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Thornography [Vinyl LP]

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Vinyl, 27. Oktober 2006
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Produktinformation

  • Vinyl (27. Oktober 2006)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Roadrunner (Cargo Records)
  • ASIN: B000IHZJA6
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
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Format: Audio CD
Zwei Jahre nach dem letzten Opus "Nymphetamine" erscheint nun bald das mittlerweile achte Studioalbum der englischen Dark-Metaller Cradle of Filth.

Nach der 2003er Bombast-Orgie "Damnation and a Day" war schon "Nymphetamine" wieder deutlich "metalliger" und weniger Soundtrack-artig, ein Weg, der mit "Thornography" weiter beschritten wird.

Zuerst ein paar Worte zur Produktion: sauber, druckvoll, gut abgemischt und mit einem natürlichen Instrumentensound, also alles in allem gut gelungen.

Also zur Musik:

Wie bereits erwähnt setzt "Thornography" den "Nymphetamine"-Stil fort, nämlich eine Mischung aus epischem Dark-Metal mit recht deutlichen Death- und Thrash-Einschlägen. Der Song "Gilded Cunt" von "Nymphetamine" zeigt, was damit gemeint ist.

Der Opener "Under Pregnant Skies..." ist recht klischeehaft und im Prinzip völlig überflüssig. Wenigstens verzichten Cradle diesmal auf weitere Zwischenspiele dieser Art und präsentieren sonst nur "echte" Songs.

Das folgende "Dirge Inferno" ist ein thrashiger Uptempo-Song, der zum Bangen einlädt und stellt einen gelungenen Einstieg in das Album dar.

"Tonight in Flames" enthält zum ersten Mal in der Geschichte der Band cleane männliche Vocals, gesungen von HIM's Ville Valo. Diese Ankündigung wurde im Vorfeld kritisch aufgenommen, stellt sich jedoch als gute Abwechslung zu den überstrapazierten weiblichen Gesängen von Sarah Jezebel Deva heraus.

"Libertina Grimm" ist auch eher im Uptempo angesiedelt, mit einigen Keyboardunterbrechungen.

"The Byronic Man" ist dagegen eher getragen und bietet wieder Vocals von Ville Valo. Ein typischer neuerer Cradle-Song bei dem die Vocals im Vordergrund stehen.
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Von Chili Szabo am 25. Februar 2007
Format: Audio CD
Machen wir es kurz. Die neue Cradle of filth ist einfach ne wirklich gelungene Metal-Scheibe, die eigentlich jedem halbwegs aufgeschlossenem Metaller gefallen sollte. Hier gibt's sowohl fette Thrasher wie "Dirge Inferno", Maiden-artige Nummern wie "Tonight in Flames" als auch Gothic-Metal "Cemetery and Sundown". Nur den typischen C.O.F. Black Metal der 90-er findet man eigentlich nur bei "Under Huntress Moon". Wer also eine zweite "Cruelty and the beast" erwartet kann sein Geld hier sparen. Allen anderen kann ich die Scheibe guten Gewissens empfehlen. Lange keine so abwechslungsreiche Scheibe gehört. Zur Höchstwertung fehlen eigentlich nur noch ein oder zwei Überknaller wie "Dusk and her embrace" oder "Haunted Shores".
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Format: Audio CD
Anno 2006 zeigen sich die britischen Vampire um Mainman Daniel Davey von ihrer "popigsten" Seite. Klingt komisch - ist aber so. Das ist für Fans erster Stunde sicherlich ein Nackenschlag, denn mit Black Metal hat dieser Silberling wirklich gar nichts mehr zu tun. Doch das bleibt auch schon der einizige Wehrmutstropfen.
Alle Songs haben einen hohen Wiedererkennungswert und bleiben bereits nach dem ersten Hören im Kopf hängen. Bislang beeindruckten die Düsterheimer eher mit facettenreichen Songs mit Überlänge und zahlreichen Rytmuswechseln. Das wird auf "Thronography" einfach mal für eine gute Stunde vergessen.

Bereits "Dirge Inferno" prischt nach vorne, stellt aber einen der schwächeren Songs dar. Der Refrain ist zwar markant, aber ansonsten plätschert der Song nur so vor sich hin.
"Tonight in Flames" stellt den dritten Song. Definitiv ein Highlight was sich in exzellenten Hooklines und dem Klasse Refrain zeigt.
Nachfolger ist "Libertina Grimm". Dieses Lied bleibt permanent im Midtempo und das tut dem Stück auch hörbar gut. Auch Danì`s Stimme kann sich hier voll entfalten. Meiner Meinung nach einer der besten Shouter der Szene.
Für "The Byronic Man" haben sich CoF prominente Unterstützung geholt in Form von Vile Valo von der finnischen Rock-Band HIM. Auch ein sehr gelungener Song.
Die folgenden drei Songs "I am the Thorn", "Cemetery and Sundown" sowie "Lovesick for Mina" bieten allesamt eingängen Metal und sind einfach strukturiert wie klassische Rocksongs. Und sie machen einfach nur Laune!! Defintive Highlights der Bandgeschichte auch wenn sie anders sind als die alten Black Metal Kracher!
Mein Favorit der Platte ist allerdings "The Foetus of a new day kicking".
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Von Sascha H. TOP 500 REZENSENT am 19. Januar 2011
Format: Audio CD
2 Jahre nach dem Killeralbum "Nymphetamine" melden sich die Briten von CRADLE OF FILTH mit einer weiteren sehr geilen Langrille zurück. "Thornography" nennt sich das Scheibchen und ist wie gewohnt ein Hammer vor dem Herrn geworden. Bereits im Vorfeld machte man von sich reden, da das Cover einigen zu anstößlich war, weswegen nun (stellenweise) eine entschärfte Version auf den Markt kommt.

Eröffnet wird der Silberling nach dem mächtigen Intro "Under Pregnant Skies She Comes Alive Like Miss Leviathan" von dem Opener "Dirge Inferno", den man bereits vorab auf der Roadrunner Homepage anhören konnte. Nach dieser melodischen aber dennoch aggressiven Einleitung zeigt man bereits die ersten Weiterentwicklungen: Bei dem ebenfalls sehr melodischen "Tonight in Flames" hört man Dani zum zweiten Mal in der CRADLE OF FILTH Geschichte nach "Thank God for the Suffering" (von der "Damnation and a Day" Scheibe) melodische, `klare' Vocals einsetzen. Klingt richtig cool. Ebenso das herausragende Solo, das schätzungsweise von Paul Allender gespielt wurde. Ansonsten haben die Briten ihre Schiene größtenteils beibehalten. Man präsentiert sich auf "Thornography" weiterhin sehr abwechslungsreich mit viel Melodie, aggressiven Parts und einem guten Händchen für einprägsame Songs, ohne dass auf ein gewisses Maß an Komplexität verzichtet wird. Weitere Höhepunkte stellen hierbei neben dem sehr symphonischen "The Byronic Man", bei dem übrigen Villa Valo von H.I.M.
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