Pressestimmen
»In dem Krimi, ihrem dritten Roman, verknüpft die Autorin ihr Faible für Historisches mit einer spannenden Krimihandlung rund um den bekannten Möbeldesigner Michael Thonet.« Hessische/Niedersächsische Allgemeine
x-zine.de, 11.04.2006
'Thonets Gesellen' gewinnt nicht durch aufgesetzte Spannungsmomente, sondern durch seine zeitliche Platzierung und die damit verbundene Authentizität: das wirkt alles sehr stimmig und echt und hiterlässt beim Leser den Eindruck, ein Stück Zeitgeschichte miterlebt zu haben.
Neue Binger Zeitung, 12.10.2005
»Packend geschrieben ist das 300 Seiten starke Buch eine unterhaltsame Lektüre, nicht nur für Mittelrheinfans.«
SWR 2 - Journal Rheinland-Pfalz, 15.08.2005
»Ein kurzweiliges Buch, das die Phantasie anregt und die Spürnase des Lesers herausfordert.«
Main Rheiner, 05.08.2005
»Einfühlsam und faktenreich schildert die Autorin das Boppard der Biedermeierzeit. Obwohl Heidi Rehn ihre rheinische Heimat schon vor längerem in Richtung München verlassen hat, merkt man ihr die Liebe zu Land und Leuten an. Die handelnden Personen erwachen zu einem bewegten Schauspiel in verwinkelten Gassen und Hinterhöfen. Und man wird nicht dümmer: Rehn hat sorgsam zusammengetragen, was die Mitte des vorvorigen Jahrhunderts in der Region kennzeichnete. So qualmen die ersten Dampfschiffe den Rhein rauf und runter, sie transportieren den ein oder anderen englischsprachigen Touristen, der für Einnahmen aus einer für die Bewohner völlig neuen Branche sorgt. [...] Kurz und gut: Wer sich spielerisch mit der Geschichte des Mittelrheins befassen möchte, wer dazu noch gerne Krimis liest, der ist bei Thonets in Boppard auf jeden Fall gut aufgehoben.
Honnefer Sonntagszeitung,, 17.07.2005
Ein spannender Krimi mit vielen historischen Details.«
brikada.de, 20.07.2005
»Heidi Rehn zeichnet mit feiner Beobachtungsgabe ein detailgetreues Bild der historischen Gegebenheiten von vor über 160 Jahren. Sie versteht es, die fiktiven Romanfiguren milieugetreu zu charakterisieren. Die Spannung hält bis zum Schluss des Buches unvermindert an. Die Autorin führt den Leser mit profundem Geschichtswissen in eine vergangene Epoche.«
Hessische/Niedersächsische Allgemeine, 27.04.2005
»In dem Krimi, ihrem dritten Roman, verknüpft sie ihr Faible für Historisches mit einer spannenden Krimihandlung rund um den bekannten Möbeldesigner Michael Thonet.«
ekz-Informationsdienst, 26.2005
»Historischer Roman mit viel Lokalkolorit [...] so erfährt man doch von den Anfängen des berühmten Möbelhauses Thonet.«
Taschenbuch Magazin, 1.Halbjahr 2005
»Eine spannende Mischung aus fiktiver Krimihandlung und historischen Fakten rund um den berühmten Möbeltischler Thonet und das Rheintal kurz vor Ausbruch der 1848er Revolution.«
Kurzbeschreibung
Eine jahrzehntelange Wirtschaftsflaute, eine revolutionär neue Idee der Möbelherstellung, eine biedere Kleinstadt in politisch unruhigen Zeiten, dazu zwei Morde - das sind die Eckpunkte in Heidi Rehns historischen Kriminalroman »Thonets Gesellen«, der rund um die Werkstatt des genialen Tischlermeisters Michael Thonet spielt.
Lange bevor Michael Thonet in Wien mit seinem legendären Stuhl Nr. 14 - dem Wiener Kaffeehausstuhl schlechthin - weltberühmt wurde, feilte er bereits in seiner Heimatstadt im Mittelrheintal daran, Bugholzmöbel möglichst kostengünstig in Serie herzustellen. Doch der Tischlermeister war nicht nur ein Pionier der Möbelindustrie: Seine Idee, Stühle in wenige Einzelteile zerlegt und in Kisten verpackt (in eine 1 Kubikmeter große Kiste passen 36 Exemplare des Stuhls Nr. 14) in die ganze Welt zu verschicken, entpuppt sich aus heutiger Sicht als ein marketingtechnischer Geniestreich, als eine Art Ikea-Prinzips des 19. Jahrhunderts. Damit ragte Thonet weit aus seiner Zeit heraus. Kein Wunder, dass er in Konflikt mit seinen Zeitgenossen und der damals im Rheintal herrschenden preußischen Regierung und ihrer rigiden Wirtschaftspolitik geriet. Das Rheintal um 1840: Die evangelischen Preußen regieren die Gegend zwischen Mainz und Köln. Das behagt den katholischen Rheinländern nicht, noch dazu, wo große wirtschaftliche Not ihren Alltag beschwert. Als eines Morgens am Flussufer die Leiche einer jungen Frau gefunden wird, sind sich alle sicher: Ein Evangelischer ist der Täter! Die Spuren führen in die Werkstatt des Tischlermeisters Thonet, der gerade an der Technik feilt, Möbel aus gebogenem Holz in großer Stückzahl günstig herzustellen. Damit ist er seiner Zeit weit voraus. Weil er außerdem lieber die verhassten evangelischen und nicht die einheimischen katholischen Gesellen beschäftigt, erregt er den Unmut seiner Mitbürger. Schon versammeln sich die Burschen der Stadt vor seiner Werkstatt, um den vermeintlichen Mörder zu stellen. »Thonets Gesellen« ist ein opulent erzählter historischer Kriminalroman. Komplex verwobene Handlungsstränge entspinnen sich vor der Kulisse des lieblichen Rheintals. Vor dem authentischen Hintergrund der Entstehung der Thonet-Möbel entwirft die Autorin das lebendige Bild einer Vergangenheit, in der Konfessionsstreitigkeiten den Nährboden für Verdächtigungen, Hass, Mord und Totschlag abgeben.
Über den Autor
Heidi Rehn, geboren 1966, wuchs im Rheintal auf. Seit ihrem Studium der Germanistik und Geschichte lebt sie mit ihrer Familie in München. Sie arbeitet dort als Autorin und freie Journalistin. Ihr erster Roman »Das Institut« erschien bei rororo (2000), ihr erster Kriminalroman »Theos Erbe« 2003 im Emons Verlag.