kennt man sich im genre einigermaßen aus, weiß man, dass luti-kriss mittlerweile auf den namen norma jean hören. ob sich dieser namenswechsel ergab, weil ein amerikanischer rapper einen sehr ähnlichen namen benutzt, ist fraglich. liegt aber eigentlich mehr oder weniger auf der hand...
"throwing myself" ist ohne frage ein sehr intensives album, bereichert von einer drückenden produktion. der gesang wirkt leicht verzerrt (und zwar die ganze zeit), die gitarren schieben und der bass setzt ein fettes fundament drunter. im gegensatz zur "bless the martyr and kiss the child", die dann als norma jean aufgenommen wurde, findet man hier auch an einigen stellen melodischen gesang. dieser erinnert, wie auch das gitarrenspiel, hier und da an die deftones. die songs "the anni hilat ion" und "petty larson" sind für mich die highlights, da sie auf ihre art und weise die vorzüge dieser platte am besten zu vereinen wissen.
fazit: drückende, noisige platte, die nicht langweilig wird, fett produziert ist und schiebt ohne ende. das das ganze auf einem christlich ambitionierten hintergrund beruht, stört mich persönlich überhaupt nicht. als fan von zao und natürlich norma jean sollte man hier zugreifen!