Mmh, anbetracht des Alters dieses Romans von Daniel F. Galouye, der im Original "Simulcorn-3" hiess, und bereits 1963 erschien, fragt man sich, wer denn nun der Abklatsch von wem ist, wenn man die beiden Stories von Matrix und dieser miteinander vergleicht. Das Buch ist jedenfalls lesenswerter als der Fim sehenswert ist, obwohl man sich nach der Hälfte das Ende eh schon denken kann, aber trozdem gespannt darauf bleibt. Vielleicht liegt es auch einfach nur am überstrapazierten Virtuell Reality Thema, dass der Funke nicht so recht überspringen will. Die Story ist wirklich einfach gestrickt, eine Gruppe von Leuten bastelt eine virtuelle Welt, in die man sich "hinbeamen" kann, und plötzlich gehen seltsame Dinge vor sich. Gleich zu Anfang stirbt der Erfinder auf mysteriöse Art und Weise und seine Erben suchen des Rätsels Lösung in der virtuellen Realität, wobei am Ende dann doch alles anders ist, als es scheint... Kein allzu schlechtes Buch, grade wenn man es im Zusammenhang mit seinem Alter sieht, wer aber schon genug in dieser Richtung kennt, sollte hiervon nicht mehr soviel erwarten. 3 Sterne sind grad noch drin... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)