Der Erzähler wird von seinem Vater nach Hause gerufen, er eilt die Treppen herauf und findet aber keinen Menschen in der Wohnung, nur die rote Schachtel, in der sein Vater die Notizen einer langen Reise durch das Land Tibet aufbewahrt. Er beginnt zu lesen und taucht ein in die geheimnisvolle Geschichte des verwunschenen Landes. Während er liest ändert sich die Farbe des Zimmers immer wieder und paßt sich den Schauplätzen des Buches an. Und am Ende hat der Leser eine phantastische Gedankenreise unternommen, bei der er viel über Tibet und seine Kultur gelernt hat. Dies Bilderbuch hat wunderbare Bilder und einen schönen Text. Allerdingsw ist es nach meiner Meinung eher etwas für Erwachsene, da es für Kinder in der Handlung zu komplex ist und die Schrift schwer zu lesen ist. Besonders gut ist allerdings, daß am Rand des Textes bestimmte Dinge, die in der Handlung vorkommen gesondert erklärt werden, so daß man auch noch etwas lernen kann. Und obwohl ich der Meinung bin, daß dies Buch eher etwas für Erwachsene ist, bin ich absolut begeistert, denn warum sollten Erwachsene sich nicht auch von einem Bilderbuch verzaubern lassen? (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)