Thirsty Work ist eines der besten Alben von Status Quo.
Es klingt einfach schöner, melodischer, freundlicher, neuer und irgendwie doch "anders" als die anderen Alben.
Als erstes fiel mir nach dem Kauf die sehenswerte Aufmachung der gesamten CD auf: Als Teil der 2. Remaster-Reihe aller Quo-Alben wurde die CD selber mit dem Cover bedruckt, das Booklet enthält alle Songtexte, daneben viele Fotos, u.a. aus dem Video zur "I didn't mean it"-Single, und die 5 Bandmitglieder verkleidet als Richter (Francis Rossi, Rick Parfitt, Jeff Rich), Polzisten (Rhino Edwards) und Frauen (Andy Bown, sehr gelungen wie ich finde =)...wenn das mal keine gute Unterhaltung der Käufer ist!
Die Tracks ansich sind tadellos. Kein Song enttäuscht, auch wenn der ein oder andere manchmal ein bisschen zu sehr ins poppige abdriftet. Der Großteil ist exzellent gespielt und arrangiert und unglaublich eingängig und trotzdem vielseitig.
Gute Beispiele sind hierfür das popppig-fröhliche "Sail Away", das 'groovige'"Like It or Not" und "Tango" mit passenden Tango-Gitarren.
Alles in Einem also ein absolut gelungenes Album, welches von den (manchmal engstirnigen) Status Quo-Fans der 70er sicherlich für nicht hart genug rockend empfunden werden kann, jedoch für den anspruchsvollen und toleranten Hörer solch talentierter und langlebiger Bands wie Status Quo genau richtig ist.