RIOT haben erstens nichts mit Quiet Riot zu tun und sind schon sehr lange unterwegs. Kopf der Band, Mark Reale, ist beim Songwriting mit dem Heavy Metal / Hardrock der End-70er gestartet. RIOT entwickelten sich über Speedmetal-Einflüße Ende 80er und Progressive Töne Anfang der 90er, zurück zu ihren Wurzeln.
In diesem noch jungen Jahrtausend ist die Band wieder da wo sie angefangen hat. Allerdings hatten die Amerikaner immer eine ganz wichtige Eigenschaft, was immer sie spielten, es klang ehrlich und war gut.
Diese Qualität kann man auch THROUGH THE STORM nicht absprechen. Ein wenig mehr Hardrock als Metal kommt auf dem 2002er Werk zum Einsatz. Mal uptempo, mal etwas bluesig aber immer spannend. Das Schlagzeug ist, nach dem Wechsel von Bobby Jarzombek zu Halford, straighter und etwas unspektakulärer.
Herr Rondinelli (ex-Rainbow) ist halt ein echter Hardrocker alter Schule. Nach acht interessanten Songs, von denen "Let It Show" als Klasseballade und ""To My Head" als überraschend ungewöhnlichster Riotsong hervorzuheben sind, greift man ab Nummer 9 ein klein wenig in die Füllerkiste.
UFOs "Only You Can Rock Me", das Instrumental "Isle Of Shadows" und die Beatles-Instrumentalversion "Here Comes The Sun" machen das Album aber nicht zur Enttäuschung. Gute Handarbeit mit ein paar Super-Refrains. Ich mag die Scheibe.