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Kundenrezensionen

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am 6. Mai 2016
Thor ist der vierte Film in der ersten Phase des MCUs und hat mich, als der damals rausgekommen ist, nicht begeistern können. Ich fand den zwar besser als den eher mittelmäßigen Iron Man 2 aber da ich ihn mir nun als Vorbereitung zur dritten Phase des MCU\'s mal wieder angeschaut habe, hat der mir wesentlich besser gefallen. Thor ist jetzt für mich nicht gerade der interessanteste Charakter unter den Avengers, aber Chris Hemsworth spielt den Donnergott wirklich gut und überzeugt in ernsten sowie lustigen Szenen. Gerade jene Szenen wo Thor sich in der Erde zurecht finden muss, sorgen für einige Lacher. Jedoch wird Chris Hemsworth von Tom Hiddleston an die Wand gespielt, denn Tom Hiddleston als Loki ist einfach nur eine coole Sau und badass. Abgesehen davon ist die Action gut gelungen und die Spezialeffekte sind ebefalls cool. Nur auf diese Love interest Nummer mit Natalie Portman hätte ich verzichten können. Für mich wirkt die Idee, die zwar einen gewissen Zweck erfüllen soll, etwas forciert aber gut, ich kann damit leben.

Das Bild ist durchgehend auf hohem bis sehr hohem Niveau. Für die Referenz hat es nicht ganz gereicht. Die Szenen auf der Erde sehen grandios aus. Die Szenen in den Erde-Segmenten überzeugen durch einen sehr hohen Schärfegrad sowie Detailfülle, Klarheit, einer natürlichen Farbpalette und sehr guter Tiefenwirkung. Bei den Szenen auf Asgard sind die farben wesentlich wärmer und intensiver. Negativ aufgefallen ist, dass eine handvoll Szenen etwas weicher sind. Für die einen oder anderen könnte das wirklich feine Filmkorn etwas störend sein. Mir macht es nichts aus.

Beim Ton gibt es meiner Meinung nach keinen Anlass zur Kritik. Der grandios abgemischte englische DTS-HD MA 7.1-Tonspur überzeugt in allen Belangen. Hier fehlt es kaum an Räumlichkeit, Dynamik, feinen Details oder dergleichen.

Bei den Extras kann man nicht meckern. Natürlich gibt es den obligatorischen Audiokommentar, diverse Featurettes, Deleted Scenes und bei dieser Fassung liegt der Film nochmals auf DVD vor.
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am 8. März 2013
Qualitativ hochwertige Filme sollten gesehen werden. Auch wenn diese Qualität primär in den Bereichen Spaß und Action beheimatet ist, jedoch auch überraschende Tiefe besitzt - die den geneigten Zuschauer nicht mit einem Hammer übergebraten wird. Man ist gefragt, seine Antennen dafür auszurichten und offen zu sein für die Vielschichtigkeiten dieses Films. Thor ist Popcorn-Unterhaltung mit Tiefgang, Humor und Abenteuer und mit ungemein attraktiven, sympathischen Helden (und einem ebenso charismatischen Antagonisten).

Für mich gibt es viele Gründe, diesen Film zu lieben. Er erzählt neben allen Comic-Inhalten die Geschichte zweier Brüder und ihrer Probleme mit dem Vater (und es spielt zunächst keine Rolle, daß sie keine leiblichen Brüder sind - ihre Emotionen, Verbindungen und Schmerzen sind eben jene, die unter Geschwistern zu finden sind. Brüder müssen nicht unbedingt dem gleichen Genpool entstammen).
- Vorsicht Spoiler -

Ein Bruder folgt dem Weg seines Vaters, vermeintlich, während der andere mit dessen Wünschen im Konflikt steht. Nicht, daß dies eine neue Geschichte wäre. Sie wurde unzählige Male erzählt, beginnend in der Antike bis heute. Es ist eine Geschichte... so alt wie die Zeit selbst.

Thor nimmt uns mit in die Welt antiker Mythologie, in die Welt von Legenden und alter Religion - und wieder zurück auf die Erde, denn unsere Welt ist (folgen wir den nordischen Sagen) verbunden durch eine magische Brücke, dem Bifröst, mit Asgard, der Heimat der Götter. Über diese Brücke gelangt ein junger Mann auf die Erde, verwirrt, verloren und wütend - Thor (Chris Hemsworth). Jane Foster (Natalie Portman), eine brilliante Astrophysikerin, und ihre Mitstreiter Erik Selvig (Stellan Skarsgård) und Darcy Lewis (Kat Dennings) stolpern im Nichts der nächtlichen Wüste buchstäblich über ihn und schaffen ihn in ein Krankenhaus. In ihrer Eile erleben sie nicht mehr, wie Thors Hammer nicht weit entfernt aufschlägt. Sie wissen auch nicht, daß sie den Sohn eines Gottes aufgelesen haben und daß dieser von seinem Vater Odin (Anthony Hopkins) verbannt wurde. Denn Thor hatte sich den göttlichen Allvater widersetzt und damit sein Anrecht auf Macht und Thron an seinen Bruder Loki (Tom Hiddleston) verloren.

Wieder bei Bewußtsein und sich allmählich auf der Erde zurechtfindend, realisiert Thor langsam was tatsächlich in Asgard geschieht - nämlich, daß sein Bruder ein erfolgreiches Netz von Intrigen spinnt, in dem sich sowohl Thor als auch sein Vater verfingen. Der gefallene Gott benötigt die Hilfe der Menschen, um seine Kraft, derer ihn sein Vater beraubte, wiederzufinden, während sich ihm Men in Black und der Verräter Loki in den Weg stellen.

Mit seiner epischen Hintergrundgeschichte erleben wir hier eine Tragödie von shakespeare'scher Breite. Und wer könnte dieses Material besser umsetzen, als der jüngst mit dem Ritterschlag ausgezeichnete Experte auf dem Gebiet der Shakespeare-Verfilmungen: Sir Kenneth Branagh. Er ist bekannt für seine atemberaubenden Regiearbeiten und berührende Schauspielkunst, z.B. aus Henry V, Hamlet, Viel Lärm um Nichts, Mary Shelley's Frankenstein oder Schatten der Vergangenheit. Mit Anfang zwanzig trat er der Royal Shakespeare Company bei und gewann zweimal den renommierten Olivier-Award.

Betrachtet man die komplexe Mythologie, die in Thor angerissen wird, macht es überaus Sinn, daß dieser Shakespeare Kenner die Zügel dieser Produktion in die Hände nahm. Die Intrigen und Subtexte könnten sinngemäß auch aus Hamlet oder Henry IV stammen. Sie sind episch - nicht zuletzt, weil die Charaktere in vielerlei Weise mit ihren mythologischen Wurzeln verbunden sind. Und sich Fragen stellen, welche die Menschheit (und wohl auch Götter, wie man meinen möchte) seit Urzeiten bewegen: Wer bin ich? Welches ist die Reise, die ich unternehmen muß?

Diese Fragen sind, so finde ich, universell. Wir finden sie im Sediment unzähliger Heldengeschichten, in alten Mythologien und im Herrn der Ringe. Und in Thor.

Wir lernen zwei sich nahestehende Brüder kennen, die dennoch nicht unterschiedlicher sein könnten. Beide lieben den Vater. Aber einer von ihnen muß schmerzlich herausfinden, daß er auch noch etwas anderes ist - nicht der leibliche Sohn. Nicht mehr der Mann, der er zu sein glaubte, sondern etwas Monströses. Bin ich verflucht?!" fragt er verzweifelt den Allvater. Was bin ich?"
In den nordischen Legenden ist Loki, eben dieser Bruder, der Gott des Feuers, der Lüge und der Tricks. Ein Intrigant, über dessen Motive man sich nicht immer im Klaren sein kann. Es könnte durchaus sein, daß hinters Lokis Plänen gute Absichten stecken, zumal er durchaus als Helfer auftritt - eine Ambiguität, mit der dieser Film spielt.

Er wird in Thor von Tom Hiddleston dargestellt, der für mich die Sensation dieses Films ist. Der Londoner Hiddleston absolvierte eine hervorragende Ausbildung an der Universität Cambridge und der Schauspielschule schlechthin, der Royal Academy of Dramatic Arts, zu deren Absolventen Schauspielgrößen wie Peter O'Toole, Alan Rickman, Michael Sheen, Ralph Fiennes, Anthony Hopkins und auch Kenneth Branagh gehören. Tom Hiddleston gewann 2008 den Olivier Award als bester Newcomer und zeigte jüngst in mehreren Shakespeare Verfilmungen der BBC (The Hollow Crown, für jeden Shakespeare Liebhaber heiß zu empfehlen) welche schauspielerische Kraft dieser junge Mann zu entfalten vermag. In einigen Jahren wird niemand mehr an diesem überaus begabten Darsteller vorbei kommen. Schon jetzt ist er für mich, neben Michael Fassbender und Benedict Cumberbatch, einer der besten Akteure seiner Generation.

Tom Hiddleston verleiht Loki Adel und Grazie - und eine bewegende Tiefe, die man in einem Comic-Blockbuster nicht erwartet. Wir lernen einen gequälten und verstörten jungen Mann kennen, der redefinieren muß, wer er ist und wem gegenüber er loyal sein möchte und der dann doch den Vater verrät und damit seinen Platz und sein Zuhause aufs Spiel setzt. Wir verstehen seine Motive sogleich... und die Einsamkeit, die ihnen vorangeht. Hiddleston sprach zunächst für die Rolle des Thor vor, und es ist ein Glücksfall für den Film, daß er den Bruder spielt.

Denn er ist die perfekte Antithese zu Thor, dem Gott des Donners, des Sturms, der Arbeit und der Schlacht. Seine Waffe ist der Hammer Mjölnir, geschmiedet im Herzen eines sterbenden Sterns. Als Mann von kolossaler, manchmal schwer zu kontrollierender Kraft, wird er vom überaus sympathischen, hünenhaften Australier Chris Hemsworth verkörpert, dem es gelingt, das Publikum mühelos auf seine Seite zu ziehen. Eine großartig funktionierende Kombination aus jugendlichem Starrsinn, imperialem Stolz, komischem Timing und emotionaler Tiefe. Man möchte ihm zunächst eine kräftige Ohrfeige verpassen und kann dann doch nicht anders, als ihn mit ganzem Herzen zu mögen. Hemsworth ist ein wunderbarer Sympathieträger mit unglaublicher physischer Präsenz, und dennoch wird er in meinen Augen von Hiddleston und Hopkins überstrahlt. Hopkins` königliche Würde dient dem Film in vortrefflicher Weise und verleiht den Dialogen jene Shakespeare-ähnliche Qualität, die diesen Film vom einfachen Blockbustertum in die Liga eines Erste-Klasse-Abenteuers erhebt. Man glaubt Anthony Hopkins ohne jeden Zweifel, daß dieser Mann das Universum regiert.

Unglücklicherweise bekommen die anderen Darsteller, darunter Natalie Portman und Stellan Skarsgård, nicht viel zu tun und sind etwas unterfordert. Aber - daß sie einen Riesenspaß bei den Dreharbeiten gehabt haben müssen, ist ihnen absolut anzusehen. Dem geneigten Zuschauer seien die zusätzlichen Szenen der Blue-Ray empfohlen, wo man z.B. Skarsgård bei einem Wikinger-Trink-Gelage erleben darf - zwar auf eine Erden-Kneipe zugeschnitten, aber nicht minder feuchtfröhlich. Und Skarsgård, der als Schwede durchaus von Wikingern abstammen könnte, genießt die Szene sichtlich.

Thor ist die Geschichte einer dysfunktionalen Familie in Kriegszeiten, mit einer übermächtigen Vaterfigur, innovativen Kriegern und rivalisierenden Geschwistern, die um ihres Vaters Zustimmung und Liebe ringen - und um Macht. Es ist die Geschichte eines Mannes, der bar seiner Kraft die eigene Demut und Würde auf seiner Reise von einem Teil des Universums zum anderen entdeckt.
Obgleich wir bewundernswerte Kulissen (vieles, wie z.B. der atemberaubende Thronsaal, wurde tatsächlich gebaut!) und Special Effects erleben, so berühren doch am meisten die stillen Momente zwischen Vater und Sohn, zwischen einem Mann und seinen Gefährten, zwischen Bruder und Bruder... und gerade in jenen Szenen liegt eine wunderbar greifbare Authentizität, die den großartigen Schauspieltalenten zu schulden ist. Man nehme dazu Tempo, Witz, Action... und dann genießt man ein Abenteuer höchster Güte. Was mehr kann man sich wünschen?
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am 18. Juli 2016
Keine Frage.... ich bin riesen Fan der Marvelfilme und ich liebe sie alle!!! Hier gibt es Storytechnisch Bild und Tontechnisch absolut nichts auszusetzen:-)

Ich habe mir die Filme schon mehrmals in der richtige Reihenfolge angeschaut und könnte es jederzeit wieder tun!! Siehe Bild im Anhang! Kann ich nur empfehlen sich diese Filme mal so vorzunehmen!! Inklusive der Serie Agents of Shield hatte ich es anfangs auch mal versucht, aber da braucht man dann doch jede Menge Zeit;-) Absolut gelungene Reihe des Marvel Universums... Super Besetzt 10 Sterne!!
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am 6. Februar 2016
Für mich persönlich ist dies einer der besten Marvel Filme überhaupt. Die richtig gute Geschichte wird hier sehr interessant und spannend erzählt. Tolle schauspielerische Leistungen bringen hier eine grandiose Athmosphäre rüber. Klare Kaufempfehlung!!!!!!!
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am 27. Februar 2016
Der erste Thor Film hat mich von der Story, dem Humor, den Schauplätzen, der Musik, den Schauspielern im gesamten sehr überzeugt. Auch Teil 2 und Avengers in denen Thor auch auftaucht sehe ich gerne. Klare Kaufempfehlung!
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am 11. September 2011
Comicverfilmungen erfreuen sich seit einiger Zeit größter Beliebtheit, und das zu recht. Denn entgegen vieler älterer Filme, die jedenfalls zum Teil ziemlich schauerlich waren, wissen die Streifen der Moderne durchaus zu überzeugen. Filme wie Spider-Man, 300, Fantastic Four, X-Men, Hulk, Iron Man, Batman und Watchmen bedienen sich modernster Technik, sehr guter Schauspieler und ebenso guten Regisseuren und setzen Fans allerorten in Verzückung.

Im Falle von Thor geben u. a. gleich zwei wahrlich prominente Namen ihr Stelldichein: Kenneth Branagh als Regisseur, seines Zeichens bekannter Shakespeare-Liebhaber und Schöpfer zahlreicher Verfilmungen seiner Werke, und dann noch J. Michael Straczynski als Drehbuchautor (dem Erfinder der Space-Saga Babylon 5).
Und auch als Schauspieler konnten einige alte und neue Größen verpflichtet werden. Chris Hemsworth als Thor ist bis dato nicht sonderlich in Erscheinung getreten, der blonde Hüne aus Australien (mit 1,91 m Körpergröße) sieht aber wie der perfekte Nordmann aus und stellt die Figur sehr überzeugend dar.
Natalie Portman hat bereits in jungen Jahren an der Seite von Jean Reno in Léon (von Luc Besson) gezeigt, was sie kann und konnte auch hernach in bedeutenden Produktionen mitwirken (Heat, Mars Attacks, Star Wars, V wie Vendetta - und nicht zuletzt in Black Swan, für den sie den Oscar gewann).
Anthony Hopkins stellt Odin dar, den König der Götter; Jamie Alexander (am ehesten bekannt durch die Serie Kyle XY) spielt die Kriegerin Sef; Ray Stevenson (bekannt aus Bulletproof Gangster) stellt Vostagg dar. Nebenrollen bekleiden noch Rene Russo (Lethal Weapon) und Samuel L. Jackson, der wieder Nick Fury aus Iron Man mimt.

Die Geschichte ist im Grunde schnell erzählt: Thor, Erstgeborener Odins, soll König werden. Er ist aber aufbrausend, eitel, vorlaut, narzisstisch, unreif und nicht wirklich ehrbar. So kommt es, daß er durch einen nicht autorisierten Überfall auf die Welt Jötunheim (wo die Eisriesen ihre Heimat haben) bei Odin in Ungnade fällt und in der Folge seiner Kräfte beraubt und auf die Erde verbannt wird. Dort ist er, trotz seiner Einschränkung, nun ein Mensch zu sein, noch immer sehr von sich überzeugt; zumindest so lange, bis er tatsächlich der Tatsache gewahr wird, keinerlei Macht mehr zu besitzen (denn er kann seinen Hammer nicht mehr führen). Lug und Trug durch seinen Bruder Loki führen letztlich dazu, daß Thor seine Taten bereut und sein Wesen ändert - sehr zum Gefallen seines Vaters, der ihm seine Kräfte wiedergibt, damit Thor die neu gewonnen Freunde unter dem Menschen vor Loki retten kann.
Dabei verliebt er sich noch, rettet seine Heimatwelt Asgard und ist fürderhin der Stolz seiner Rasse.

So weit so gut. Hört sich alles leicht plakativ an und das ist es auch. Dies ist aber keinesfalls störend, denn die einfach Formel funktioniert schließlich nicht zum ersten Mal - das einzige, was man dem Film ein wenig anmerkt ist, daß er im Grunde nur eine Vorbereitung auf das eigentlich Abenteuer der Avengers ist.
Und hier kommen wir zu einem Knackpunkt der letzten Comicverfilmungen. Hulk, Iron Man, Captain America und nun auch Thor sind für sich genommen bereits gute, sehr gute oder großartige Filme - aber allesamt sind eigentlich nur die Einleitungen zum kommenden Avenger-Film, indem sich dann alle gemeinsam gegen das Böse stemmen.
Eines der Features auf der Blu-ray ist dann auch sehr sehenswert: es werden noch einmal die Schlußszenen aus Hulk (Tony Stark trifft sich mit dem General), Iron Man 2 (Thors Hammer wird gefunden) und weitere wiederholt, um dann umzuschwenken auf eine Szene auf der ComicCon 2010, auf der der kommende Avenger-Film offiziell bekannt gegeben wurde und alle Schauspieler ihren Auftritt hatten.
Begeisternd!

Thor ansich besticht durch eine herausragende Bildqualität und phantastische Kulissen - lediglich der Ton ist ab und zu ein wenig konfus abgemischt (Umgebung lauter als Stimmen), was aber nicht wirklich stört.
Freilich ist die Portman mit solch einer Rolle deutlich unterfordert, sie verleiht dem Film aber gleichermaßen das gewisse Etwas, wenn sie mit ihrer entzückenden Art der Rolle den nötigen Feinschliff verpaßt.
Anthony Hopkins braucht eigentlich kaum etwas zu machen, der Mann wirkt alleine durch seine Präsenz. Der Rest spielt sehr solide.

Mag man die (vorhersehbare) Handlung vielleicht ein wenig kritisieren, so muß man aber auch zugeben, daß das Action-Spektakel als unterhaltsamer Film alles richtig macht. Die bildgewaltige Verquickung von Action- und Mythikfilm gelingt sehr gut; und letztlich lebt der Streifen von der Erwartung, mehr über SHIELD und den Weg hin zu den Avengers zu erfahren. Die Story verblaßt aber durchaus etwas hinter der gleißenden Inszenierung (vor allem Asgards); jedoch bleibt das Tempo hoch und Längen fehlen völlig.

Am Ende wurde man hervorragend unterhalten mit außerordentlichen Bildeindrücken, guten Schauspielern, ein paar netten Bonuszugaben auf der BD und dem gewissen Etwas, das in der unbedingten Erwartung manifestiert, endlich den Vereinigungsfilm Avengers sehen zu wollen. Nun, 2012 ist es dann soweit. Bis dahin können wir uns noch ein paar Male Hulk, Iron Man, Thor und Captain America ansehen, um uns einzustimmen.
Fazit: kaufen!
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am 17. Dezember 2015
Also....... ich war ja doch skeptisch was diesen Film angeht. Aber nachdem ich ihn auf Sat1 gesehen habe. Habe ich ihn mir bestellt. Nun läuft der Film abends immer in der Endlos schleife xD
Liegt wohl auch daran, das ich ein Marvel Fan bin
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am 14. Mai 2013
Zuerst einmal vorweg: als ich den Film bestellt habe, dachte ich, es wäre ein klassischer Actionfilm mit vielen Kämpfen. Dem war aber (zum Glück) nicht so. Dieser Film zeigt recht gut den Fall und den Wiederaufstieg eines Gottes, der erst als Mensch begreift, wie überheblich er ist. Die Leistung der Schauspieler ist durchweg gut, besonders gefallen haben mir als Charaktere Odin und Heimdall.
Einziger Negativfaktor: der Film ist recht kurz, an manchen Stellen geht die Handlung zu sprunghaft weiter. Bei der Entwicklung von Thor vom engstirnigen Krieger zum weisen Anführer hätten 10 - 20 Minuten mehr auch nicht weh getan.

Nichtsdestotrotz ist Thor eine sehenswerte Verfilmung.
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am 14. September 2014
Mal ein etwas anderes Zusammen treffen zwischen Erdlingen und Göttern. Auch hier natürlich Intriegen, Hass, Neid, Liebe,...
Habe mitlerweile auch Teil 2 gesehen und freue mich auf einen weiteren.
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am 15. März 2012
Und wieder einmal reicht die Liebe, um aus einem jungen kämpferischen, naiven jungen Mann in kürzester Zeit einen im wahrsten Sinne des Wortes königlich ehrenvollen weisen Thronfolger werden zu lassen. Nur geschieht dieser Prozess in Thor" im Zeitraffer. Scheinbar genügt hier ein einfacher tiefer Blick in die Augen von Natalie Portman um sein ganzes Wesen zu verändern und die Welt mit dem rechten Auge zu sehen. Theoretisch ist das bei Natalie Portman sehr gut vorstellbar, aber praktisch gesehen hier einfach vollkommen an den Haaren herbeigezogen. Zwar ist das nur ein kurzer Teil in dem 110 Minuten langen Streifen, doch eben ein elementar wichtiger, da nur so Thor zu seiner Macht zurückfindet und das Universum retten kann...

Ansonsten bekommt man ein ordentliches Effekt-Feuerwerk geliefert, das das Popcorn in den Händen zum Schmelzen bringt. Gezuckert wird mit ein paar lustigen Passagen wie bspw. Thor eine Tierhandlung betritt und meint Gebt mir ein Ross!". Summa Summarum eine solide Unterhaltung, die aus der Menge der Comicverfilmungen allerdings nicht herausstechen kann und sich somit nur 3,5 von 5 schwingenden Hämmern verdient.

Besondere Goodies in Thor" sind vorhanden: Einen 5 sekündigen Gastauftritt bspw. hat Jeremy Renner, der scheinbar im Marvel-Crossover Avengers" einen größeren Part zugedacht bekommt. Auch wird mit kleinen Insider-Dialogen auf andere Marvel-Welten verwiesen. So fragt z. B. ein Regierungsbeamter ob der Wächter Asgards von Stark sei. Dem normalen Zuschauer dürfte es hier meines Erachtens nicht klar sein, das dies ein Querverweis auf das Rüstungsimperium Stark Industries aus Iron Man" ist. So haben hier eingefleischte Comic und Filmfans gleichermaßen Spaß im Film Eastereggs zu suchen und auch reichlich Möglichkeiten welche zu finden.
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