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This Ocean Life
 
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This Ocean Life

Kellner , Mathias Kellner Audio CD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

motor.de

Mit amerikanischem Akzent und bayrischen Ursprung gibt Kellner sein Folk-Rock-Debüt.

Der Albumeinstieg "Murder Of Crows“ offenbart dem Hörer sofort die gesamte Bandbreite von "This Ocean Of Life": Folk-Rock mit angenehm weicher Stimme und amerikanischen Akzent. Leider mangelt es dem Debüt des Regenburgers etwas an Abwechslungsreichtum. Die im Schnitt drei Minuten langen Popsongs sind zwar melodiös und einfühlsam, ähneln sich letztlich jedoch stark. Lediglich der Titel "Rich Man" fällt aus der Reihe. Hier kommt Kellner etwas rauer, fast rotzig daher und lässt Reggae-Elemente mit einfließen. Danach reihen sich wieder klassische Folk-Songs aneinander - mal rockiger, mal ruhiger.

Wer bei „This Ocean Life“ Ausdauer beweist, findet sicherlich seine persönlichen Highlights. Für die Zukunft ist an Kreativität nach oben hin aber noch einiges an Platz, denn an grundsätzlicher Musikalität mangelt es Kellner nicht.

Sebastian Wiczak

Kurzbeschreibung

Vom Ich-AG-Musiker mit Hartz-IV-Absturzgefahr und Brotzeit-Ausfahrer zum Singer-Songwriter auf höchstem internationalen Niveau. Mit seinem ersten Album „This Ocean Life“ legt der 24-jährige Mathias Kellner ein atemberaubendes Debüt vor, dessen zwölf Songs klingen, als hätten sich Billy Joel, Paul Simon, Cat Stevens und Neil Young zur Gründung einer All-Star-Band verabredet, Ein unverkennbar amerikanisch klingender Typ singt und spielt Gitarrenpop mit hypnotischen Refrains und abgefahren-schrägen Texten über Engel und Teufel, die gleichzeitig an ihm zerren, über Zombiefilme – und über seine große unerfüllte Liebe Moni, die ihm seine geliebten Counting-Crows- Platten klaut und ihn schließlich ins Irrenhaus verfrachten lässt, wo er der Fliege an der Wand sein Leid singt. Ganz großes Kino! Und wer Kellner schließlich zum erstenmal live erlebt, mag noch weniger glauben, was er da hört und sieht. Dieser feine Liedermacher in allerbester angloamerikanischer Tradition trägt die Kleidergröße von Ottfried Fischer, begrüßt die Fans bescheiden mit einem bayerischen „Grias Eich, schee, dass do seid's“ – und haut dann Pop-Perlen raus, als wäre er der uneheliche Sohn von Paul Simon und Art Garfunkel. Kein Wunder, dass Pop-Fee Katie Melua, als deren Support ihn viele Zuschauer 2008 erstmals erlebten, irgendwann begeistert zu ihm kam. Die entscheidende Wende im Leben des Mathias Kellner, das fast so klingt wie die Singer-Songwriter-Version der Karriere von Paul Potts, kam dann durch seinen alten Spezl Andreas „Otto“ Schellinger zustande, dem Bassisten in der Band von Bayernpop-Newcomerin Claudia Koreck („Fliang“).

kulturnews.de

Wenn man Mathias Kellner sieht - kolossal wie Ottfried Fischer, gesichtsbehaart wie Grobi - kann man auf den Gedanken kommen: perfekter Kandidat für "Das Model und der Freak". In Wirklichkeit könnte es aber bald so aussehen, dass die tumben Kupplerinnen ihren Opfern ans Herz legen, Kellners CD fürs erhoffte Date parat zu haben. Dann würden sie wenigstens mal was Sinnvolles von sich geben. Die Lieder des Regensburgers sind größtenteils schmusetauglich, aber nicht aufdringlich soft. Mit "Rich Man", einem kraftvollen Stück Gitarrenpop, begeisterte er sogar schon Katie Melua, in deren Vorprogramm er spielte. Mit seinem Debüt will der 24-Jährige nun beweisen, dass guter englischsprachiger, radiotauglicher Songwriterpop nicht bloß aus den USA oder Großbritannien kommt. Darüber hinaus könnte Kellner gleich noch eine neue Form staatlicher Musikförderung etablieren. Als nach der Schreinerausbildung kein Job in Sicht war, gründete er nämlich eine Singer/Songwriter-Ich-AG - mit einem Businessplan, der anscheinend so gut war, dass sogar das Arbeitsamt nicht nein sagen konnte. Vielleicht haben die sich aber auch einfach nur Kellners Songs angehört. (kab)
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