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Thora. Perry Rhodan 10.
 
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Thora. Perry Rhodan 10. [Gebundene Ausgabe]

William Voltz
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 415 Seiten
  • Verlag: Edel Germany; Auflage: 2 (1981)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 381182015X
  • ISBN-13: 978-3811820159
  • Größe und/oder Gewicht: 19,9 x 13,4 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 49.676 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Klappentext

Im Jahr 2043 toben an der Grenze zwischen zwei Universen Kämpfe zwischen den Druuf und den Raumschiffen des Robotregenten von Arkon. Perry Rhodan, dem es gelang, die Position der Erde vor allen Gegnern geheimzuhalten, muß sich jedoch nicht nur mit kosmopolitischen Gefahren befassen. Seine Gefährtin, die Arkonidin Thora, erkrankt lebensgefährlich, und wird, um ihr neuen Lebensmut zu geben, in einer risikoreichen Mission nach Arkon geschickt. Der gemeinsame Sohn Rhodans und Thoras, Thomas Cardif, zerbricht am Schicksal seiner Mutter und stellt sich gegen seinen Vater. Der Robotregent von Arkon verrät das Zweckbündnis mit den Menschen und zerstört des Stützpunkt des Solaren Imperiums auf Gray Beast. Perry Rhodan, Atlan, Bully und der Mutant Fellmer Lloyd gehen in den Wirren der Auseinandersetzungen verschollen und geraten in die Gewalt der Druuf - als Gefangene im roten Universum. Unterdessen sind Mutanten und Spezialisten des Solaren Imperiums überall in der Milchstraße auf der Suche nach Agenten des Robotregenten. Ein paar von ihnen stoßen dabei auf die Spuren eines uralten, rätselhaften Volkes mit unglaublichen Fähigkeiten...

Auszug aus Perry Rhodan, Bd.10, Thora von Perry Rhodan. Copyright © 1981. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Doktor Villnoess, Chefarzt der hämatologischen Abteilung der Terraklinik in Port Venus, nahm den nächsten Untersuchungsbefund zur Hand. Dabei warf er dem dicken Stoß unbearbeiteter Schriftstücke zu seiner Rechten einen unzufriedenen Blick zu, zwang ihn doch diese lästige Routinearbeit jeden Tag dazu, die Labors zu verlassen und am Schreibtisch Verwaltungsbeamter zu werden. Doktor Villnoess war mit seinen dreißig Jahren sehr früh Chefarzt der hämatologischen Abteilung der Terraklinik auf der Venus geworden. Viele Kollegen hatten ihm diese Berufung mißgönnt, aber Villnoess gehörte innerhalb des Solaren Imperiums zu den zehn besten Hämatologen und stand auf Grund seiner intensiven Forschungsarbeit in dem Ruf, bahnbrechende Entdeckungen auf dem Gebiet der Blutforschung gemacht zu haben, deren klinische Prüfungen zur Zeit im Gange waren.
Routinemäßig entnahm er dem Befund nur das Wichtigste: Hyperplastische
Systemerkrankung und Ls, Typ F Arkon. Irreparabel. Versuch 453 Ls/Ara gescheitert.
Lebenserwartung: null.
Das war der Kern des Befundes, und Villnoess wollte ihn schon abzeichnen, um ihn als erledigt nach links zu legen, als er erschrak.
Typ F Arkon, dachte er, und dann ahnte er, wer der Patient war, dem in diesem Befund das Todesurteil ausgesprochen worden war: Thora, Rhodans Frau.
Jetzt las Villnoess halblaut: „Ls, Typ F Arkon." Und nach einem tiefen Atemholen: „Versuch 453 Ls/Ara gescheitert."
Ls hieß Lymphosarkom - Krebsgeschwulst an einer Lymphdrüse, der Buchstabe F gab den Gefährlichkeitsgrad des Sarkoms an, aber das Wort Arkon dahinter erklärte nicht nur, daß der Patient Arkonide war, sondern daß hier eine Geschwulst vorlag, die selbst den Galaktischen Medizinern Rätsel aufgab und gegen die es noch kein Heilmittel gab.
Doktor Villnoess fühlte, wie ihm der Schweiß ausbrach.
Er, der sich bis heute immer auf die Diagnosen seiner Kollegen verlassen hatte, begann jetzt in einer Art Panik an ihrer Urteilsfähigkeit zu zweifeln.
Hastig schaltete er die Sprechverbindung ein. „Ich bitte die Herren Gonder, Iltar und Vandenbourg sofort zu mir."
Als die drei Ärzte wenig später zusammen eintraten, hielt der Chefarzt immer noch den Befund über Thora in der Hand.
Er bot seinen Kollegen nicht einmal Platz an. Er hielt es in seinem Schreibtischsessel nicht aus.
„Herr Iltar", begann er zurückhaltend, „ich beabsichtige keineswegs, Ihre Diagnose anzuzweifeln, aber..." Er verstummte, schüttelte den Kopf und legte den Krankheitsbericht aus der Hand. Sein Blick wanderte fragend zwischen seinen drei Mitarbeitern hin und her.
Jeder nickte, jeder verstand den Chef, aber sie konnten ihm auf seine stumme Frage keine Antwort geben. Nun sprach Chefarzt Villnoess seine Frage aus: „Meine Herren, das kann ich doch nicht Perry Rhodan mitteilen. Wie haben Sie sich das nur vorgestellt?"
Doktor Iltar, der für den schriftlichen Befund verantwortlich war, nahm jetzt zur Frage des Chefarztes Stellung. „Chef, wir verstehen Sie. Wir möchten es auch nicht glauben, aber es ist Tatsache: Thora ist Arkonidin, und die Geschwulst in der Lymphdrüse ist ein bösartiges Arkonsarkom vom Typ F. Das Karzinomlabor der Klinik in Terrania hat uns vor etwa zwei Stunden auf dem Funkweg bestätigt, daß die Granulozyten und Monozyten im Verhältnis 5:100, wie bei jeder numerischen Vergrößerung der weißen Blutkörperchen, als Typ R Arkon ins Blut gelangt sind. Dieses Resultat läßt einer Fehldiagnose keinen Spielraum, aber..."
Doktor Villnoess lehnte sich gegen seinen Schreibtisch.
„Was denn?" fragte er barsch. „Nun reden Sie schon!"
„Chef, Thora hat seinerzeit das lebensverlängernde Serum der Aras erhalten."
„Ja, und?" drängte Villnoess.
Zögernd setzte Iltar wieder zum Sprechen an. „Das Karzinomlabor in Terrania hat den Verdacht ausgesprochen, daß die Geschwulst F Arkon durch das Ära-Serum entstanden ist,weil einige Granulozyten in ihrer veränderten krankhaften Form jenem rätselhaften Spurenstoff ähneln, der als Bestandteil des lebensverlängernden Medikaments der Galaktischen Mediziner bis heute nicht identifiziert werden konnte."
„Iltar!" Der Chefarzt brauste auf. Er ging auf seinen Mitarbeiter zu.
„Wer hat diesen Verdacht ausgesprochen? Und weiß derjenige, daß der Patient Rhodans Frau ist?"
„Professor Eric Manoli, Chef." Die zweite Frage brauchte Iltar nicht mehr zu beantworten.
Heiser wiederholte Dr. Villnoess: „Professor Manoli ja, dann..."
Professor Manoli gehörte zu den ältesten Mitarbeitern Perry Rhodans und war durch die Wanderer-Zelldusche jung geblieben. Es gab innerhalb des Solaren Imperiums keine größere Kapazität auf dem Gebiet der Blutforschung als den Professor, und wenn Manoli von einem Verdacht sprach, dann konnte man sich darauf verlassen, daß nach exakten Untersuchungen aus dem Verdacht eine Tatsache wurde.
Chefarzt Villnoess stöhnte und wischte sich über die Stirn. „Soll ich Perry Rhodan darüber unterrichten, daß seine Frau kein lebensverlängerndes Serum injiziert bekam, sondern ein krebsauslösendes Gift? Iltar, stellen Sie eine Verbindung zur Zentrale her. Ich muß sofort mit Professor Manoli sprechen. Er ist doch in Terrania, ja?"
Es dauerte eine halbe Stunde, bis die Sichtsprechverbindung :zustande kam.
Das ausdrucksvolle, durchgeistigte Gesicht des Professors erschien
auf Villnoess' Bildschirm. Ruhig, fast gelassen, sprach Manoli. Er räumte alle Einwände, die der Chefarzt der Terraklinik vorbrachte, mit seinem phänomenalen Wissen um alle Zusammenhänge dieser tödlichen Krankheit aus.
„Wir können bei dem lebensverlängernden Ära-Serum nicht von Gift sprechen, Villnoess.
Alle Arkoniden neigen zur Leukämie. Ich bin mir noch nicht klar darüber, ob es eine Degenerationserscheinung ist oder ein natürlicher Widerstand des Körpers gegen das Bestreben, den Tod nicht an sich herankommen zu lassen. Es fällt mir schwer daran zu denken, daß Thoras Tage gezählt sind, weil ich weiß, wie eng die Verbindung zwischen Perry Rhodan und ihr ist. Aber wie jedes Ding zwei Seiten hat, Kollege Villnoess - ich bin durch die Ähnlichkeit zwischen dem Spurenstoff in dem Ära-Medikament und Thoras F-Arkon- Erkrankung in die Richtung gestoßen worden, daß die lebensverlängernden Seren der Galaktischen Mediziner auf der Basis einer gesteuerten Wucherung arbeiten. Sind das nicht interessante Aspekte, Kollege?"
Zum erstenmal, seitdem Villnoess Arzt war, kam ihm zu Bewußtsein, was dazu gehört, Forscher zu sein. Die Worte des Professors hatten es ihm gerade aufgezeigt. Während er noch damit rang, wie er Perry Rhodan über die Tatsache unterrichten sollte, daß seine Frau bald sterben müsse, hatte der Professor von „interessanten Aspekten" gesprochen.
Es war keine blasphemische Einstellung. Manoli stand dem Tod an sich in der Form
gegenüber, daß Sterben auch eine Form des Lebens war und nichts anderes.
Als das Fachgespräch beendet war, fühlte sich Doktor Villnoess erleichtert, aber bei dem Gedanken an die Formulierung der zu übermittelnden Nachricht an Perry Rhodan wurden die alten Bedenken wieder wach.
Nach dem dritten Versuch, in seiner Abfassung menschliches Mitgefühl anklingen zu lassen, setzte er einen Text auf, der nur Tatsachen enthielt. Professor Manolis Verdacht erwähnte er nicht.
Durch sein Gespräch mit Manoli hatte er erfahren, daß sich Perry Rhodan auf Gray Beast befand und von dort aus die Aktionen der Druuf und der Flotte des Robotregenten von Arkon beobachtete. Über die gewaltige Hyperfunkstation in Terrania und unter Benutzung von drei tief im Raum stehenden Schweren Kreuzern des Solaren Imperiums als Relaisstationen, erreichte der verschlüsselte Spruch Perry Rhodan während einer wichtigen Konferenz.
Unter unmenschlicher Anstrengung schirmte Rhodan seine Gedanken ab. Kein Telepath vermochte sie jetzt zu lesen. Niemand sollte die Möglichkeit haben, seinen Schmerz, seine Verzweiflung und sein ohnmächtiges Aufbegehren gegen das Schicksal mitzuerleben.
Perry Rhodan brachte es fertig, seine Nöte zurückzustellen, und die Konferenz, die er leitete, verlief wie jede andere ihrer Art.
Erst drei Stunden später kam von Gray Beast, wieder über Raumschiffrelaisstationen, Perry Rhodans Bestätigung, daß er die Hiobsbotschaft erhalten hatte.
Doktor Villnoess wunderte sich nicht, daß Rhodan sich nicht mit ihm in Verbindung setzte.
Professor Manoli war die geeignetere Persönlichkeit dafür.
Doch keine vierundzwanzig Stunden Venuszeit später mußte Chefarzt Villnoess wider jedes Tagesprogramm seine Labors verlassen.
General Conrad Deringhouse war ihm gemeldet worden.
Auf der Stelle ließ Villnoess seine Arbeit im Stich. Er wußte, warum der General kam, und auch, wer ihn nach Port Venus geschickt hatte.
Der große, etwas hagere Conrad Deringhouse blickte den Chefarzt der hämatologischen Abteilung ernst an, als dieser, dem General gegenübersitzend, in Worten, die auch einem Nichtmediziner verständlich waren, Thoras Krankheitszustand schilderte.
Deringhouse besaß einen kurzen Haarschnitt, die Sommersprossen unterstrichen sein jugendliches Aussehen noch stärker. Der natürliche Alterungsprozeß war durch die Zelldusche auf dem Kunstplaneten Wanderer für zweiundsechzig Erdenjahre aufgehalten worden. Im Gegensatz dazu hatten die Arkoniden Crest und Thora das Physiotron nicht benutzen dürfen, obwohl Perry Rhodan alles versucht hatte, um auch ihnen das wunderbare Geschenk einer über sechs Jahrzehnte reichenden Lebensverlängerung zukommen zu lassen.
Doktor Villnoess hatte seinen Bericht beendet. Nachdenklich blickte General Deringhouse ihn an. „Wenn ich Sie richtig verstanden habe, Doktor, dann wird vermutet, daß Thoras unheilbare Erkrankung durch das Ära-Serum ausgelöst worden ist, und gerade das kann ich nicht glauben. Die Galaktischen Mediziner..."
Villnoess unterbrach ihn abrupt. „Ich weiß, was Sie sagen wollen, General, und darum ist es meine Pflicht, Sie darüber zu informieren, daß die Galaktischen Mediziner dem Sarkom F Arkon genauso machtlos gegenüberstehen wie wir. Und wir Terraner kennen das F Arkon doch nur aus der Literatur der Aras. Innerhalb unseres Krankenguts ..."
Deringhouse blitzte jetzt den Arzt an. „Innerhalb von was?" fragte er.
Villnoess ließ sich nicht verwirren. „Krankengut ist ein allgemeingültiger Ausdruck in der Medizin und stellt keine Abwertung des kranken Menschen dar. Doch um auf unser Thema zurückzukommen: Thora ist gegenüber ihrem Landsmann Crest seit ihrem Aufenthalt im Solaren Imperium weit mehr gefährdet gewesen als der arkonidische Wissenschaftler. Diese Entdeckung haben wir erst bei der letzten großen Blutuntersuchung von Thora gemacht.
Ihnen, General, alle die Momente mitzuteilen, die uns dieses bedrückende Resultat erstellten - bitte, bestehen Sie nicht darauf, sie zu hören. Der abschließende Befund ist tragisch genug.
Und zu hoffen, daß die Galaktischen Mediziner ein Mittel besitzen oder einen Weg kennen, das Lymphsarkom F Arkon seiner tödlichen Wirkung zu berauben, ist eine Illusion. Vor etwa drei Wochen ist die größte Kapazität der Galaktischen Mediziner auf dem Gebiet der Gehirnrindenreflexe, Uut-Gin, an einem Sarkom F Arkon gestorben. Besagt das nicht alles,General? Sie können sich darauf verlassen, daß diese Meldung und auch die Todesursache von Uut-Gin stimmen."
Schweigend blickten sich die Männer an.
„Doktor, wie sage ich es dem Chef? Ich bin auf dem Weg nach Gray Beast und von Rhodan beauftragt, auf der Venus Zwischenstation zu machen, um mit Ihnen zu sprechen,Villnoess..." General Conrad Deringhouse sprang auf und ging erregt im Zimmer auf und ab.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
In diesem Band der Perry Rhodan Hardcover-Ausgaben wird einer der schmerzvollsten Augenblicke in Perry Rhodans Leben festgehalten. Thora, die Arkonidin, die ihn einst als Primitivling abgelehnt hat, ist im Laufe der Jahre seine Frau geworden und sie haben einen gemeinsamen Sohn. Und Thora ist todkrank und wird bald sterben. Bei ihrer Beerdigung steht Thomas Cardiff, Rhodans und Thoras Sohn, den die beiden aufgrund von Empfehlungen in ein Heim abgegeben haben, zum ersten Mal seinem Vater gegenüber und schwört ihm Rache. Außerdem machen die Druufs immer noch Ärger und auch die rätselhaften Molekülverformer schlagen mal wieder zu. Das besondere an diesem Buch ist, daß sich der erste Teil um das Privatleben von Perry Rhodan dreht. Dieser Teil von Perry Rhodan wird eigentlich, wenn er überhaupt zur Sprache kommt, nur leicht angeschnitten, so daß die Ausführlichkeit, wie hier darüber berichtet wird, mehr als nur außergewöhnlich für die Serie ist. Gleichzeitig wird auch vor der Gefahr gewarnt, sich in allen Lebenslagen nach Ratschläge und Empfehlungen zu richten, auch wenn sie von scheinbar unfehlbaren Maschinen kommen. Denn auch diese können irren, was Perry Rhodan schmerzhaft am eigenen Leibe erfahren musste. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Thoras Tod 7. Mai 2007
Thora da Zoltral

"Sie war eine wunderschöne, faszinierende, hochgewachsene und schlanke Frau mit den typischen goldroten Augen und langen weißblonden Haaren. In ihrer Zeit auf der Erde wurde ihre zuvor blasse Haut leicht gebräunt. (PR 1, PR 15)www.perrypedia.org"

Ich finde es sehr erstaunlich und sehr schade, welche geringe Rolle die Arkonidin in den Zyklen spielt. Wie entwickelte sich ihr Verhältnis zu Perry Rhodan? Vielleicht liegt es an der allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklung und der Rolle der Frau zu der Zeit, als diese Romane entstanden. Perry als Obermacho und Besserwisser, Atlan als kosmischer Cowboy.

Aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung war sie vielen Terranern weit überlegen- ein Potenzial, welches sich das Solare Imperium (fast) nie zu Nutzen machte. Und dann dieser traurige Abgang im 1. Unterteil: "Zum Letzten Mal: Die Arkonidin".

In dem 2. Teil dieses Silberbandes geht es noch einmal um die Druuf bzw. den Robot-Regenten. Hier kommt es zu einem heftigen Krieg, ist OK zu lesen.

Im 3. Teil dann etwas ganz anderes, die Molekularverformer.

Die Vielfalt des Bandes Nr. 10 ist vielleicht auch seine Schwäche, es fehlt eine gewisse Stringenz. Nicht der beste Silberband, aber immerhin noch 3 Sterne...
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Beziehungsdrama 27. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Dieser Band mutet eher etwas melancholisch an. Perry Rhodans erste Frau und die Mutter eines Sohnes, die Arkonidin Thora wird nur noch von Medikamenten am Leben erhalten. Die unsterblich Superintelligenz ES hat ihr die lebensverlängernde Zelldusche verweigert und so muß sich Rhodan auf das Geschick der Aras, der galaktischen Mediziner verlassen, um das Leben seiner Frau zu verlängern. Aber diese Aras sind ihm nicht alle wohlgesonnen und es kommt, wie es kommen mußte, Thora wird entführt. Neben einigen kleinen Verwicklungen ist das die Story dieses Bandes den man guten Gewissens auch weglassen kann, wenn man sich nicht gerade über alle Verwicklungen in der politischen Lage der Milchstraße informieren will. Man sollte dann nur nicht zu erstaunt sein, wenn Thora später nicht mehr auftaucht. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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