Dieses Album ist/war das kongeniale Gegenstück zu Bitches Brew. Während Miles Davis mit Bitches Brew den Rock in die Jazz-Musik holte, holen hier Soft Machine den Jazz in den Rock. Beide Scheiben ergänzen sich aufs Beste. Vom Klang, der Musik, gibts keine Ähnlichkeiten und dennoch sind beide Scheiben, gleichermaßen, die besten Fusion-Scheiben die es gibt. Jeder der 4 LP-Seiten enthält ein langes Stück, und jede Seite ist von einem anderen Musiker gestaltet. Somit ist für Abwechselung gesorgt weil alle Seiten sich musikalisch deutlich voneinander unterscheiden. Die erste Seite 'Facelift' ist ziemlich experimentell und erinnert gelegentlich an King Crimson. Die zweite Seite 'Slightly All The Time' ist klassischer Jazz vom feinsten, der so auf jeden Jazz-Album erschienen sein könnte. Die dritte Seite 'Moon in June' ist gewissermaßen der Abschied von Robert Wyatt. Hier ist Soft Machine zum letzten Mal nicht ausschließlich instrumental zu hören. Die vierte Seite 'Out-Bloody-Rageous' beinhaltet eine ordentliche Portion psychedelischer Einflüsse.