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Third Doppel-CD, Original Recording Remastered

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Audio-CD, Original Recording Remastered, Doppel-CD, 23. Februar 2007
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Produktinformation

  • Audio CD (23. Februar 2007)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Original Recording Remastered, Doppel-CD
  • Label: Smi Epc (Sony Music)
  • ASIN: B000H8RWCE
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen 10 Kundenrezensionen
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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. Facelift (Live) (Remastered 2006)
  2. Slightly All The Time (Remastered 2006)
  3. Moon In June (Remastered 2006)
  4. Out-Bloody-Rageous (Remastered 2006)

Disk: 2

  1. Out-Bloody Rageous (Live)
  2. Facelift (Live)
  3. Esther's Nose Job (Live) - Soft Machine

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Format: Audio CD
1970 schien die Formation um den Schlagzeuger Robert Wyatt und Keyboarder/ Bandchef Mike Ratledge auf ihrem absoluten Zenith angekommen zu sein. Nachdem die Band 1967/68 anfänglich skuril-verspielte Psychedelic Töne mit ihrem ersten Bassisten Kevin Ayers angeschlagen hatte, sorgte Ayers Bass-Nachfolger Hugh Hopper durch seine souveränere Spieltechnik für den Aufbruch der Soft Machine in die klanglichen Mysterien des modernen Jazz von Miles Davis und John Coltrane über die Minimal Music von Terry Riley und Steve Reich bis hin zu den Rock-Kollegen von Pink Floyd, Jimi Hendrix und Frank Zappa. Das Eingängsstück "Facelift" zeigt die Band in ihrem Element surrealer elektronischer Klangverfremdungen. "Slightly All The Time" hingegen ist ein außerordentlich vielschichtiger 19 Minuten-Streifzug durch swingend jazzige Themen, streng durchkomponierten Sektionen und abwechslungreichen Improvisationen. Mal geben entspanntere Stimmungen den Ton an, dann bauen rasende Ostinatofiguren von E-Bass und Schlagzeug die Spannung auf und schließlich sorgt Elton Deans melancholisches Sopran Saxophon vor den Klangwolken von Mike Ratledges Keyboards für den Farbkontrast. Im Gegensatz dazu Robert Wyatts Gesangstitel "Moon In June", der charmant im chansonhaften Stil beginnt und schließlich im Gemetzel einer explosiven Kollektivimprovisation endet. Genau in der Mitte zwischen leiseren Tönen und aggressiven Ausbrüchen endet das Doppelalbum mit dem streckenweise mantrisch- meditativ klingendem "Outbloody Rageous": Klänge von Tonbandschleifen erzeugen zunächst eine tranceartige Atmosphäre, die abrupt von dem energischen Bläserthema abgelöst werden und schließlich Mike Ratledge und Elton Dean Platz zu dramaturgisch brillanten Improvisationen machen. Vielleicht die Beste der "Softs".
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Von Deckard am 3. Dezember 2009
Format: Audio CD
Dieses Album ist/war das kongeniale Gegenstück zu Bitches Brew. Während Miles Davis mit Bitches Brew den Rock in die Jazz-Musik holte, holen hier Soft Machine den Jazz in den Rock. Beide Scheiben ergänzen sich aufs Beste. Vom Klang, der Musik, gibts keine Ähnlichkeiten und dennoch sind beide Scheiben, gleichermaßen, die besten Fusion-Scheiben die es gibt. Jeder der 4 LP-Seiten enthält ein langes Stück, und jede Seite ist von einem anderen Musiker gestaltet. Somit ist für Abwechselung gesorgt weil alle Seiten sich musikalisch deutlich voneinander unterscheiden. Die erste Seite 'Facelift' ist ziemlich experimentell und erinnert gelegentlich an King Crimson. Die zweite Seite 'Slightly All The Time' ist klassischer Jazz vom feinsten, der so auf jeden Jazz-Album erschienen sein könnte. Die dritte Seite 'Moon in June' ist gewissermaßen der Abschied von Robert Wyatt. Hier ist Soft Machine zum letzten Mal nicht ausschließlich instrumental zu hören. Die vierte Seite 'Out-Bloody-Rageous' beinhaltet eine ordentliche Portion psychedelischer Einflüsse.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Das Remastering von 2007 hat Teile hörbar gemacht, die auf der Original-LP und früheren CD-Versionen eher nur zu erahnen waren - und als "Bonus" ist noch eine zweite CD dazugekommen, die vorher als "Live at the Proms 1970" erhältlich war.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
1970 musste ich mir die sperrig intellektuelle manchmal freejazzige Musik von Soft Machine’s THIRD erst erarbeiten. Damals wurden Stücke wie Slightly All The Time tatsächlich im popmusikalischen Kontext in voller 18:12-minütiger Länge im Radio gespielt und trafen dort in mir auf einen nach neuen Klängen versessenen Hörer. Zumindest für meine ungeübten Ohren war diese Musik neu und radikal. Solche Töne wie Mike Ratledge sie mit seiner Lowrey Orgel erzeugte gab es weder vor noch nach ihm jemals zu hören, der Gesang von Robert Wyatt ist im wahrsten Sinne unvergleichlich und Hugh Hopper verzerrte den Jazz-Bass wie sonst nur Jimi Hendrix seine Gitarre.

Anders als das experimenterelle Facelift ist Slightly All The Time leicht schwebend wie ein Ballon, der langsam über eine imaginäre Landschaft segelt und erst gegen Ende Fahrt aufnimmt. Alles in allem eine von ostinaten Bassfiguren getragene Jazznummer mit viel Platz für Instrumentalimprovisationen von Saxofonen, Klarinette, Flöten und Orgel. Aber die Klangästhetik des Jazz wird durch die individuelle Spielweise der einzelnen Musiker (Mike Ratledge, Hugh Hopper, Robert Wyatt, Elton Dean, Nick Evans und Jimmy Hastings) zu etwas ganz eigenem umgewandelt. Es gibt die friedvoll bukolischen Passagen, die die Musik vieler „canterburyesker“ Gruppen wie Caravan, Hatfield & the North, Egg, National Health, Henry Cow etc. charakterisieren und es gibt diesen Sound, den es eben nur bei Soft Machine zu hören gibt.
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Format: Audio CD
Die Scheibe drehte sich in unserer Clique zu Beginn der 70er unglaublich oft, wobei "Moon in June" und "Out-Bloody-Rageous" unsere Favoriten waren. Die beiden anderen Stücke (es war die Zeit der langen Improvisationen) waren jazziger (Slightly all the time) bzw. experimenteller (Facelift). Wyatt's Gesang auf "Moon in June" ist ein Zeugnis von lockerer Lebensfreude, eingebettet in eine frei fließende, sich nicht wiederholende Musik. Auf "Out-Bloody-Rageous" hört man zu Anfang und Ende den Einfluss von Terry Riley auf die Musik der Soft Machine, wobei der ausgedehnte Mittelteil in musikalisch-kompositorischer Hinsicht für mich das Highlight der CD ist. Immer noch sehr gut.
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