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Thondras Kinder: Die Zeit der Sieben [Taschenbuch]

Aileen P. Roberts
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (89 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

11. Mai 2009
Sieben Schwerter, sieben Auserwählte, sieben Freunde: Der Kampf gegen die dunklen Mächte beginnt

Ihr Schicksal ist seit fünftausend Jahren miteinander verbunden, als der Kriegsgott Thondra sie auserwählte: die Sieben, die die Welt vor dem Zerbrechen retten sollen. Immer wieder werden sie wiedergeboren, um gegen das Böse zu kämpfen, doch bisher konnten sie die dunklen Mächte nie ganz besiegen. Auch Rijana, das Bauernmädchen, und Ariac, der wilde Steppenjunge, könnten Kinder Thondras sein. Zumindest scheinen sie füreinander bestimmt zu sein. Doch erst an ihrem siebzehnten Geburtstag werden sie eines der magischen Schwerter berühren, und es wird sich zeigen, ob die Zeit der Sieben gekommen ist …

Der Beginn einer zweiteiligen All-Age-Fantasy-Saga von einer brillanten deutschen Autorin.

Abenteuer, Magie und eine Liebe, die alles besiegt.



Produktinformation

  • Taschenbuch: 608 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag; Auflage: 1. (11. Mai 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442470579
  • ISBN-13: 978-3442470570
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,4 x 5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (89 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 132.476 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Aileen P. Roberts ist das Pseudonym der Autorin Claudia Lössl. Ihre Begeisterung für das Schreiben entdeckte sie vor einigen Jahren durch ihren Mann. Als dieser mit der Arbeit an einem Buch begann, beschloss sie, sich ebenfalls als Schriftstellerin zu versuchen. Seither hat sie bereits mehrere Romane im Eigenverlag veröffentlicht, 2009 erschien mit "Thondras Kinder" ihr erstes großes Werk bei Goldmann, danach folgten "Weltennebel" und "Feenturm". Claudia Lössl lebt mit ihrem Mann in Süddeutschland.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Die Schlacht auf den Ebenen von Catharga, unterhalb des steilen Berggipfels, welcher den Namen »Teufelszahn« trug, tobte gnadenlos. Dunkle Wolken hingen drohend über den Bergen im Norden, so als wollte selbst das Wetter seinen Zorn zum Ausdruck bringen. Die letzten freien Menschen des Südens und Ostens hatten sich zu einer Gruppe tapferer, unerschrockener Krieger zusammengeschlossen. Die Ebenen waren bereits mit Blut getränkt, und überall lagen Leichen herum. Sogar die Ufer des eigentlich nachtschwarzen Catharsees leuchteten rot. Aus den vegetationslosen, kargen Bergen des westlichsten Reiches strömten noch immer Orks, Trolle und unheimliche Krieger, die in dunkle Gewänder gehüllt waren. Die Menschen hielten sich tapfer, aber inzwischen glaubte niemand mehr an einen Sieg. Die Könige und Edelmänner zogen sich bereits zurück und flüchteten in die östlichen Wälder.
Dagnar blickte sich um. Er war schmutzig und blutbespritzt, von seinen Freunden war kaum noch jemand übrig. Er sah, dass es aussichtslos war, und trieb im letzten Moment einem der schwarzen Krieger sein Schwert in die Brust. Zu seiner Linken sah er eine junge Frau. Sie hatte schwarze Haare und kämpfte mit dem Mut und der Verzweiflung einer Kriegerin. Verzagt versuchte Dagnar, sich zu ihr durchzuschlagen. Sie mussten endlich umkehren, auch wenn es schwierig werden würde, da sie an vorderster Front kämpften.
»Nariwa, wir müssen uns zurückziehen«, schrie er immer wieder und deutete auf die ersten Ausläufer der Wälder im Osten.
Doch die junge Frau schien nicht zu hören, sie kämpfte verzweifelt gegen zwei Orks und einen wesentlich größeren Krieger, die gnadenlos auf sie einschlugen. Dagnar trieb sein Pferd an. Er bahnte sich seinen Weg durch die vielen Feinde und die wenigen eigenen Leute, die noch am Leben waren. Beinahe hatte er Nariwa erreicht und wollte ihr zu Hilfe kommen, doch da sah er, wie der schwarze Krieger zu ihrer Linken sein Schwert mit einem teuflischen Lachen von hinten in Nariwas Rücken rammte.
Dagnar erstarrte für einen winzigen Augenblick, dann stieß er ein verzweifeltes »Neeeiiin« aus, das bei diesem Kampflärm jedoch niemand hörte, und trieb sein Pferd gnadenlos an. Der Hengst sprang über am Boden liegende Feinde und Freunde gleichermaßen, überrannte einen Krieger in schwarzer Kleidung, bis er endlich bei ihr angekommen war. Dagnar sprang vom Pferd und schlug mit der letzten Kraft der Verzweiflung einen Ork und zwei schwarze Krieger kampfunfähig. Nariwa lag blutend am Boden. Als er sie vorsichtig aufhob, brachte sie sogar noch ein Lächeln zustande. Dagnar rannen die Tränen über sein blutverschmiertes und schmutziges Gesicht. Die Kämpfe um ihn herum interessierten ihn plötzlich nicht mehr.
Nariwa nahm seine Hand in ihre, und bevor sie endgültig die Augen schloss, flüsterte sie: »Wir sehen uns wieder.« Dann sank sie in seine Arme. Dagnar stieß gerade in dem Moment einen verzweifelten Schrei aus, als ihn der Bolzen einer Armbrust mitten in die Brust traf.
Er blickte an sich hinunter, dann auf die Horden von finsteren Wesen, die das Land überrannten. Auch er würde nicht überleben, das wusste er genau. Dagnar streichelte der Frau, die er über alles geliebt hatte, noch einmal über das Gesicht und ließ sie auf den Boden sinken. Dann richtete er sich mit letzter Kraft auf, nahm das magische Schwert, das er in der Hand hielt, und warf es mit einem Aufschrei in das dunkle Wasser des Catharsees zu seiner Rechten. Wenn die Wesen der Finsternis schon siegten, sollten sie zumindest sein Schwert nicht bekommen. Vor Dagnars Augen verschwamm alles. Er schwankte zu der Stelle zurück, wo Nariwa lag. Ein Schwert traf ihn an der Schulter, und er strauchelte. Dann kniete er sich neben sie und nahm sie ein letztes Mal in den Arm. Ein schwarzer Krieger trieb ihm sein bluttriefendes Schwert in die Seite, und auch um Dagnar wurde alles dunkel.

Die Suche
Der eiskalte, harte Winter in der Steppe war noch nicht lange vorüber, und das Gras fand nur zögerlich seinen Weg durch die bräunliche Erde. Ariac kam mit einigen der älteren Männer von der Jagd. Sie waren erfolgreich gewesen und hatten einige der scheuen und sehr schnellen Steppenrehe erlegt. Ariac war zwölf Jahre alt, hatte wie die meisten Steppenbewohner hüftlange, dunkle Haare, die vorn zu Zöpfen geflochten waren. Noch war er sehr schlank, beinahe etwas mager, aber in einigen Jahren würde er ein stolzer und gutaussehender Jäger sein. Ariac ritt auf einem hellbraunen Hengst und scherzte mit den anderen Steppenmännern. Er war stolz, denn erst vor wenigen Tagen hatte er die Tätowierungen erhalten, die deutlich machten, dass er die erste Stufe zum Jäger hinter sich gebracht hatte und er nun kein Junge mehr war. Eine Pfeilspitze zierte seinen rechten Arm, und an den Schläfen trug er nun feine, kunstvoll verschlungene Muster.
Die Jäger hatten sich die toten Tiere über die Sättel geworfen. Die Steppenbewohner galten als wildes Reitervolk, das sich von nichts und niemandem bezwingen ließ. Sie führten ein Nomadenleben und waren, sehr zum Missfallen vieler Könige, nirgends festzuhalten. Doch da die Steppe für die meisten Könige oder Edelmänner ohnehin nichts bot, ließ man sie einigermaßen in Ruhe.
Ariac sog die frische klare Luft ein. Er liebte es, über die endlose Steppe zu galoppieren. Im Norden sah man die Ausläufer der Eisberge, die den gesamten Norden bedeckten. Ganz fern im Süden die ersten Wälder und den Myrensee, der vor dem Donnergebirge lag. Momentan lagerte der Clan der Arrowann, dessen Anführer Ariacs Vater war, nicht weit vom Buschland, das die Steppe von den nördlichen Königreichen trennte. Die Arrowann trieben gelegentlich Handel mit fahrenden Händlern, die im Frühling vom Süden über die uralte Handelsstraße in den Norden zogen. Dann wurden Felle und Werkzeuge aus Knochen gegen Mehl, Kleider oder Sonstiges getauscht. Eigentlich mochte Ariac es nicht sehr, in der Nähe des Buschlands und der Königreiche zu sein, denn dann fühlte er sich eingesperrt. Andererseits hatte er über den Winter, so hoffte er zumindest, gute Knochenwerkzeuge hergestellt und heute genügend gejagt, um dies gegen einen eigenen Dolch eintauschen zu können, den er sich schon seit vielen Jahren wünschte.
Die Jagdgruppe ritt auf das Lager zu, das unweit der staubigen Straße, die nur sehr wenig befahren war, im bräunlichen, verdörrten Gras des letzten Winters lag. Es waren dreiundzwanzig Zelte, in denen die Arrowann mit ihren Familien lebten. Weiter südlich konnte Ariac mit seinen scharfen Augen eine ähnliche Ansammlung von Zelten sehen. Das war der Wolfsclan, wie Ariac wusste. Sie wollten wohl ebenfalls ihre Waren verkaufen. Ein Grinsen überzog sein von der Sonne gebräuntes Gesicht mit den hohen Wangenknochen. Die Steppenleute hatten ohnehin alle etwas dunklere Haut als die übrigen Menschen. Beim Wolfsclan sollte es viele hübsche Mädchen geben, wie Halran ihm erzählt hatte.


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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Seicht; ungelenke Sprache; Möchtegern-High-Fantasy 6. September 2011
Format:Taschenbuch
Da ich meinen Bücherkonsum einzuschränken versuche, leihe ich viel aus Bibliotheken aus.
Zum Glück.
Hätte ich dies gekauft, hätte ich mich sehr geärgert.
Meine Kritikpunkte zähle ich mal stichpunktartig auf; die Autorin ist übrigens Deutsche, die unter Pseudonym schreibt. Nix mit "schlechte Übersetzung", das Argument zieht hier nicht.

- VORHERSEHBARE STORY: Die Story ist seicht und vorhersehbar. Man muss ja kein großes Rätselraten um die Identität der Sieben machen, aber wenn schon die Handlungsstränge und meist die direkt folgenden Handlungselemente von mir vorhergesehen werden, da stimmt etwas nicht. Entweder sollte ich Lotto spielen oder das Buch ist einfach einfallslos; angesichts der übrigen Rezensionen spare ich mir das Geld für den Lottoschein, da ich wohl doch keine hellseherischen Fähigkeiten zu besitzen scheine, sondern das Buch einfach schlecht ist.

- SCHLECHTE STEREOTYPEN: Die Autorin verliert sich in Stereotypen; die Bösen sind riiiiiichtig Böse, und die guten richtig gut. Der eine oder andere schwache Charakter, der aus Charakterschwäche sich negativ verhält, kann keine Grautöne oder Abwechslung zaubern. Die Wandlung von "guten" Charakteren zu "bösen" Handlungen ist ungelenkt - man hoppst mal eben in das andere Extrem, um einem Charakter mehr Tiefe zu verleihen. Bei entsprechendem Stil, atmosphärischen Beschreibungen oder wenn man mal mehr als nur die gerade absolut notwendigen Infos zu den Charakteren geben würde, würde das vllt auch funktionieren. So denke ich mir: netter Versuch. Wirkt auf mich nicht glaubwürdig oder auch nur ansatzweise spannend.

- UNLOGIK 1, RIESIGE ZEITANGABEN: Der ewige Kampf zwischen Gut und Böse wird durch das saloppe Einwerfen von gigantischen Zeitangaben (mehrere tausend Jahre) bestärkt. Innerhalb von 5.000 Jahren machen die menschlichen Kulturen in Roberts' Welt nahezu keine Entwickelung durch.

- UNLOGIK 2, WELT BESTEHT NUR AUS NAMEN: Sofern man von einer Welt sprechen kann. Eine Karte und einige salopp eingeworfenen Namen machen keine Fantasywelt aus. Unter einer richtigen, "funktionierenden" Fantasywelt, die mehr als eine schlecht bemalte Pappkulisse ist, verstehe ich etwas ganz anderes als das hier Dargebotene.

- UNLOGIK 3, STEPPENVÖLKER: Einer der Protagonisten ist aus einem Steppenvolk, das absolut autark lebt, keinen Kontakt zu den Ländern pflegt, nur gelegentlich Handel treibt und mit den übrigen Menschen nullkommanichts zu tun haben will. Aber trotz der laaaaangen Zeitspanne seit zuletzt Throndras Kinder in einem Krieg involviert wurden (vgl. 3, die riesigen Zeitangaben), hat das so abgeschieden lebende und desinteressierte Volk superflott die entsprechenden Legenden etc. parat. Irgendwie muss man den Infodump ja durchbrechen, schade dass es absolut jeder Logik entbehrt.

- INFODUMP: Gerade zu Beginn wird der Leser mit Informationen überschüttet. Auf 3-4 Seiten kommen wenige Dialogsätze. Das hätte man auch wesentlich geschickter einbauen können, z.B. in Gesprächen von Personen, wo sich dann direkt klären würde, warum das abgeschieden lebende Volk diese sie nicht interessierenden Fakten über viele Generationen hinweg noch wissen (s. voriger Punkt).
Aber, was wollen wir mit Stil, Atmosphäre, Emotionen, kippen wir einfach schnell die Infos aus und kommen zur Story. Die leider nicht diesen Infodump aufwiegen konnte (s. Punkt 1, 2 und den nachfolgenden Punkt).

- DURCHWACHSENER, TEIL SCHLECHTER STIL: Der Stil wechselt zwischen okay und laienhaft; einige Passagen wirken so, als wären sie erste Gehversuche unveröffentlichter Jungautoren auf lovelybooks oder BookRix.
Beispiel: "Die letzte Schlacht war über tausend Jahre her, und auch damals waren Thondras Kinder unterlegen. [...] Es hatte in den Orkkriegen im Jahre 3350 und danach immer Schlachten der Menschen gegeben, in denen die Kinder Thondras hätten gebraucht werden können, aber der Kriegsgott schickte keine Hilfe. In den letzten dreitausend Jahren seit dem letzten Sieg der Sieben in den Schattenkriegen war ein Wettstreit zwischen dem jeweiligen Herrscher von Ursann (dieses Land hatte immer nur grausame Herrscher hervorgebracht) und den Zauberern von Camusann, einer Insel im Süden, ausgebrochen. [...] Die jeweiligen Oberhäupter der Schulen, momentan waren es der grausame König Scurr in Ursann und Zauberer Hawionn in Camasann, hielten die magischen Schwerter der Sieben unter Verschluß. Das von Dagnar und Nariwa war allerdings seit dem letzten Krieg verschollen."

- CHARAKTERE, EMOTIONEN, ATMOSPHÄRE: Die Charaktere sind eindimensional und nicht ansprechend. Ich erhalte von der Autorin nur die gerade absolut nötigsten Informationen, so dass sie nur wenig Hintergrund haben und ich mich nicht in die Charaktere hineinversetzen oder mitfiebern kann. In den schlimmsten Situationen war mir ihr Schickal relativ egal.
Die Gefühle kann ich auch nicht miterleben, da ich nicht in der Situation bin, sondern immer von außen beschrieben wird, was passiert oder was jemand fühlt.
Nur weil die Autorin konstatiert, dass Person X gerade traurig und einsam ist, bringt mich dieser eine Satz nicht zum Mitfühlen; da gehört wesentlich mehr zu, wie der angesprochene Hintergrund der Charaktere, das ebenfalls schon angesprochene zeigen statt beschreiben oder behaupten, Atmosphäre fehlt - da kommt einfach nix rüber.

FAZIT:
Das Buch verliert sich in Stereotypen und wäre vor > 30 Jahren vielleicht besser angekommen, inzwischen hat sich die (High) Fantasy von solchen bloßen schwarz-Weiß-Zeichnungen jedoch fortentwickelt.
Die Sprache ist oft ungelenk, das Buch zeigt und behauptet anstatt zu beschreiben und mitfühlen zu lassen, die Welt ist abzüglich gängiger Fantasyklischees und Namen nicht mehr existent, leider nur eine schlecht bemalte Kulisse.

Einen Punkt vergebe ich für die Idee, dass ein Protagonist als Antagonist sozialisiert wird - hier hätte man viel aus der Idee machen können. Was prägt einen Menschen, die Anlagen oder die Umgebung, was ist ein Mensch bereit für das Überleben zu tun und inwiefern können sehr junge Menschen (ab 12 Jahre, prägende Zeit also) sich dort behaupten und eine gegenläufige Entwicklung durchmachen?
Diese Aspekte wurden teils vernachlässigt, teils in wenigen Sätzen plakativ angekratzt; insgesamt ist es leider überhaupt kein Buch, dass ich empfehlen kann.

Abgesehen non-Fantasy-Lesern, die keinen großen Wert auf sprachliche Ausgefeiltheit legen, die keinen Anspruch suchen und einfach irgendwas zum Abschalten lesen wollen, bei dem man den eigene Kopf überhaupt nicht benutzen muss.
Es sei denn, man möchte nachfühlen, was die Protagonisten durchleben, denn abgesehen von gelegemtlichen (plakativen, wieso sag ich es nochmal) Sätzen werden keine Behauptungen über die Gefühlzustände getroffen, und aufgrund der seichten Charaktere, über die man nur das Wichtigste weiß, kann man sich nicht identifizieren und nicht mitfühlen - zumindest ging das mir so.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unglaublich schlechter Stil 7. Februar 2013
Format:Taschenbuch
Beim Lesen kommt das Gefühl auf, vor der Nacherzählung eines Viertklässlers zu sitzen. Und ich bin mir nicht sicher, ob ich mit dieser Aussage nicht allen Viertklässlern Unrecht tue.
Thondras Kinder ist eines der wenigen Bücher, das ich wirklich nach 10 Seiten weggelegt habe, weil ich mir beim Lesen einfach vera**** und heillos unterfordert vorkam. Am liebsten würde ich 0 Sterne vergeben.
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19 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Hinter dem Pseudonym Aileen P. Roberts versteckt sich die deutsche Autorin Claudia Lössl - die übrigens nichts mit der bekannten Synchronsprecherin zu tun hat. Atmosphärisch geht es los in ihrem knapp 600 Seiten umfassenden Fantasywälzer Die Zeit der Sieben - Thondras Kinder". Der Leser begleitet den jungen, ungestümen Ariac durch die Steppe, lernt seine Familie kennen und sein behütetes Umfeld. Mit dem Auftauchen von Brogan und seinen Leuten wird diese Idylle jedoch jäh gestört, und der Junge muss die Fremden gegen seinen Willen begleiten. Sobald Scurrs Schergen die Kinder entführen, eröffnen sich zwei Handlungsstränge; auf dem einen verfolgt man Ariacs hartes Leben in Ursann, auf dem anderen reist man mit Rijana gemeinsam nach Camasann.

Bis zu diesem Zeitpunkt etwa hat man eine spannende Geschichte mit interessantem Ausgangspunkt: zwei Kinder, die dieselbe Ausbildung unter gänzlich anderen Bedingungen durchleben müssen. Doch leider konzentriert sich Roberts zu sehr auf Äußerlichkeiten und Schwarzweißmalerei, als aus ihrem reizvollen Grundgerüst alles herauszuholen. Die Charaktere agieren naiv und bleiben eindimensional; die ältere Rijana definiert sich beispielsweise nur über ihr Äußeres, das jeder hübsch findet, nur sie nicht. Gut ist gut und böse ist böse; wenn es denn mal zu Intrigen kommt, sind sie leicht durchschaubar und einfach gestrickt. Ansonsten bewegt sich das Niveau des Romans auf Seifenopern-Niveau, denn neben den oberflächlich geschilderten Kämpfen wird viel Wert darauf gelegt, welcher Charakter sich in wen verliebt, wer eifersüchtig ist und wer mit wem eine Beziehung hat. Das reicht einfach nicht aus, um den Leser dauerhaft zu fesseln, denn zu dem recht vorhersehbaren Verlauf der Handlung gesellt sich ein flacher Schreibstil, der weder Spannung noch Gefühle glaubwürdig transportieren kann und nur vor sich hin plätschert.

Optisch verspricht der Roman Die Zeit der Sieben - Thondras Kinder" wesentlich mehr, als er inhaltlich halten kann. Spannung und Emotionen wollen nicht aufkommen, die Charaktere sind eindimensional und berühren einen nicht, und auch der Schreibstil ist recht seicht. Fans leichter Fantasyunterhaltung ohne Tiefgang könnten auf ihre Kosten kommen - Ende 2009 folgt übrigens der abschließende Band der Geschichte -, alle anderen sollten zu anderer Lektüre greifen.
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Immer mal wieder auf der Suche nach schöner Lesekost für Bett, Bus und Bahn hatte ich diesen Band schon öfter mal im Buchladen in der Hand, mitgenommen habe ich ihn... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Kris veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Wunderschöne Geschichte mit wenigen Makeln
Wenn ich mir die ganzen sehr negativen Bewertungen hier ansehe muss ich mich doch wundern...

Ich habe das Buch wärmstens empfohlen bekommen, war aber skeptisch. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Zuckermund veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Bewegende Geschichte, die einen in eine andere Welt entführt
Ich habe das Buch eiegntlich nur zögerlich bestellt, da die Kundenrezensionen nicht so gut waren und ich mir nicht sicher war ob es sich lohnen würde. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Johanna veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen gebraucht aber ok
auch wenn es ein gebrauchtes buch ist, man sieht es ihm nicht an
leider noch nicht gelesen, aber die vorschau scheint spannend
Vor 4 Monaten von Fiona veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen ist doch ein gutes buch
also,der roman hat mich sehr gut unterhalten.
und ich finde das doch sinn eines buches,abschalten in eine gute geschichte eintauchen und einfach nur geniessen. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von ego234 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Einfach unglaublich!!!
Eigentlich war das Buch ein Spontankauf und bisher hatte ich mit dieser Art von Büchern nicht sonderlich viel Erfolg, allerdings hat mich "Thondras Kinder" einfach umgehauen! Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Sarah S. veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Grausam!
Ich habe leider noch nie eine derart hoelzerne und vorhersehbare Geschichte gelesen. Schade, denn die Grundidee ist wirklich nicht schlecht. Aber an der Umsetzung hapert es. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Sukie veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Schreibstil nicht mein Fall
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Vor 16 Monaten von Teddy D. veröffentlicht
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