Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Düster und brachial, 28. Juni 2009
Das zweite Album der US-amerikanischen Deathcore/Deathgrindband Whitechapel "This is Exile" steht schon nach einem guten Jahr nach der Veröffentlichung des Debuts in den Läden.
Nach diesem äußerst grandiosen Erstlingswerk The Somatic Defilement habe ich mir natürlich erwartet, dass die Band rund um Frontgrunzer Phil Bozeman auf der gleichen Schiene weiterfahren und ich kann sagen ich wurde alles andere als enttäuscht.
Gute 40 Minuten wird hier geknüppelt, geshreddert und gegrunzt als gäbe es kein Morgen mehr. Trotzdem heben sich Whitechapel angenehm von der mittlerweile breiten Masse von Deathcorebands ab. Vor allem die Vocals von Phil sind sehr brachial und hier kommt auch der Gore-Einfluss durch. Ich finde es wahnsinnig, dass er das live genau so hinbekommt. Man merkt, dass hier auch etwas mehr Arbeit in die Produktion gesteckt wurde. So dröhnt "This is Exile" noch etwas fetter aus den Boxen als sein Vorgänger.
Die Songs sind an sich alle genial aber bei mir besonders hängen geblieben sind: This is Exile, Messiahbolical, Possession, Daemon (The Procreated), Of Legions, Eternal Refuge, Somatically Incorrect und Father of Lies.
Was ich allerdings immer noch nicht verstehe ist warum die Band 3 Gitarristen benötigt. Aber das werden sie selbst am besten wissen.
Whitechapel ist eine noch junge Band mit einer großen Menge an Potential. Inzwischen sollten sie jedem Deathcore-Fan ein Begriff sein und wer beim Deathcore Wert auf Abwechslung und Eingängigkeit legt der ist hier genau richtig.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
5.0 von 5 Sternen
Frischer Wind in den Segeln des Deathcore, 6. Januar 2010
Gründung und erste Demos 2006. Aufnahme des ersten Albums 2007. Im selben Jahr ein Vertrag bei Metal Blade Records... Das klingt wie der Traum einer jeden Band. Und obwohl inzwischen viele Bands einfach nur einen Deal bekommen, weil sie eine bestimmte Musikrichtung spielen, die gerade angesagt ist (ich erinnere nur an den Metalcore-Hype), haben es sich Whitechapel im Gegensatz zu denen wirklich verdient.
Nach ihrem Aufsehen erregenden Debut "The Somatic Defilement" haben die US-Amerikaner so schnell nachgelegt wie ein liebestoller Rammler auf Viagra. Und sich dabei qualitativ noch gesteigert! Aus dem noch etwas unausgereiften Deathgrind des Erstlings ist ein Deathcore-Nachfolger erwachsen, der es in sich hat: "This Is Exile". Äußerst ausgereift vereint diese Scheibe alle guten Züge von Genre-Größen wie All Shall Perish, Despised Icon, aber auch Aborted in sich. Mit letzteren haben die Jungs aus Tennessee die groovenden Deathmetal-Riffs und den bratenden Gitarrensound gemein. Auch der Gesang, der sehr variabel vorgetragen wird, erinnert manchmal im positiven Sinne an die Belgier Aborted. Die Beatdown-Parts könnten Despised Icon selbst nicht besser schreiben. Und was das melodische Riffing anbelangt, das immer wieder auftritt, da stehen sie All Shall Perish in nichts nach.
"This Is Exile" ist kompositorisch noch einen ganzen Zacken ausgereifter als "The Somatic Defilement". Leerlauf gibt es nicht mehr. Die Songs wirken rund ohne an Brachialität und Abwechslung einzubüßen. Einzelne Stücke aus dem Album hervorzuheben fällt da schwer. Aber der Opener "Father Of Lies" sowie "Possession" sind zwei unbedingte Anspieltipps. Mit "Death Becomes Him" haben Whitechapel außerdem ein tolles, im Midtempo-Bereich gehaltenes Instrumental geschaffen, das die Vielfältigkeit der Gruppe aufzeigt.
Am Rande sei bemerkt, dass man sich auf "This Is Exile" inzwischen auch das Lesen der Texte antun kann. Der wahnwitzige und überflüssige Buchstaben-Splatter (daher hatten sich die US-Amerikaner wahrscheinlich nach dem Viertel Londons benannt, in dem Jack The Ripper sein "Unwesen" trieb) ist glücklicherweise einer metaphernreicheren und sozial- sowie gesellschaftskritischen Sprache gewichen.
"Messiahbolical" setzt als letzter und mit seinen sieben Minuten längster Song einen mehr als gelungenen Schlussstrich unter ein Album der Extraklasse im Alltagsbrei des inzwischen überlaufenen Deathcore. "This Is Exile" wird nicht nur in euren Ohren, sondern garaniert auch in eurem CD-Spieler hängenbleiben! Hoffentlich gibt es bald mehr davon.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
5.0 von 5 Sternen
DAS Album 2008, 3. August 2008
So schnell hatte ich nicht mit einem weiteren Album von der Jungen Truppe gerechnet, dementsprechend erfreut war ich dann auch, als ich von einem neuen Album hörte, welches dann in Form von - This is Exile - erschien. Sofort in den Laden und gekauft, nach hause und eingelegt und: Es war nicht der Hammer, nein, es war der Vorschlaghammer!!!Die erste Euphoriewelle kam schon als ich sah das dieses Album volle 43min ging, im Gegensatz zum Vorgänger mit einer Laufzeit von grad mal 32min.Aber zum Wesentlichen: Das neue Album ist nicht nur länger, es ist größer, ausgereifter, besser. Die Band glänzt mit Einfallsreichtum. Gitarrensoli, ausgefeilter als noch auf dem Vorgänger.
Sänger Phil Bozeman grunzt, screamt und growlnt wie wir es von ihm kennen, nur besser! Jedes Lied ein Unikat und nicht zu vergleichen. Anspieltipps: Eigentlich alle, aber besonder hervorstechend sind This is Exile, Deamon und Messiahbolical. Ein muss für jeden der - The Somatic Defilement - mochte; er wird - This is Exile - lieben!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
Die neuesten Kundenrezensionen
|