Es ist die Zeit des kalten Krieges, 1962. Zwei Supermächte, die USA und die Sowjetunion, spielen mit ihren Muskeln. Die USA hat in der Türkei, vor den Toren Moskaus, Atomraketen stationiert. Ein us-amerikanischer Aufklärungsflug über Kuba bestätigt die schlimmsten Befürchtungen. Die Sowjets installieren auf Kuba atomare Mittelstreckenraketen und können damit fast jedes Ziel in den Vereinigten Staaten erreichen.
Der Schock im Weißen Haus ist groß. Schnell packen die Generäle verschiedene Angriffs- und Invasionsstrategien aus ihren Schubladen. Kuba kann eingenommen werden, ohne das die Sowjets es verhindern könnten. Doch sie könnten sich an anderer Stelle schadlos halten, zum Beispiel durch die Einnahme von Berlin. Die Kennedys setzen auf lavieren, was die Generäle ihnen als Schwäche anlasten. Ein Embargo scheint möglich und effizient den weitere Nachschub der Sowjets nach Kuba zu stoppen. Ein Flugzeug der USA wird über Kuba abgeschossen. Für einen Augenblick scheint es, die Säbelrassler hätten gewonnen. Doch die Kennedys haben aus zwei Weltkriegen gelernt. Ein Kompromiss mit den Sowjets kommt zustande.
Trotz des bekannten Ausgangs der Geschichte wird der Film sehr spannend erzählt. Das Gemisch aus Film und historischen Dokumentarfilm gelingt und bewirkt, dass die Handlung authentisch erscheint. Hervorragende schauspielerische Leistungen machen das Ganze zu einem Filmerlebnis.