Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Can't geht it out of my head, 25. Dezember 2008
Vorweg: Dieses Buch sollte eigentlich traurig sein oder einen zumindest in einer traurigen Stimmung zurücklassen. Tut es aber nicht. Ganz im Gegenteil schafft es der Autor auf eine mir zum Teil unbegreifliche Weise, Hoffnung aufkommen zu lassen.
Gehen wir es also genauer an.
Der Inhalt ist schnell erzählt: Als Clay von der Schule nach Hause kommt findet er ein an ihn addressiertes Päckchen vor, das 7 Kassetten enthält. Auf sie hat Hannah, ein Mädchen, das sich zwei Wochen zuvor das Leben genommen hat, 13 Geschichten/Gründe aufgenommen, die erklären sollen, was zu ihrem tragischen Ende geführt hat. Im Laufe des Buches kommen dabei unter anderem sehr pikante Details ans Licht, fairerweise aber hat Hannah beschlossen, dass nur die Personen die Kassetten hören sollen, die auch damit zu tun haben - jede Person erhält also eine Kassetten-Seite und ist damit einer jener 13 Gründe, die Hannah zu ihrem Entschluss gebracht haben.
Clay wandert also die ganze Nacht durch seine Stadt, folgt dabei einer Karte, auf der Plätze markiert sind, die für Hannah und ihre Geschichte entscheidend waren - und dabei immer Hannahs Stimme im Ohr. Er beschäftigt sich mit Hannahs 13 Gründen, beginnt Verbindungen herzustellen, wo vorher keine waren und wir erhalten zeitgleich mit Clay, Kassette für Kassette, mehr Informationen, zittern mit ihm mit, fragen uns mit ihm, was er Hannah nur angetan haben könnte.
Die Kapitel des Buches sind nach den Kassetten benannt, also "cassette 1: side A", "casette 1: side B" usw.
Ich habe Thirteen Reasons Why verschlungen wie nur wenige Bücher vorher. Es ist ergreifend, man fühlt mit - sowohl mit Clay als auch mit Hannah. Das ganze wird dabei so lebendig geschildert (denn Hannah erzählt selbst was sie zu sagen hat), das man fast vergisst, dass dieses Mädchen tot ist. Clays Gedanken zu dem jeweiligen Kassetten-Inhalt kommen promt, die Geschichte wird also im Prinzip von zwei Erzählenden aufgebaut, was ich als sehr interessant empfunden habe.
Fazit: Eine absolute Kaufempfehlung!
Und wer lieber auf Deutsch liest (wobei das englische Original fast sicher besser ist): Im Juni oder Juli 2009 erscheint die deutsche Ausgabe unter dem Titel "Tote Mädchen lügen nicht" (Dead girls don't lie - Hannah sagt das einmal zu Beginn des Buches).
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
interessantes, zeitgemäßes Thema gut umgesetzt, besonders für Schüler, 28. Juni 2009
Jay Ashers "Thirteen Reasons "Why", ein spannender und halbwegs anspruchsvoller Roman, handelt von einem ca. 16-jährigen Schüler namens Clay Jensen, der eines Tages ein Paket mit sieben Kassetten erhält. Er stellt fest, dass sie von einer Freundin besprochen wurden, die sich ca. 2 Wochen vorher umgebracht hatte. Auf den Kassetten gibt sie die Gründe für ihren Selbstmord an - Gründe, die eng mit dreizehn Personen aus ihrem Umkreis verbunden sind. Eine Nacht lang hört Clay die Kassetten und zieht dabei durch die ganze kleine Stadt an alle wichtigen Orte im kurzen Leben von Hannah Baker. Im Layout werden die typischen Symbole von Cassettenrecordern verwendet - eine ungewöhnliche aber pfiffige Idee! Clays Weg kann der Leser anhand einer Karte nachverfolgen, die auf der Innenseite des Schutzumschlags abgedruckt ist. Das hilft sehr beim Verständnis der Handlung. Hannahs Geschichte, die kursiv gedruckt ist, wird immer wieder unterbrochen von Clays eigenen Gedanken und Gefühlen und den Geschehnissen der Nacht. Dieser ständige Perspektivwechsel kann etwas verwirren und ist beim Lesen manchmal anstrengend.
Wir haben das Buch im Englischunterricht nach 6 Jahren Englisch gelesen und empfehlen es weiter, weil die Story sehr aktuell und mitreißend geschrieben ist. Die Figuren sind realistisch beschrieben und die Handlung ist gut nachvollziehbar. Sie spielt zwar eindeutig an einer amerikanischen High School, man kann sich aber gut vorstellen, dass es einen ähnlichen Vorfall auch an Schulen in Deutschland geben könnte. Durch den originellen Aufbau lernt man nicht nur die Sichtweise der Selbstmörderin kennen, sondern auch ihre Wirkung auf ihre Mitschüler und die Gründe für ihre Vereinsamung. Das blutrünstige Cover und den Titel "Tote Mädchen lügen nicht" der deutschen Ausgabe finden wir unpassend, weil man einen Horrorstory erwartet, diese Geschichte ist jedoch realistisch und regt zum Nachdenken darüber an, wie wir miteinander umgehen und häufig unwissentlich andere verletzen und demütigen.
Auch wenn man nicht jedes Wort versteht, ist das Buch auch für deutsche Schüler ab ca. 15 Jahren gut zu lesen. Wir vergeben nicht die volle Punktzahl, weil manche von uns das Buch manchmal langatmig und die Handlung an einigen Stellen etwas übertrieben fanden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sehr schöner, ergreifender Roman..., 9. Mai 2009
Ich habe eine kurze Beschreibung gelesen und war fasziniert. Ich musste es lesen, habe es mir dann auch sofort bestellt. Und ich wurde nicht enttäuscht. Es war noch viel besser als ich es mir vorgestellt hatte. Es lässt sich sehr gut lesen, nicht so schwierig und fesselt einen bis auf die letzte Seite. Man fiebert mit, will wissen wie es ausgeht.
Mal etwas anderes, eine sehr gute Idee, wie ich finde. Liest selbst, ihr werdet nicht enntäuscht werden.
Sehr zu empfehlen, auch für Erwachsene.
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