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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
A Song For Jeffrey and One For John Gee,
Rezension bezieht sich auf: This Was [REMASTERED] [+Bonustracks] (Audio CD)
Endlich gibt es das erste Jethro Tull Album in einer digital überarbeiteten Version. Wer hat sich nicht schon über die schlechte Qualität der ersten CD-Version geärgert?Als Bonus gibts die Rückseite von A Song For Jeffrey namens One For John Gee. Außerdem als Bonustracks Love Story und Christmas Song, zwei Tracks des Living In The Past Albums, welches bisher auch nur in einer miserablen CD-Qualität vorlag, wenn man nicht das Glück hat eine der begehrten MFSL-CD's zu besitzen. Einen Stern mehr hätte es gegeben, wenn die erste Tull (bzw. Jethro Toe) Single draufgewesen wäre mit Sunshine Day und Aeroplane. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Mehr als ein Vorläufer?,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: This Was [REMASTERED] [+Bonustracks] (Audio CD)
1968 erschien diese Platte von einer damals nur Insidern bekannten Band, die sich in England durch Liveauftritte einen bescheidene Reputation erworben hatte und durch ihre ungewöhnliche Besetzung auffiel, denn wo gab es in der Rockmusik sonst eine Querflöte??Das Debüt der ersten Inkarnation von Jethro Tull (Ian Anderson sagt heute: Wir waren eine kleine Bluesband - keine besonders gute!) klang für mich damals schon sensationell und aufregend. Heute, nach 38 Jahren Jethro Tull, hat die Platte immer noch ihre Reize. Sicher, sie ist tatsächlich noch sehr dem Bluesboom der damaligen Zeit verhaftet, dafür stehen Nummern wie It's Breaking Me Up oder Some Day The Sun Won't Shine For Me sowie das Cream-Cover (oder war's umgekehrt?) Cat's Squirrel. Aber man hört schon die Genialität späterer Zeiten heraus in Stücken wie My Sunday Feeling (immer noch ein Live-Klassiker), Serenade To A Cuckoo (starke Jazz-Einflüsse) und besonder Beggar's Farm mit der Flöten-Explosion am Schluss (mein Lieblings-Song dieser Platte). Hervorzuheben sind neben den allgegenwärtigen Flöten-Tönen aber auch die instrumentalen Leistungen von Bassmann Glenn Cornick und Drummer Clive Bunker. Mick Abrahams, der superbe Gitarrist der Band, stand hier noch neben Ian Anderson gleichwertig als Leader, sogar als Mitkomponist und Sänger, verabschiedete sich aber gleich nach dieser Platte, weil er sich mit Anderson nicht auf die neue Richtung einigen konnte, die Ian vorschwebte (mehr Folk-Einflüsse, reichere Instrumentierung, größere musikalische Spannweite). Interessant sind auch Titelgebung und Cover: This Was - so war es mal: seltsamer Name für eine Debüt-Platte! Auf den Cover-Fotos waren die Band-Mitglieder als alte Männer geschminkt, dabei waren sie eben mal alle knapp über 20!! Vorgriff auf ihren späteren Hit Living In The Past? This Was ist natürlich in erster Linie der Vorläufer kommender Perlen wie Stand Up, Aqualung oder Thick As A Brick, steht aber auch für sich genommen gut da. Mit Sicherheit ist die Scheibe mehr als ein Sammlerstück für Vollständigkeits-Fanatiker. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
This was different from the future,
Von
Rezension bezieht sich auf: This Was [REMASTERED] [+Bonustracks] (Audio CD)
Neben Ian Anderson scheint 1968 Mick Abrahams eine stark prägende Persönlichkeit gewesen zu sein. Seine Blues-Gitarre prägt das Album mindestens genauso als der (in der Rock Musik damals) neue Querflötensound.- Abrahams bestreitet sogar die Lead Vocals auf "Cat Squirrel", - "Some day the sun won't shine", hier teilt er sich mit Anderson den Gesang. Der kauzige Bandleader wird die nächsten Jahrzehnte den Gesangspart nicht mehr an jemand anderen abgeben (Anderson selbst hielt anfangs von seinen Vocals keine großen Stücke). "A song for Jeffry" war die Singleauskopplung. Ein typischer früher Tull Song: seltsamer Gesang (verzerrt wie ein Greis), die Mundharmonika und die Blues-Gitarre geben ein gutes Riff, die Flöte gibt ein ungewohntes Intro und einen plötzlichen Schluß. Mit diesem Song stellte sich der ungewöhnliche Tull-Sound im Radio 1968 vor. Ein guter Titel, für einen Hit wohl zu progressiv. Die "eigentliche" Single Version ist auf "Living in the past". -- "Dharma for one" gefällt mit am besten, wegen der temperamentvollen Flöte, die die Melodielinie wie Soli des Songs beherrscht. Auf "Living in the past" ist live davon ein ganz anderer Titel entstanden, beide gehören zu Tulls Sternstunden. "one for John Gee" war die B-Seite von "Jeffrey". "Serenade for a Cuckoo" von Roland Kirk inspiriert (Jethro Tull hatten mit dem begabten Jazz-Flötist ein gemeinsames Konzert im Fillmore West, ich schreibe lieber nicht, wen der Impressario Bill Graham von beiden Acts favorisierte ...). Diesen jazzigen und experimentellen Aspekt hätte ich gerne von den späteren Tull öfter gehört. Nicht zu vergessen ist auch der Bass von Glenn Cornick und das originelle Schlagzeugspiel von Clive Bunker. Beide verliesen die Gruppe vor "Aqualung" und prägten den frühen Sound mit. "Christmas Song" ist etwas später geschrieben, eine Ballade, weniger Blues-lastig , stärkeres kommerzielles Potential als "This Was". "Love Song" mit seinen exotischen Percussions (wie originell war Bunker auf auf "Fat Man") ländlicher Atmosphäre und seltsamen Flöten-Riff war in einer anderen Version auch auf "Living in the Past". Die Gruppe wußte bereits, daß sie ihren Stil verändern würde, deshalb der seltsame Titel für das Debüt. Evtl. wären sie mit dem Blues-Sound Insidertip geblieben für ein Club-Publikum, wie z.B. Mick Abrahams "Bloodwyn Pig". Mit dem Cover - verkleidet als alte Männer - legten sie einen ersten Stein für ihr Methusalem-Image (auch z.B. das Cover von "Aqualung"). Der 21-jährige Ian Anderson wurde - gemäß seinen Worten - damals von einer Zollbeamtin auf 40 Jahre geschätzt. Das Werk ist für Blues-Liebhaber und Tull-Fans empfehlenswert. Der Durchbruch kam ein Jahr später mit "Stand Up". Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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