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Thomas Mann, der Amerikaner: Leben und Werk im amerikanischen Exil, 1938-1952 Gebundene Ausgabe – 8. Juni 2011

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Über den Autor und weitere Mitwirkende

Hans Rudolf Vaget ist Professor of German Studies and Comparative Literature am Smith College (Northampton, Massachusetts). Die Schwerpunkte seiner Forschung sind Goethe, Wagner und Thomas Mann, über die von ihm zahlreiche Veröffentlichungen vorliegen. Für die Edition des Briefwechsels Thomas Manns und Agnes E. Meyers wurde ihm die Thomas-Mann-Medaille verliehen. Hans R. Vaget ist Mitherausgeber der Großen kommentierten Frankfurter Ausgabe Thomas Manns sowie der Zeitschrift ›wagnerspectrum‹.


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Zwei ganz verschiedene Liebschaften machten es möglich, dass Thomas Mann von einem Exilanten zu einem Amerikaner wurde.

Da war zuerst der schmachtende Enthusiasmus, mit dem die einundfünfzigjährige Agnes Meyer ihrem dreiundsechzigjährigen Idol Thomas Mann begegnete. Ihre Verliebtheit hatte sich an erotischen Szenen im Roman 'Joseph in Ägypten' entzündet, und nun suchte sie entschlossen die Nähe des berühmten Autors, um an seiner Grösse teilzuhaben und ihren Kulturhunger zu stillen. Ihre ekstatisch-direkte Annäherung erschreckte Thomas Mann, der sich mit Mühe aus der Affäre zog, seine Verehrerin aber über viele Jahre hinweg in unzähligen Briefen und Gesprächen an seinen politischen und literarischen Gedanken teilnehmen liess. Sie belohnte diese Vertrautheit mit einem grosszügigen Mäzenatentum: ihr Einfluss verschafften ihm die Anstellungen in Princeton und an der Library of Congress, ihr Geld half mit der Bürgschaft für sein Haus in Kalifornien, und sie assistierte bei seiner Einbürgerung. Literarisch war sie ein Modell für die Frau von Tolna im 'Doktor Faustus', und sie selbst erkannte sich in der Verführerin Thamar des Joseph-Romans wieder.

In der zweiten Romanze war Thomas Mann der Bewunderer, der Verehrte Franklin D. Roosevelt, amerikanischer Präsident von 1933 bis 1945. Diesen an Kinderlähmung leidenden, aber lebensfrohen, geselligen aristokratischen Demokraten und Architekten des New Deal bewunderte Thomas Mann über alles.
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Format: Gebundene Ausgabe
Seit dem, inzwischen vielfach gesendeten, umfassenden Film von Heinrich Breloer über die Manns ist die Zeit zwischen 1938 und 1952, jene Exiljahre Manns in Amerika, besser und bildlicher beleuchtet als in den langen Jahrzehnten zuvor. Jahrzehnte, in denen sich gerade die deutsche kulturelle Landschaft, aber auch die Politik, lange Zeit schwer taten mit dieser 'Stimme Deutschlands', die sich in Übersee entwickelt hatte.
Nicht zuletzt daher klaffte bisher eine gewisse Lücke, was diese Jahre für den Schriftstellter Thomas Mann, sein Werk, aber auch seine kulturelle Identität betreffen.

Exiljahre auch, die den Selbstmord seiner Schwägerin, die Entwurzelung gerade seiner Kinder Klaus und Erika vorantrieben, für Klaus Mann ebenfalls mit dramatischen Folgen, später. Die seinen Bruder Heinrich, zu Zeiten durchaus im Erfolg fast Thomas fast ebenbürtig, in Armut stürzten und die enge Unterstützung durch Thomas Mann nötig machte.

Eine Zeit aber auch, in der seit Anfang der 40er Jahre vielfaches von Thomas Mann in Wort und Ton erhalten ist. Seine in Kalifornien aufgezeichneten Schallplatten zum Zwecke von Radiosendungen für die Kampfgebiete in Europa enthalten bis heute sprachlich wie inhaltlich intensive Gedanken und Aufrufe über den Frieden, den Menschen, das gemeinschaftliche, würdige Zusammenleben der Völker. Thomas Mann, der 1944 die amerikanische Staatsbürgerschaft erhielt, legte diese nicht mehr ab und starb, letztendlich, in Europa als amerikanischer Staatsbürger. Ein Umstand, der, obwohl ursächlich nicht selbst gewählt, doch einen Keil der Entfremdung zwischen Mann und gewisse Kreise in Deutschland auch späterhin trieb.
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Format: Gebundene Ausgabe
Thomas Mann, der Amerikaner

Hans Rudolf Vaget has written a specialized, scholarly work on an episode in Thomas Mann's career, when he was in exile in the US during World War II lecturing extensively and still writing landmark German novels. There is a larger context that Vaget builds around his specialized story that gives the book a much wider significance on two levels, political and literary. This volume clearly needs to be translated into English; few Americans know German well enough to follow H.R. Vaget's analysis. Exploring Mann's diaries and correspondence, Vaget reveals a bigger story, but also some messages that were carefully concealed just as Mann wrapped up and sealed his diaries for 20 years for future readers. In the 1930s, the ostensively unpolitical Mann went into full gear and exploited his Nobel fame to engage the Americans in the fight against Hitler. He quietly wrangled his way into the White House to talk to his only hope, Franklin D. Roosevelt, about using American industrial might against the Nazis. He went on exhausting lecture tours all over the country to persuade the American public to abandon isolationism. Of all the European intellectuals in exile in the US, Mann is one of the few who got to know America best, close up and in the provinces. It is impossible to calibrate how much influence this had, but his fundamentally conservative personality probably made the case against fascism more persuasive to Americans in places like Tulsa than it would be coming from the left. His success also triggered the reaction against him.
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