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In This Light And On This Evening (Limited Edition) (Digipack)
 
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In This Light And On This Evening (Limited Edition) (Digipack) [Doppel-CD]

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Produktinformation

  • Audio CD (9. Oktober 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: Pias Recordings (rough trade)
  • ASIN: B002LVS4TU
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Schallplatte
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
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Disk: 1
1. In This Light And On This Evening
2. Bricks And Mortar
3. Papillon
4. You Don’t Know Love
5. The Big Exit
6. The Boxer
7. Like Treasure
8. Eat Raw Meat = Blood Drool
9. Walk The Fleet Road    
Disk: 2
1. This House Is Full Of Noise
2. I Want A Forest
3. My Life As A Ghost
4. Human
5. For The Money

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Charts waren erobert, die großen Hallen gefüllt und das Fanpotential weitgehend ausgeschöpft. Die Editors hätten trotzdem ein drittes Album im gewohnten Stil aufnehmen können, um noch eine Weile auf der Erfolgswelle zu schwimmen. Sie hätten sich wieder anhören müssen, dass doch nur eine wässerige und melodischere Version der Post-Punk-Ikone Joy Division für die Massen sind. Das Quartett aus Birmingham entschied sich anders und dafür, mit In This Light And On This Evening ein neues Kapitel aufzuschlagen. Der Bruch mit den beiden Vorgängern The Back Room sowie An End Has A Start ist signifikant, denn die Briten stimmten ihre Gitarren neu und holten sich viel elektronische Equipment ins Studio. Laut Sänger Tom Smith wurde dieser musikalische Schritt, ungefähr vergleichbar mit dem Übergang von Joy Division zu New Order, im Vorfeld der Aufnahmen nicht bewusst getroffen. Wohl aber waren sich die Editors einig, dass sie neue Wege gehen wollten, Dinge ausprobieren, andere Instrumente spielen. Es gehört zur Karriere einer Band, etwas zu riskieren und beim Betreten von ungewohntem Terrain alte Fans zu verschrecken, vielleicht zu verlieren, neue zu gewinnen, zumindest aber Meinungen zu spalten. „Gut so“, meint Sänger Tom Smith. Die Editors machen sich also nicht zu Erfüllungsgehilfen von Erwartungen, bleiben aber immerhin in den 80ern verwurzelt. Ein wenig unterkühlter kommt In This Light And On This Evening daher, es braucht etwas, bis man warm mit den Songs wird. Der Einstieg aber ist den Editors mit dem Titeltrack brillant gelungen. Ein Synthie-Thema, das ein wenig an Terminator oder Bladerunner erinnert, steigert sich und endet mit einem paranoiden Lärmgewitter. „Bricks And Mortar“ dagegen offenbart nicht nur textliche Schwächen, wenn schon Synthie-Pop, dann bitte zu raumgreifend, dramatisch und bombastisch wie die Singleauskopplung Papillion. Sehr eigenwillig präsentieren sich die Editors in „Eat Raw Meat = Blood Drool“ und mit dem verschleppten „Walk The Fleet Raod“ gelingt ihnen ein schönes Finale. Wie immer stopfen sie ein Album nicht bis zum Anschlag voll, und so blieben einige Stücke der Aufnahmesession mit dem Produzenten Flood U2, Placebo, Depeche Mode) übrig. Die, die sich nicht harmonisch in In This Light And On This Evening einfügen ließen, finden sich auf einer Bonus-CD der limitierten Auflage. Und die ist unbedingt zu empfehlen, denn unter ihnen befinden sich ein paar echte Perlen wie das melancholische „I Want A Forest“, das immer wieder von verstörenden Geräuschen unterbrochen wird, die auf „A Life As A Ghost“ noch zunehmen. Erst alle Stücke zusammen vervollständigen das neue Soundbild der Editors. - Sven Niechziol


motor.de

Wie das dritte Album der Editors klingt, kann sich ja jeder denken: poppig, glatt poliert, Indie-Mainstream eben - Ha! Pusteblume!

Wie schön, dass die Editors zu den ganz wenigen Bands (vor allem der britischen Musikszene) zählen, die auf stupide Erfolgsmuster-Kopiererei keinen Bock und stattdessen den Mut haben, neue Wege zu gehen - auch wenn die drei Briten damit nach dem bahnbrechenden Erfolg von "An End Has A Start" sicher einige ihrer "Fans" verschrecken dürften.

Fakt ist: Die unbeschwerte Leichtigkeit des Vorgängers hat "In This Light And On This Evening" zugunsten von latenter Schwere abgelegt. Und genau damit nähern sich Sänger-Beau Tom Smith und seine Mannen wieder der fundamentalen Düsternis jener Band an, mit der sie zu ihrem eigenen Leidwesen doch so oft verglichen werden - Joy Division. Dunkelheit durchzieht alle neun Songs ihres ungewöhnlichen neuen Albums, das dabei aber dennoch enorme stilistische Bandbreite offenbart: Es finden sich tanzbare Oldschool-Dark-Wave-Stampfer wie die großartige erste Single "Papillon", minimalistische Electro-Sprechgesänge wie der titelgebende Opener, morbide Synthie-Balladen wie "The Big Exit" oder genial-verquere Nummern à la "Eat Raw Meat = Blood Drool".

Zusammen mit ihrem neuen Produzenten Flood sind die Editors der Maxime gefolgt, statt kanten- und seelenloser Electro-Plastik-Pop-Langeweile etwas Raues, Rohes und Unvorhersehbares zu kreieren, das sämtliche Erwartungshaltungen unterwandert. Das wird vielleicht nicht jeder Die-Hard-Fan von "An End Has A Start" sofort verstehen, doch nach ein paar Durchläufen sollte es umso nachhaltiger "klick!" machen. Ein ungewöhnlicher, faszinierender Drittling, der definitiv etwas Zeit braucht.

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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Großartiges Album der Editors, 12. Oktober 2009
Von M. Kijas (Jena) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Editors haben mit ihrem neuen Album wirklich überrascht. Durch den Einsatz elektronischer Elemente sind sie ein großes Risiko eingegangen, denn das Ganze hätte auch eine totale Blamage werden können. Die Tatsache, diesen U2-Produzenten mit einzuladen, hat mir persönlich aber am meisten Angst gemacht. Glücklicherweise ist die neue Platte aber kein Mainstream-Stadion-Rock geworden, sondern herrlich düster mit unglaublich dichter Atmosphäre. Kein Titel (außer Papillon vielleicht) geht sofort ins Ohr, die grossartigen Songs entfalten sich erst durch mehreres Hören. Mir persönlich gefallen die abstrakten Titel, wie "Eat Raw Meat = Blood Drool", "I want a forest" am besten. Auch finde ich, im Gegensatz zu manch anderen Rezensenten, dass die Stimme von Tom Smith perfekt zu dem Elektronik-Sound passt. Für mich das stärkste Album der Editors bisher. Die Scheibe scheint zu polarisieren, was im Grunde nur für die Klasse des Albums spricht.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen das bisher beste album der editors, 27. Oktober 2009
Von IG "frenchquarter" (rostock) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
Endlich haben die Editors mal alles richtig gemacht. Was nicht heißen soll, dass ihre beiden ersten Alben schlecht waren, gerade das Debüt war sehr gut. Aber das zweite geriet doch ein wenig zu pathetisch. Doch hingegen das vorliegende dritte Werk ist eine durchaus gelungene Mischung aus beiden Vorgängern und setzt noch ein Tüpfelchen drauf.
Hätte es Papillon nicht schon vorab gegeben, hätte ich In this light  sicher nicht vorbestellt. Aber die Nummer hat was, auch wenn viele sagen mögen, dass ist Pop, Anbiederung an den Mainstream. Man könnte auch sagen, es ist ein sogenannter Tanzflächenfüller. Eine richtige Dancenummer, ähnlich wie damals bei She wants revenge in ihren besten Tagen. Der Sound geht sofort ins Ohr und bleibt da auch hängen. Was wollen Musiker mehr? Auch wenn Papillon vielleicht nicht typisch ist für die Editors. Doch wer will sich dagegen sperren, dass Musiker sich und ihre Musik weiterentwickeln? Die Bloc Party hatten einen solchen Kracher eben gleich zum Beginn ihrer Karriere.
Schon nach dem ersten Durchlauf hatte In this light  bei mir voll gewonnen. Schon der erste Song, der Namensgeber für das Album war, hatte mich sofort gefangen genommen. Diese Atmosphäre, dieser fast gehauchte Gesang, machte ein kritisches Hören fast unmöglich. Das war runtergeschraubter Bombast, sehr beeindruckend. Dann gehts Editorstypisch weiter bis eben zum Papillon.
Das gesamte Album ist sauber produziert worden, die Editors haben aufgeräumt und den Schnickschnack beiseite gelassen. Und gerade damit schaffen sie Atmosphäre und sind Joy Division näher als sie es jemals waren. Gleich, ob die Stimme manchmal etwas in höhere Dimensionen geht wie zum Beispiel beim Schlusslied Wak the fleet road.
Dass weniger manchmal mehr sein kann, wurde auf diesem Album eindrucksvoll bewiesen. Ich hoffe, dass das auch mehr erkennen werden. Die Editors standen ja schon immer im Schatten anderer Joy Divisionen Epigonen. Aus diesem dürften sie nun endgültig heraustreten. Das sie noch immer aktiv und von der Öffentlichkeit bemerkt werden, ist an sich schon bemerkenswert. Vielen Bands der Englandeuphorie nach dem Debüt von Franz Ferdinand ist dies nicht vergönnt.
The boxer isn`t finished, he`s not ready to die, i`m attracted to the light . Wohl war und große Worte. Hoffentlich werden noch mehrere folgen.
In diesem Sinne gibt es von mir die volle Punktzahl. Und ein weiter so.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eindeutig Editors - nur eben ganz anders., 12. Oktober 2009
Also nachdem ich das Album jetzt ein paar mal durchgehört habe, klingt der neue Sound kein bisschen fremd mehr. Ja, na klar, auch ich war gelinde gesagt sehr skeptisch als es im Vorfeld hieß, dass so gut wie keine Gitarren zu hören sein werden. Immerhin war das bislang, abgesehen von der tiefen Barriton Stimme des Sängers, ihr Markenzeichen schlechthin.
Aber der Cut hat sich gelohnt! Ich weiß nicht, ob ich ein weiteres "An End Has A Start" oder "The Back Room" wirklich spannend gefunden hätte - auch wenn das tolle Alben sind. Es war einfach Zeit für etwas anderes, neues, unverbrauchtes.
Ja, an diesem Album werden sich die Geister scheiden. Und das ist okay so, denn der Wechsel vom Gitarrensound zu Synths ist wirklich drastisch. Dennoch ist - so anders es auch klingen mag - immer eindeutig die Handschrift der Editors herauszulesen.

Und die Frage ob Special Edition oder nicht stellt sich nicht wirklich. Die hohe Qualität der Editors-B-Seiten ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Und auch hier wird man nicht enttäuscht! Die Titel auf Cuttings II brauchen jedoch etwas länger als die eigentlichen Albumtracks, um wirklich anzukommen. Sie sind weitaus experimenteller, roher und mutiger als das Hauptwerk. Aber hat man sich einmal darauf eingelassen, entdeckt man nach und nach ihre wunderbaren Abgründe.

Anspieltipps:
Papillon
Like Treasure
Eat Raw Meat = Blood Drool
+ This House Is Full Of Noise
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Synthesizer, EBM und mit Flood einen einschlägig bekannten Produzenten für elektronische Werke an der Hand. Lesen Sie weiter...
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...ich war sehr gespannt, und in freudiger Erwartung, als ich von dem Erscheinen des neuen Album gehört habe und dachte mir, da geh ich quasi blind in den Musikladen meines... Lesen Sie weiter...
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