Thomas Hoeps, geb. 1966, lebt und arbeitet in Krefeld und Mönchengladbach. Er promovierte in Dresden über Terrorismus in der deutschen Literatur. 1997 schrieb er seinen Debütroman "Pfeifer bricht aus", eine erfundene Lebensgeschichte des real existierenden Fernseh-Glückspostboten Walter Spahrbier.
Es folgten der Gedicht-Foto-Band "Bacon Notate" (mit Philip Lethen) und der Erzählband Tomorrow never knows (mit Hörspiel-Doppel-CD). 2008 erschien der Band "Solche Beispiele brauchen wir in Deutschland" - zwei von insgesamt zehn kriminellen Kurbadgrotesken.
Seit 2006 arbeitet Hoeps mit dem niederländischen Krimiautor Jac. Toes zusammen. Sie sind das vermutlich erste internationale Autoren-Team, das die Sprachgrenzen überschreitend gemeinsamen einen Kriminalroman schrieb. Wenn Thomas und Jac. sich treffen, spricht der Deutsche Thomas Niederländisch, der Niederländer Jac. Deutsch. Erstaunlich, dass trotzdem was Gescheites dabei herauskommt.
Ihr gemeinsamer Erstling "Nach allen Regeln der Kunst" (ndl. "Kunst zonder genade") wurde 2008 als einer der fünf besten Krimis der Niederlande für den niederländischen Krimipreis "Gouden Strop" nominiert und in die Top-Lijst zum Belgischen Krimipreis "Diamanten Kogel" gewählt. 2009 erschien "Das Lügenarchiv" / "Het leugenarchief" - der zweite Roman um das ebenfalls deutsch-niederländische Ermittler-Duo, den Mönchengladbacher/Krefelder Kunstrestaurator Robert Patati und die Arnheimer Polizeiprofilerin Micky Spijker.
Für seine Bücher erhielt Thomas Hoeps u. a. den Literaturförderpreis der Stadt Düsseldorf und den Nettetaler Literaturpreis.
Mehr über Hoeps & Toes unter www.hoeps.wordpress.com