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Produktinformation
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Clara ist glücklich mit dem sieben Jahre jüngeren Vollblut-Spanier Andrés; auch ihre vierjährige Tochter Katie hat sich bestens auf Mallorca eingelebt. Und Andrés’ Restaurant, das Amici miei, läuft – nichts zuletzt dank Claras Ideen und Einsatz – immer besser. Alles könnte perfekt sein – wäre da nicht Claras Eifersucht, die ihr immer wieder ein Bein stellt. So auch, als im Amici miei eine neue Köchin anfängt, Maria José, die vor verführerischer Weiblichkeit nur so zu strotzen scheint. Clara ist sich sicher, dass Andrés ihren Reizen erliegt – und sie ergreift drastische Maßnahmen, die ihr so schönes neues Leben beinahe von Grund auf zerstören…
Niemand verlangt von einem Unterhaltungsroman, dass er komplexe philosophische Einsichten transportiert. Nein, ein Unterhaltungsroman, insbesondere ein als Strandlektüre konzipierter, darf leichte Kost sein, braucht keinen Tiefgang zu besitzen, darf seine Figuren plakativ charakterisieren, voller Klischees stecken und kitschig sein. All das ist okay, schließlich soll er sich am Strand lesen lassen, und man soll ihm ja trotz eines vom Vorabend noch etwas brummigen Schädels und in der prallen Sonne immer wieder zufallender Augen folgen können. Aber was ein guter Unterhaltungsroman trotzdem besitzen muss, ist ein Minimum an Realismus. Und das fehlt hier leider zu sehr. Die Handlung baut auf zu vielen Zufällen und Unwahrscheinlichkeiten auf, stolpert relativ unmotiviert von einer Episode zur nächsten, und über die vierjährige Katie wird jeder, der selber Kinder hat, nur den Kopf schütteln können – so ein „Wunderkind“ gibt es im echten Leben einfach nicht. Das Buch besitzt amüsante Szenen, ohne Frage, aber dennoch ärgert es einen mehr, als dass es erfreut – und genau das möchte man gerade im Urlaub ja nun eigentlich nicht haben. -- Katharina Vogt
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Aua!,
Von Stella Edel (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Ticket ins Paradies: Roman (Taschenbuch)
Ein einladendes Cover, einen unterhaltsamen Ferienroman signalisierend. Warum nicht mal Gaby Hauptmann lesen?!Und dann das! Eine unerwachsene Heldin, die wegen eines Fotos, auf dem sich zwei Menschen anlächeln, Eifersuchtsanfälle bekommt, ihre neue Heimat Mallorca, ihren entzückenden Freund - große Liebe! - und ihre reizende, für ihr Alter (4 J.) allerdings ein bißchen sehr aufgeweckte Tochter Hals über Kopf verläßt, - zwecks Selbstfindung bei Mama in Köln. Dort nimmt sie - trotz ausreichender Verpflegung - täglich ein Kilo ab, trifft Freundinnen wieder - von der mal die eine, mal die andere Kinder hat (schöne Grüße ans Lektorat) -, besucht Möbelgeschäfte (sie ist Innenarchitektin), und die Weight-Watchers (wohl, weil noch ein paar Seiten gefüllt werden mußten), um am Ende, pünktlich zum Happyend, wieder auf die Insel zurückzukehren. Wo der entzückende Freund mit weit ausgebreiteten Armen brav auf sie wartet. Amen. Das Foto war ein Mißverständnis. Ach nee! Das hätte mit einem Satz geklärt werden können. Aber die Heldin fragt ja nicht, sondern fühlt nur ... Und das soll die große Liebe sein?! Wenn's wenigstens gut geschrieben wäre! Aber nein: Dialoge wie aus dem Sprachsetzkasten. Ganz doof: Die Sexszenen. Liebe im Sand, Liebe auf Glasscherben. Aua! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Unglaubwürdig und langweilig,
Von
Rezension bezieht sich auf: Ticket ins Paradies: Roman (Taschenbuch)
Clara ist 36 und promovierte Kunsthistorikerin. Da dürfte man davon ausgehen, eine erwachsene und verantwortungsvolle Frau vor sich zu haben, die zudem auch an der Seite ihrer vierjährigen Tochter Katie eine gute Mutter abgibt. Schon allein das muss man in Frage stellen und ich hoffe mal sehr, dass es nicht solche Mutter gibt, die erst nach Mallorca abdüst und ihr Kleinkind bei Oma lässt und nun aufgrund eines Fotos (!) nach Deutschland fliegt und ihr Kind der Freundin überlässt. Schade, dass Clara nicht ein bisschen was von Ines Vollblutmutter hat, das hätte der Protagonistin nicht schaden können, weil es sie glaubhafter gemacht hätte. Katie kann das vorgesprochene Wort Prosecco nicht nachsprechen, es kommt ein kindsprachlich gerechter Kauderwelsch heraus, auf der anderen Seite formuliert die Vierjährige dann wieder Sätze, die jeden Deutschlehrer an höheren Schulen vor Begeisterung ausflippen lassen würde und kann sogar schreiben! Der Gedanke, vielleicht doch lieber besser lesbisch zu werden, nach ihren furchtbar gescheiterten Männerbeziehungen - unglaubwürdig! Sie hatte gerade mal eine gescheiterte und eine fantasierte gescheiterte Beziehung hinter sich. Würden da alle Frauen sich gleich sexuell an ihren Geschlechtsgenossinnen orientieren, dann mal Prost Mahlzeit! Clara ist selbst wohl eher figurenmäßig das Modell Klappergestell. Als sie mal wieder Hals über Kopf abreist, muss sie ihren Gürtel ein Loch enger schnallen, weil ihr die Geschichte mit Andrés so auf den Magen schlägt - da ist sie gerade mal einen Tag weg und hat sich zudem in Spanien noch rundherum vollgefuttert. Zwei Tage später dann noch ein weiteres Loch enger schnallen, obwohl sie kulinarisch nicht gerade am Hungertuch nagt (Mehrgängemenü bei einer Freundin, Abstecher in die Bar (Kölsch lässt grüßen), Mamas Kochkünste genießen). Ich hatte zwischendurch wirklich den Gedanken, ob Clara im kachektischen Endzustand einer unheilbaren Krankheit angekommen ist! Unglaubwürdig auf ganzer Linie.Das Buch selbst liest sich gerade weg, als würde man eine Story in einer Zeitschrift lesen oder einen Groschenroman, wobei der wahrscheinlich mehr Qualität hätte als dieses Buch. Null Emotionen, kindisches Verhalten einer erwachsenen und gebildeten Frau sowie Mutter, zu viele aneinandergereihte Zufälle (ich erinnere nur mal an den alten Herrn in der noch geschlossenen Strandbar und Elena), immer jemand da, der auf die kleine Katie aufpasst, die auch noch so anpassungsfähig ist mit ihren vier Jahren, dass sie sich mal eben in die Hände der einen und dann anderen Person (ab)schieben lässt und keine einzige Träne vergießt, als ihre Mutter kurzentschlossen ihre Koffer packt und einfach abreist und immer alles mit der Selbstverständlichkeit, dass andere sich schon kümmern. Bei allem Verständnis für solche Romane, deren Inhalt ja vorwiegend auf den guten Fantasien der Autoren beruht: ein bisschen Sinn für Realität hätte diesem Roman wirklich nicht geschadet und wahrscheinlich sogar den entsprechenden Pfiff gegeben. Ein bisschen hektischer, nicht alles glattlaufend (und zwar nicht nur in Bezug auf Männer), eben das ECHTE Leben ein bisschen realistischer mit eingebaut, aber dafür fehlte der Autorin wohl die Fantasie oder die Lust. Beim Blick auf die Anzahl der bisher veröffentlichten Romane der Autorin habe ich eher ein Gefühl von "Masse statt Klasse". Die Story ist einfach zu durchschaubar und darüber hinaus auch noch endlos unglaubwürdig, alles viel zu sehr auf "heile Welt" getrimmt und dort, wo Chaos sein könnte, einfach nur übertrieben orientierungslos. Das Buch begeistert nicht, es langweilt auch nicht, irgendwie wartet man als Leser darauf, dass mal endlich was passiert, auf den Effekt einer Zündung, nach der die Show endlich losgeht. Doch man wartet vergebens. Am Ende fragt man sich, warum man sich das angetan und dafür seine Freizeit verschwendet hat. Schade um's Geld, schade um die investierte Lesezeit. Empfehlen würde ich das Buch niemandem. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Ticket in die Lesehölle!,
Rezension bezieht sich auf: Ticket ins Paradies: Roman (Taschenbuch)
Es ist sicher keine besonders feingeistige Literatur, die Leser - überwiegend werden es hier wohl doch Leserinnen sein - von Gaby Hauptmann serviert bekommen. Es ist alle Mal ein wenig Abwechslung für zwischendurch - und die ist leider nicht mal besonders gut:Clara ist mit ihrer Tochter nach Mallorca ausgewandert. Sie versucht sich dort als Innenarchitektin zu verdingen und hat, nach einer schwierigen Trennung von ihrem Mann, und dem Vater ihrer Tochter, auch schon einen neuen Mann gefunden - dieses Mal soll es der fürs Leben sein - aber was wäre so eine Geschichte, wenn es dabei bleiben würde? Nichts! Genau! So glaubt Clara also bald, Andrés hätte etwas mit einer anderen Frau und flüchtet zurück nach Deutschland in Mutters Schoß und damit nimmt das Unheil seinen Lauf - und das nicht nur in Hinblick auf die Geschichte. Neben einer sehr vorhersehbaren und nicht besonders guten Liebesgeschichte, die natürlich in keinem Frauenbuch fehlen darf, bekommt man bei "Ticket ins Paradies" das Gefühl, die Autorin versucht krampfhaft so viele Themen, wie nur eben möglich im Buch unterzubringen, damit sich auch möglichst viele Leserinnen angesprochen fühlen. Als würde eine imaginäre Liste abgehakt werden, werden Themen aus allen Lebensbereichen angeschnitten und selbst die unterschiedlichen Frauentypen im Buch sind möglichst vielseitig gestreut, um auch hier eine breite Leserschaft anzusprechen. Das mag vielleicht manche Leserin tatsächlich mögen, andere wiederum eher nicht - ist doch die Absicht dahinter so durchsichtig wie Glas. "Ticket ins Paradies" ist die Fortsetzung von "Rückflug zu verschenken". Man kann dieses Buch aber auch ohne Schwierigkeiten ohne die Vorgeschichte lesen - noch besser ist es aber, man lässt es sein! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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