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Ein Tick anders
 
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Ein Tick anders

Jasna Fritzi Bauer , Waldemar Kobus , Andi Rogenhagen    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 13,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Jasna Fritzi Bauer, Waldemar Kobus, Victoria Trauttmansdorff
  • Regisseur(e): Andi Rogenhagen
  • Komponist: Ingo Kays
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Lighthouse Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 24. Februar 2012
  • Produktionsjahr: 2011
  • Spieldauer: 87 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B005HNSXEA
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 923 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Eva führt mit ihrem Vater, einem erfolglosen, aber stets optimistischen Autoverkäufer, ihrer konsumsüchtigen Mutter und der schrulligen Oma ein glückliches Leben. Doch Eva ist einen Tick anders. Sie leidet am Tourette-Syndrom. Ihre Familie hat sich längst an ihre Ticks, Schimpfwörter und Pöbeleien gewöhnt, und auch sonst kommt Eva mit ihrer Außenseiterrolle bestens zurecht. Als der Vater jedoch einen Job in Berlin angeboten bekommt, soll sie plötzlich ihre vertraute Umgebung verlassen. Nicht mit Eva. Dieser Umzug muss verhindert werden - um jeden Preis!

Video.de

Nach dem Sensationserfolg "vincent will meer" (eine Million Besucher 2010) folgt nun der zweite deutsche Film, der auf komödiantische Art und Weise das Thema Tourette aufs Tapet bringt. Dabei steht Newcomerin Jasna Fritzi Bauer in der Darstellung der Krankheitssymptome ihrem Kollegen Florian David Fitz in nichts nach. Überhaupt sind die Darsteller - darunter Stefan Kurt und Waldemar Kobus - das große Plus im zweiten Spielfilm von Andi Rogenhagen, der zunächst liebevolles Porträt eine seltsamen Familie ist, zum Ende hin in eine Rififi-Klamotte abdriftet.

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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Endlich mal was frisches! 4. Oktober 2011
Von Reoka
Format:DVD
Der Film schafft es eine urkomische Komödie zu sein ohne sich über Behinderte lustig zu machen und gleichzeitig ernste Themen zu anzusprechen ohne auf die Tränendrüse zu drücken.
Die Situation der am Tourette-Syndrom leidenden Eva wird realistisch dargestellt,mit der Behinderung wird authentisch umgegangen.
Da ist wie im realen Leben vieler Beeinträchtigter einserseits die Normalität und der Rückhalt innerhalb der Familie,aber auch Ignoranz und Unverständnis bei Außenstehenden zu sehen.
Eva hat frühzeitig die Schule abgebrochen und sitzt jetzt ohne richtige Perspektive da,weil sie weder für einen ganz normalen Job noch für speziell an Behinderte gerichtete Angebote geeignet zu sein scheint.
Die Familie unterstützt sie zwar,jedoch sind Vater und Mutter sehr mit sich selbst beschäftigt und gehen mit Evas Tourette nicht immer richtig um.
So meint zum Beispiel Evas Mutter hinter vorgehaltener Hand,dass Eva sich etwas vormache wenn sie immernoch glaube,eines Tages eine Beziehung mit einem nicht-Behinderten führen zu können,sucht Linderung durch den Kauf überteuerter esoterischer Mittelchen und Talismane und in zahlreichen Vereinen aktiv.
Eva jedoch hat die Nase gestrichen voll von Organisationen,Selbsthilfegruppen usw. und vebringt ihre Tage am liebsten alleine mit dem Fahrrad im Wald,wo sie niemandem begegnen muss.
Die bittere Wahrheit,das sie niemals ein ganz normales Leben wird führen können belastet sie schwer und sie lebt sehr zurückgezogen.
Ihre psychologische Betreuerin hat für Eva nur hohle Phrasen übrig,sie müsse sich "weiterhin mit dem Lebensraum Schule konfrontieren" etc.
Evas Vater hat seine Arbeit im Autohaus verloren,verheimlicht dies jedoch vor der Familie,da er weiß wie wackelig die finanzielle Lage ohnehin schon ist.Statt zur Arbeit zu gehen setzt er sich heimlich in den Wald um Bewerbungen zu schreiben.
Frust rauslassen kann Eva nur bei ihrer exzentrischen Oma oder ihrem Onkel,der sich als wenig erfolgreicher Punkrocksänger durchschlägt.
Sie trifft fast der Schlag als ihr Vater der Familie eröffnet das er einen neuen Job in Berlin erhalten habe.
Eva will den Umzug um jeden Preis vermeiden,da schon das Leben in ihrem gewohnten Umfeld ihr Mühe bereitet und sie den vielen Missverständnissen und Demütigungen während der Schulzeit nicht erneut ausgesetzt sein will.
Die Vorstellung pausenlos alles von vorne zu erklären und überall für Irre gehalten zu werden,ist unerträglich.
Gemeinsam mit ihm überlegt sie sich einen Plan,wie sich sich aus ihrer misslichen Lage befreien kann und plant bei einer Castingshow groß durchzustarten.
Der Film nimmt zu Ende hin eine unerwartete Wendung,allerdings möchte ich hier nicht zu viel verraten.Jedoch ist nicht besagter Talentwettbewerbung der Schlüssel zum Glück.
Mich hat der Film sehr berührt.
Der für gewöhnliche Menschen nur schwer nachvollziehbare Lebensalltag Tourette-Betroffener wird dem Zuschauer ungeschönt und realistisch gezeigt.
Eva ist trotz der Behinderung ein ganz normales Mädchen das zwar sehr offen mit ihrer Situation umgeht und nicht mit ihrer Meinung hinterm Berg hält,aber durch jahrelangen Stress mit der Krankheit bedingt etwas mutlos geworden ist und nicht viel unternimmt um für sich selbst zu kämpfen.
Im Laufe der Handlung gelangt Eva jedoch zu neuem Selbstbewusstsein und schafft es sogar durch reine Willenskraft,in einer Szene die filmerisch extrem gut umgesetzt worden ist,ihre Ticks über einen langen Zeitraum vollständig zu unterdrücken.
Evas sarkastische Art mit der Behinderung umzugehen und die Art und Weise der Charaktere beflügeln die Handlung.
Alles in allem ein wirklich gut gemachter Film,der sich sehen lassen kann und zu Schade fürs Vormittagsfernsehen ist.
Etwas schade,als ich ihn im Kino gesehen hab waren nur 3 andere Menschen außer mir anwesend,dabei ist er auf ganzer Linie überzeugend und nicht verkitscht und verallgemeinernt wie so vieles andere auf diesem Themengebiet.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein wunderbarer Film 14. Februar 2012
Format:DVD
Den Film habe ich zum Glück bei einer der (vergleichsweise) wenigen Aufführungen in 'nem Kino gesehen. Das ist meiner Ansicht nach einer der besten und lustigsten Filme überhaupt, der sich durchaus mit "Wir können auch anders" messen und vergleichen lässt.

Vielen, vielen Dank an den/die Autor(en), Regie und die hervorragenden Darsteller - vor allem an die, insbesondere für ihr Alter, brilliante Hauptdarstellerin - Danke an das ganze Filmteam!!!

Meine Empfehlung an alle: Gucken!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"Das bin ich!" 11. März 2012
Format:DVD
So stößt uns Andi Rogenhagen in seinen Film -Ein Tick anders- hinein. Ich, das ist Eva Strumpf(Jasna Fritzi Bauer), ein 17jähriges Mädchen, das am Tourette-Syndrom leidet. Eva erklärt erst einmal, dass in "Frankreich; Achtzehnhundertirgendwas..." ihre Krankheit entdeckt wurde. Dann weiht sie uns in ihr Leben ein. Das besteht aus Schwierigkeiten in der Schule und sonstwo. Kein Wunder, wenn sich diese fiesen Ticks einstellen, die aus Eva ein permanente Beleidigungskanone machen. Doch es gibt einen Platz, da ist Eva sicher: Die Familie. Schräg, schön passen da die Mitglieder zusammen. Vater Daniel(Waldemar Kobus) ist Autoverkäufer, der gerade seinen Job verloren hat. Mutter Esther(Victoria Trauttmansdorff) ist kaufsüchtig und esoterisch angehaucht. Onkel Bernhard(Stefan Kurt) denkt er wäre Rockmusiker, und Oma Elfriede(Renae Delfs) jagt gern Staubsauger in die Luft oder ballert mit dem Luftgewehr auf Playmobilfiguren. Eines verbindet die Strumpfs jedoch: Ihre Liebe zu Eva.
Als Evas Papa sich nach einem neuen Job umsieht, wird er tatsächlich in Berlin fündig. Für Familie Strumpf ein Segen, für Eva eine Katastrophe. Sie liebt den Wald und die Tiere und will auf keinen Fall ihre Heimat verlassen. Die Oma schon gar nicht. Also muss was getan werden. Zusammen mit Onkel Bernie heckt sie einen Plan aus, der Familie Strumpf retten soll...

Deutsches Kino mit gaaaaaanz viel Herz! Das ist -Ein Tick anders- von Andi Rogenhagen. Dafür sorgen eine liebevoll gestaltete Geschichte mit gnadenlos guten Charakteren und einer Handvoll Schauspielern, mit denen wir sofort lachen, weinen und mitfiebern können. Inhaltlich ein wenig an -Vincent will Meer- angelehnt und in der Ausführung so kunterbunt schräg wie -Salami Aleikum- und -Leicht zu haben- hat Rogenhagen seinen Film gestaltet. Wenn Eva die Erzählerrolle übernimmt, das Bild stoppt und wir zu einem Trip in Evas Träume, Phantasien und Visionen eingeladen werden, dann ist das; jedenfalls für mich, ganz großes Kino. Untermalt werden diese Szenen von traumhafter Musik. Dabei kämpft Eva nicht nur mit ihrer Umwelt, sondern vor allem mit sich selbst. Da will das Sch... Kühlkissen nicht auf der Stirn halten und der Schluckauf im Gehirn beginnt schon wieder verrückt zu spielen. Das kommt so granidos komisch und tragisch zugleich über den Bildschirm, dass es eine wahre Freude ist, dabei zuzuschauen.

Auch wenn Fluchen ja nun wirklich nicht zum guten Ton gehört, und Flüche und Schimpfworte gibt es reichlich in -Ein Tick anders-, für Andi Rogenhagens Film machen sie bitte eine Ausnahme. Wenn Filmfördergelder in solche Produktionen fließen, dann wurden sie ganz sicher nicht zum Fenster hinaus geworfen. Ich lege ihnen -Ein Tick anders- in jedem Fall dahin, wo er hingehört: Ganz nah ans Herz. Dazu gibt es die ultimative Aufforderung sich den Film unbedingt anzuschauen. Schon jetzt viel Spaß dabei!
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Die neuesten Kundenrezensionen
Super!!!!
Der Film ist super und geht meiner Meinung nach mit dem Thema Tourette-Syndrom entspannter und lustiger um, als der Film Vincent will Meer! Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Fitchchick veröffentlicht
Ein Film mit Herz, Humor und Tourette - aber flache Story
Dieser Film beschreibt auf teils phantastische, leichtfüssige, teils reale und auch sehr humorvolle Weise ein Stück Leben eines jugendlichen Mädchens, welches am... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von M.W. veröffentlicht
wunderbarer Film
gut gespielt
super Story
gut gemacht
super dialoge
tolle Idee
Super Mädchen
Coole Dinge kommen vor
lustige Dialoge
tolle Leute... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Tuvok veröffentlicht
Zu wenig Platz für so viel Liebe zum Thema...
"Ein Tick anders" erzählt von der jungen Eva, die am Tourette-Syndrom leidet. Lese ich ähnliche Sätze auf Umschlägen von DVDs oder Büchern, graust es mir... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von CareFree veröffentlicht
Einfach ein schöner Film
Der Film ist schlicht gesagt: schön.
Man hat es geschafft Tiefe in die Story zu bringen, ohne schwermütig zu werden. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Thomas Liebich veröffentlicht
Ein Film über meine Krankheit.
Ich habe diesen Film zwar noch nicht gesehen, aber ich finde es als Betroffener gut, dass diese Krankheit so publik gemacht wird.
Ich bin knapp 40 und leide sehr darunter.
Vor 7 Monaten von Andreas veröffentlicht
Total geil!!!
Das gesamte Kino war begeistert,wir haben alle schon lange nicht mehr so gelacht. Eine wahre Komödie!!!! Diese DVD muss ich einfach haben.
Vor 8 Monaten von Jacqueline Lukas veröffentlicht
Toller Film !!!
Lustiger, frischer deutscher Film, der einfach Spass macht und zeigt das mam das Leben nicht zu ernst nehmen muss !!

Hier darf auch über eine bzw. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von T. Jacobs veröffentlicht
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