Howard Roffman ist eigentlich Präsident von "Lucas Licensing" (die von STAR WARS und INDIANA JONES). Er ist passionierter Fotograf, und heute schätzt man ihn vor allem für seine Männerakte; aus einem Hobby wurde eine Obsession, die ihn weltberühmt gemacht hat.
THREE wurde 1996 als Bildband ein großer Renner; vergessen ist, dass es dazu auch einen Film gibt, der jetzt wieder aufgetaucht ist. "Three - Drei sind keiner zu viel" zeigt die außergewöhnliche Beziehung dreier schwuler Männer. Roffman war mit ihnen befreundet, und der Film zeigt sie in den intimsten Situationen während einer Fotosession. Dabei ist übrigens erstaunlich, wieviel Nacktheit gezeigt werden darf. Sein Porträt dieser absolut seltenen Konstellation ist spannend und sensibel. Die drei Jungs John, Gary und Kris sind zwar schon lange nicht mehr zusammen, doch das nimmt dem Film keine Sekunde Spannung.
Ein Glücksgriff für jeden, der mehr über schwule Lebensgemeinschaften erfahren möchte. Fünf Sterne für THREE!