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5.0 von 5 Sternen
das emperium schlägt zurück!, 23. Juni 2005
seatles' finest sind zurück! was die einstigen heroen der nordwestmetropole queensryche nicht mehr schaffen (wollen), gelingt ihnen auf beeindruckende weise: sich und ihre musik neu zu definieren, ohne trendanbiederung oder in musikalisches mittelmaß zu verfallen."this godless endeavor" ist ein weiterer meilenstein in der bandgeschichte und wiederum ein highlight des jahres. es ist ein äußerst gelungener mix der letzten drei studioalben! gleich die ersten drei songs rechtfertigen den kauf der ganzen cd! der megaharte opener "born"(musikaliche achterbahnfahrt mit deathmetalartigen blastparts und hammerrefrain), das straighte "final product" oder das thrashige "my acid words" sind absolute hits aus dem hause nevermore, die einem nicht mehr aus dem kopf gehen wollen! aber damit nicht genug! die tolle halbballade "sentient 6"(erinnert stark an " the sanity assassin" vom debut) oder der titeltrack (beinhaltet sämtliche fascetten des bandgesamtsounds)selber gehören ebenfalls zu den zahlreichen highlights des neuen albums. die restlichen songs zünden nach wenigen durchläufen nachhaltig! die produktion von andy sneap ist wieder einmal allererste sahne und macht den "soundunfall" des vorgängeralbums vergessen! besonders hervorzuheben ist der superbe gesang von warrel dane (singt wie ein junger gott und klingt fast so gut wie zu seeligen sanctuary-zeiten!) und die verstärkung im gitarrenbereich durch den ex-vicious rumors-gitarristen steve smyth! ach, ja und dann ist da noch das großartige cover von einem gewissen hugh syme, der schon für größen wie rush und fates warning tätig war, welches das meisterwerk perfekt abrundet! in dieser form sind nevermore (weiterhin) unschlagbar und aus der metalszene nicht mehr wegzudenken! sie gehören zu den wenigen bands, die musikalisch noch innovativ und somit einzigartig sind!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Zusammen mit "Dead Heart..." die beste Nevermore-CD!, 20. April 2006
Mit "Born" beginnt die Band gleich furios und sehr heavy, der Gesang in den Strophen geht schon fast in die Death-Metal-Richtung um dann jedoch in einen herrlich melodiösen Refrain überzugehen. Majestätisch ist dafür eine gute Bescheibung.
Danach wird das Gaspedal nicht mehr so durchgetreten, die Refrains von Songs 2 und 3 sind aber genauso genial wie beim ersten Song.
"Sentient 6" ist dann eine Power-Ballade, wie sie Metallica leider anscheinend nicht mehr auf die Reihe bekommen: sehr atmosphärisch und mit grandioser Steigerung bis zum dramatischen Finale.
Die letzten drei Songs sind nach einigen klitzekleinen Durchhängern in der Mitte des Albums, die aber auch nur auffallen, weil der Rest ausnahmslos genial ist, der absolute Wahnsinn.
"The Psalm Of Lydia" muss man sich schon ca. zehnmal reinpfeiffen, bis man den Song aufgrund seiner Komplexität richtig erfasst hat. Der instrumentale Mittelteil bietet Gitarrensoli nicht von dieser Welt, die müssten auch Dream Theater-Fans gefallen!
"A Future Uncertain" ist dann für mich der melodiöse Höhepunt der CD und das, obwohl er nun wirklich nicht grade soft ist. Die Verschmelzung von Ohrwum-Melodien mit Killer-Riffs ist beeindruckend.
Tja, und in guter alter Nevermore-Tradition hat man sich ein absolutes Sahnestück für den Rest aufgehoben. Der Titel-Track ist auch der progressivste der Scheibe und deshalb logischerweise auch der längste mit über 10 Minuten.
Der Sänger bietet dabei alles von psychopatischem Gekreische bis soften Vokals und die Instrumentalfraktion steigert sich in der Mitte von "This Godless Endavour" in einen absoluten Rausch. Hier werden sowohl Fans von Progressive-Metal als auch Thrash-Metal völlig befriedigt, aus dem Metal-Genre fällt mir keine andere Band ein, die sowas in der Form draufhat. Von Dream Theater jetzt mal abgesehen, aber die haben ja auch Musik studiert.....
Fazit:
Wer dachte, Nevermore könnten ihr bisheriges bestes Werk "Dead Heart In A Dead World" nicht mehr erreichen, hat sich getäuscht, diese CD würde ich auf eine Stufe mit diesem Meisterwerk stellen.
Und Leute, die auf harten und trotzdem komplexen und anspruchsvollen Metal stehen, müssen unbedingt mal reinhören!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Spitze!, 26. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: This Godless Endeavor-Ltd (Audio CD)
Nevermore haben es mal wieder geschafft! Auf ihrem mittlerweile 7. Studioalbum zelebrieren sie einmal mehr technisch anspruchsvollen aber stets melodischen Power Metal / Thrash. Stand das letze Album (vor allem die Produktion) noch unter dem Zeichen von Business-Problemen so sind diese mittlerweile gelöst und das hört man auch. Nicht mehr ganz soo wütend wie auf Enemies Of Reality aber dennoch werden hier fette Riffs en Masse rausgehauen, die größtenteils mehr in Richtung Dead Heart bzw. Neon Black gehen und nicht mehr ganz so ultrabrutal sägen wie auf dem Vorgänger. Trotzdem wird die Scheibe gleich mit dem Ultra Nackenbrecher "Born" eröffnet, einem der härtesten Songs der Bandgeschichte, um dann mit "Final Product" einen sehr atmosphärischen Song im Stile von "We Disintigrate" den erschrockenen Hörer gleich wieder versöhnlich zu stimmen. Vor allem Abwechlung wird auf dem neuen Output großgeschrieben. Gleich 2 softere Stücke sind dabei, die jedoch nicht ganz so catchy sind wie etwa "The Heart Collector". Auch ein kurzes Instrumental ist am Start auf dem Gitarrenlegende James Murphy eins seiner genialen Soli begesteuert hat. Das Faszinierende ist, daß Nevermore in ihrer rund 10 Jährigen Bandgeschichte kein schwaches Album, nicht mal einen schwachen Song veröffentlicht haben und ihrem Stil stets treu geblieben sind, ohne jedoch dabei auf der Stelle stehen oder gar eintönig zu werden. Für dieses Maß an Qualität kann es nichts anderes geben als die Höchstnote!
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