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Doch 1976 scheint George Klageschriften "abonniert" zu haben. Ende September verlangt die Plattenfirma A&M 10 Millionen US-Dollar, weil das neue Album nicht rechtzeitig fertiggestellt wurde. Die Parteien einigen sich außergerichtlich. Man kann sich des Eindruckes nicht ganz erwehren, daß A&M nur die Gelegenheit gesucht hat, selbst elegant den vertraglichen Verpflichtungen zu entkommen. Harrisons Dark Horse geht nun eine langjährige Kollaboration mit Warner ein.
Schließlich gilt es festzustellen: Ende gut, alles gut. Am 19. November 1976 erscheint Harrison achtes Solowerk. Es wird sein bis dato poppigste LP - es "strotzt geradezu vor positiver Energie"6. "Ich bin wirklich zufrieden mit dem Album. Es ist das Beste, was ich seit drei oder vier Jahren gemacht habe."1 Ihm gelingt mit "33 1/3" ein Achtungserfolg. In Deutschland ist er Anfang Februar 1977 live erstmalig im deutschen Fernsehen zu sehen - in der ZDF-Sendung "Disco" mit dem Stück "This Song".
George Harrison produziert das Album mit genauso viel Herzblut wie seinerzeit "All things must pass". Dem allgemeinen Trend angepaßt vereinigt "331/3" zeitgemäße Einflüsse wie Funk, Jazz oder Synthi Pop. Aber die Kritiker haben 1976 einfach kein Interesse an George Harrison. Simon Leng kommt in seinem Buch "The Music of George Harrison" jedoch zu dem Schluß "wäre es in 1974 veröffentlicht worden, seine Karriere würde einen Weg genommen haben".
Viel Spaß beim Hören
Bin ganz froh, daß ich mir die Komplettbox geleistet habe.
Aber das kann doch nicht für jeden die Lösung sein.
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