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Third Reich N Roll,the
 
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Third Reich N Roll,the

Residents Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (16. November 2005)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Mute (Musikvertrieb)
  • ASIN: B000AANW6O
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 656.650 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Besser als Stars on 45 20. Dezember 2005
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Das ist die mieseste, gemeinste und gruseligste Album der Residents und das vielleicht musikalisch aufregendste für die restliche westliche Zivilisation. Man kann nicht dazu tanzen, man sollte dieses Album auch nicht unbedingt laut hören oder gar auf Parties spielen, es sei denn, man braucht einen guten Rausschmeißer. Was die Residents 1975 als Meisterwerk abgeliefert haben, ist auch heute noch eines; die Musik (allesamt Coverversionen damaliger Popsingles) lässt sich im besten Falle als solche erahnen, ansonsten regiert eine Kakophonie von sirrenden und wabernden Synthies, unterstützt von Trommeln direkt aus der Hölle und Gesängen, die einen gern und zuverlässig in den Wahnsinn geleiten. Songs wie 96 Tears oder Sympathie for the Devil wurden nicht respektvoll behandelt. Sie wurden nieder geschossen, gefleddert und demaskiert. Dieses Album ist eigentlich eine Zumutung für den Top-10-Hörer und Klingeltonfreak. Gerade deswegen ist es vielleicht so wertvoll wie ein großes, saftiges Steak. Beschenken Sie sich selbst zu Weihnachten! Gönnen Sie sich diese Ausgeburt der Hölle!
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Pioniere der Avantgarde 12. Juli 2008
Von Pete Thrope TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
The Residents bekamen ihren Namen, weil sie 1971 der Firma Warner Brothers ein komplett abgemischtes Album samt Covergrafik schickten. Warner war daran überhaupt nicht interessiert und schickte das Band zurück an die Adresse der ungenannten Bewohner (Residents). Wer auch nur einen Hauch von Ahnung von der Musik der Residents hat, kann das Desinteresse von Warner verstehen.

Danach versandten die Musiker, die von Anfang an ein Geheimnis aus ihrer Identität machten, ihre Platten per Post über die Cryptic Corporation, deren Macher Hardy Fox, Jay Clem, John Kennedy und Homer Flynn wahrscheinlich die Residents selbst waren. Es gab die wildesten Gerüchte um die Band, so soll der Milliardär Howard Hughes seinen Tod nur vorgetäuscht haben, um die Band ins Leben zu rufen. Die andere Variante ist die, dass es sich hier um die Beatles handeln sollte, was irgendwo verständlich war, denn das Cover ihrer ersten LP "Meet The Residents" war dem Cover von "Meet The Beatles" nachempfunden. Da prangten die Pilzköpfe drauf, allerdings waren ihren Köpfe mit handgemalten Hörnern und Zähnen versehen worden. Da gab es Songs wie "Skratz"; Numb Erone (!)" oder "N-ER-GEE" und so verquer wie die Titel oder das Cover war auch die Musik. Die Residents stürtzen sich anscheinend ins Studio, klimperten und sägten auf allem herum, was auch nur annähernd ein Musikinstrument war, ohne sich auch nur einen Hauch darum zu kümmern, was da für Musik herauskam und das Ergebnis hörte sich an, als wenn sich Musiker ins Studio gestürzt hätten, auf allem herum geklimpert oder gesägt hatten, was auch nur annähernd ein Musikinstrument war, ohne sich auch nur einen Hauch darum zu kümmern, was da für Musik herauskam.

Ganz so einfach ist es allerdings nicht. Wie modernere Musiker wie z. B. Sonic Youth waren die Residents an Tönen interessiert, bzw. was man alles damit anstellen kann. The Residents kümmerten sich einen Dreck um herkömmliche Soundstrukturen, sondern interessierten sich hauptsächlich für Verfremdung. Am konsequentesten machten sie das bei "The Third Reich N' Roll".

Am konsequentesten insofern, weil sie hier populäre Popsongs auseinander nahmen, durch den Reißwolf drehten und das Ergebnis wieder neu zusammen setzten, die Stimmen verfremdeten (das zieht sich durch ihr ganzes Werk, schließlich soll niemand anhand der Stimmen die Identität der Musiker erkennen. In diesem Zusammenhang kann man noch erzählen, dass der Musiker Philip Charles Lithman eine Zeit lang mit ihnen als Gitarrist gearbeitet hat - interessant deswegen, weil er unter dem Pseudonym Snakefinger auch eigene Platten herausgebracht hat) und damit die Songs bis zur Unkenntlichkeit verstümmelten. Zu der Zeit brachten sie auch "Satisfaction" von den Stones als Single heraus, das sie in ähnlicher Weise zerlegten.

Wer sich an die Musik der Residents herantasten will, für den ist "The Third Reich N' Roll" vielleicht der beste Einsteiger (In diesem Zusammenhang: Die Platte besteht tatsächlich nur aus zwei Songs (?), die sich jeweils über eine ganze Plattenseite ziehen), vorausgesetzt, er/sie kennt sich mit der Musik der 60er (und frühe 70er) Jahre aus. Da macht es richtig Spaß herauszufinden, welchen Song die Residents da gerade durch die Mangel gedreht haben. (Wenn man den Spaß nicht hat, da schließe ich mich der großartigen Rezension von "Ein Kunde" an, ist die Platte ein wirkungsvoller Rausschmeißer jeder Party).

Ich für meinen Teil konnte folgende Popsongs heraus hören: "Let's Twist Again", "Land Of 1000 Dances", "Hanky Panky", "Sunshine Of Your Love", "96 Tears", "Light My Fire", "Yummy Yummy Yummy" (der bietet zum Zerlegen geradezu an), "Talk Talk", "In A Gadda-Da-Vida", "Telstar", "Wipe Out"und "Let The Good Times Roll (?). Der genialste Moment kommt am Schluss: Da kommt der ausleitende Riff von "Hey Jude" und wird irgendwann mit dem "Hoo-Hoo" von "Sympathy For The Devil" unterlegt.

Machen wir ein Spiel daraus: Wer weiß mehr?
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
the third reich n roll 26. Februar 2011
Von Selbst
Format:Audio CD
der absolute rock n roll der sixties crash - eine reise durch die welt von free jazz , kaputten arrangements , garagesongs von durchen leuten und eben nonstop getrommel - klingt sehr , sehr
trippig !
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