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Portishead Audio CD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (79 Kundenrezensionen)
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Musik

Bild des Albums von Portishead

Fotos

Abbildung von Portishead

Biografie

Die meisten Leute wissen zwar, dass Portishead aus Bristol stammen, doch dass das Trio sich den eigenen Bandnamen ursprünglich bei einer gleichnamigen Kleinstadt im Umland entliehen hat, das wissen nur die wenigsten. 1991 gegründet, weil der Produzent und Multiinstrumentalist Geoff Barrow laut eigener Aussage „interessante Musik“ machen wollte, „die für immer einen Platz in den Plattensammlungen… Lesen Sie mehr im Portishead-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (21. Mai 2008)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Import
  • Label: Island
  • ASIN: B0016HNOXQ
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (79 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 215.196 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Silence
2. Hunter
3. Nylon Smile
4. The Rip
5. Plastic
6. We Carry On
7. Deep Water
8. Machine Gun
9. Small
10. Magic Doors
11. Threads

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Kundenrezensionen

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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das perfekte dritte Album 30. April 2008
Von K. Haas
Format:Audio CD
Eine Band wie Portishead hat es schwer: Einst hoben sie mit dem großartigen Debüt "Dummy" quasi das Triphop-Genre aus der Wiege und schufen so einen absoluten Meilenstein. Zum zweiten Album hatte ich dann lange Zeit keinen Zugang, denn ich fand es zu sehr der "Dummy" ähnlich vom Klangbild, nur mit nicht ganz so starken Songs. Mittlerweile habe ich auch "Portishead" als gutes Album schätzen gelernt, welchem ich 8 bis 9 von 10 Punkten geben würde  nur gegenüber "Dummy" (für mich 15 von 10 Punkten) fiel es für mich einfach ab!

Und nun das dritte Album. Hätte die Band noch einmal den Sound der ersten beiden Silberlinge aufgewärmt, hätte ich mich wohl nicht so dafür begeistern können, denn was damals total innovativ war, wäre heute nur noch abgeschmackt. Stattdessen kommt da etwas ganz anderes, und jeder Song für sich weist auch eine komplett unterschiedliche Atmosphäre auf  zusammengehalten von der markanten Stimme von Beth Gibbons.

Mitunter meine ich, Sounds wie bei Nine Inch Nails herauszuhören, dann wird es wieder episch wie Filmmusik, nur damit im nächsten Song eine an die Doors oder Velvet Underground erinnernde Orgel das Kommando übernimmt. Alles in allem also eine sehr spannende Entdeckungsfahrt!

Ich habe das Album nun schon mehrmals gehört, und jedes Mal wirkt "Thrid" ein bisschen tiefer, offenbaren sich mir neue Facetten der Songs. Klar, das ist keine Partymusik, die man mal eben nebenbei hören kann, dieses Album will erarbeitet werden. Aber das war es doch letztlich auch, was der geneigte Fan von Protishead erwarten konnte, oder?

Fazit: Für mich sind Portishead mit "Third" nicht an ihrem eigenen großen Namen gescheitert. Das Ganze hat nichts mit einem kommerziell ausgeklügelten Comeback zu tun, sondern ich habe den Eindruck, dass hier Leute Musik machen, die zurzeit wirklich genau ihr Empfinden ausdrückt. Das dies anscheinend ein anderes ist als noch Mitte der 90er-Jahre, ist verständlich  und gut so!
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60 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Meisterwerk 24. April 2008
Von T. Zybura
Format:Audio CD
"Third" ist ein Meisterwerk, das sich nahtlos in den musikalischen Werdegang von Portishead einfügt und ein krönender Abschluss sein kann, falls die Band kein weiteres Album produzieren wird.

Portisheads erstes Album "Dummy" war trist, minimalistisch, unterkühlt und herzeleidtrautig, das zweite Album "Portishead" war wärmer, melodischer, kunstvoller, glatter -- aber gerade die Live-Einspielung "Portishead @ Roseland NYC" hat schon dynamisch-kraftvolle Elemente, die sich in "Third" wiederfinden. Beth Gibbons Solo-Album "Out of Season" war schließlich leise und zart, sehr nah und akustisch mit weniger elektronischen Einflüssen.

Das überraschende und begeisternde am Album "Third" ist im Rückblick auf diese Vorgänger-Platten, dass es alles andere als verbraucht, recyclet oder gar angepasst ist. Third klingt auf weiten Strecken roh, handgemacht, authentisch, gebrochen -- fast schon fiebrig, wie ein geniales Erstlingsalbum, aber trotzdem mit perfekter 'Dramaturgie' in der Dynamik der einzelnen Songs und des Gesamtalbums. Third ist alles andere als leichte Kost, die Stücke verweigern sich Erwartungshaltungen: In "Plastic" beginnt man immer wieder mit dem Kopf zu nicken, wenn der Rhythmus einsetzt, um gleich wieder unterbrochen zu werden, auch "Silence" hat solche retardierenden Momente, "Machine Gun" ist so dräuend, dass man sich gar nicht traut, den Beat mit zu wippen; in "We carry on" wartet man dann nur auf den Bruch, wird aber durch die beklemmende Beat-Monotonie überrascht, während "Deep Water" fast schon zum Lachen bringt. Das Album hat durchaus Stücke mit melodischer Schönheit, wird jedoch nie poppig oder eingängig -- die meisten Stücke sind kompromisslos, manchmal anstrengend in ihrer Wechselhaftigkeit oder ihrem abrupten Ende.

Das Gefühl der Vertrautheit und Geborgenheit vermitteln bei aller Verquertheit Stücke wie "Hunter", das an den Sound der Alben "Portishead" und "Out of Season" anschließt, oder "The Rip", das sich langsam aufbaut und ungebrochen schön bleibt. Das kurze "Deep Water" ist fast schon ein humoristischer Kontrapunkt im Album, der Text ausnahmsweise mal hoffnungsvoll und ermutigend. Um so härter tritt danach "Machine Gun" an, um die Leichtigkeit zu zerschlagen -- kalt, brutal und gepeinigt marschiert der Beat entlang der geisterhaft-traurig gesungenen Hymne. Am Ende des sich gnadenlos steigernden Stücks sitzt man mit klopfendem Herzen und einem Kloß im Hals da und stiert ins Leere.

"Nylon Smile" ist gehetzt und fiebrig, traumartig-ambivalent mit plötzlichem Erwachen, "Small" erinnert mit den schrebbeligen Keybord-Sounds ein wenig an die Elektropop-Gruppe "Broadcast", "Magic Doors" hat einen treibenden Groove und überrascht mit harmonisch-poppigem Piano.

"Threads" schließlich ist ein grandioser Abschluss des Albums, langsam und Schlagzeug-dominiert steigert es sich ähnlich wie der Schlusstrack "Strangers" auf "Portishead @ Roseland NYC" um dann langsam zu verklingen.

Heilfroh bin ich, dass der Sound von "Third" kantig und rau statt glatt und technisch ist -- verzerrte Gitarren, anachronistisch-einfache Synthi-Sounds (in einem Live-Video sieht man, dass ziemlich alte Elektro-Orgeln eingesetzt werden), eine flache bis höhenlastige Schlagzeug-Aussteuerung, kein übertriebener Bass. Das Album klingt alles in allem 'unterproduziert' und fancyless, das macht es so packend, der Fokus liegt ganz auf den einzelnen Songs, Effekte werden nicht willkürlich sondern meisterhaft kalkuliert und generell sparsam eingesetzt. Plattenteller-Gescratche würde auf diesem Album wie eine alberne Kinderei klingen.

Für mich eines der besten Alben der letzten Jahre.
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37 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von m66
Format:Audio CD
Lange hat es gedauert. Ganze 11 Jahre haben wir auf das dritte Studioalbum gewartet. Hat sich das Warten gelohnt? Ja, eindeutig. Was man hier bekommt ist zwar teilweise minimalistisch, außerdem sind auf dem Album nur 11 Tracks. Diese haben es aber allesamt in sich, es gibt keine Lückenfüller, jeder einzelne Song ist intensiv, emotional und typisch mystisch-melancholisch. Portishead eben. Hauptelement ist immer noch Trip Hop, jedoch sind bei Third ganz klar der Beat und die elektronischen Einflüsse in den Vordergrund gerückt. Obwohl es  wie bei Portishead nun mal üblich  eine ganze Weile dauert, bis man anfängt, die einzelnen Songs wirklich zu lieben, ist man schon beim ersten Hören begeistert. Das erste Mal ließ ich das Album komplett durchlaufen, ohne irgendwelche anderen Beschäftigungen und dachte mir danach einfach nur Wow.

Gleich der Opener offenbart den neuen Style. Ungewöhnlich schnell und beatlastig klingt das Stück, dass man fast schon zum rhythmischen Mitwippen gezwungen wird. Beths elegischer Gesang wirkt hier keinesfalls unpassend. Im Gegenteil, als wäre es nie anders gewesen. Der Song klingt fast wie ein früherer Track im Kruder & Dorfmeister Remix.

Hunter wirkt dagegen schon deutlich langsamer und erinnert an die alten Tage. Nach dem dritten Mal hat man sich an das etwas verspulte Intermezzo gewöhnt und der Song wird immer interessanter.

Nylon smile klingt ähnlich wie Numb und zeigt Beth von ihrer schönsten Seite, absolut traumhafter Gesang.

The rip erinnert einen an Roads, aber auch an Spider monkey von Beths Soloalbum. Dazu kommen jedoch elektronische Elemente und gegen Ende ein gehöriges Plus an Geschwindigkeit.

Plastic: Das Hubschrauber-ähnliche Geräusch im Zusammenhang mit den harten Gitarrenklängen und dem düsteren Keyboard erzeugt sofort Gänsehaut. Der Song geht definitiv unter die Haut.

We carry on ist wohl der schwierigste Track des Albums. Er startet mit einem fast schon nervigen Ton, der sich nahezu konsequent durch das ganze Stück fortsetzt. Der Gesang ist wie immer melodisch und melancholisch.

Deep water repräsentiert ganz klar den Außenseiter des Albums. Beth wird allein von einer Ukulele begleitet. Der einzige Song, der fast schon fröhlich klingt.

Machine gun startet mit einem harten Beat, der Name ist hier wirklich Programm. Das ist schon fast kein Trip Hop mehr, sondern eine düstere Mischung aus Elektronic, Industrial und Big Beat.

Small steht ganz im Gegensatz dazu. Weniger Geschwindigkeit, deutlich weniger Beat und sogar eine Begleitung durch Streicher hört man hier. Ab ca. 2,5 Minuten geht der Song dann richtig los und offenbart seine ganze Kraft mit Hilfe eines sehr intensiven Organ-Ostinatos. Das Ganze endet mit einem harten Gitarrenriff.

Magic doors zeigt wieder Portisheads neue Seite: gewohnt elegischer und melodischer Gesang mit schwerem Beat. Dazu sowohl gewohnte Begleitung mit Bass und Klavier als auch neue elektronische Elemente.

Das letzte Stück klingt wie eine härtere Version von Over. Hier wird der Kontrast zwischen ruhig/schön und hart/laut fokussiert. Gegen Ende ertönt mehrmals ein bedrohliches Dröhnen und das Album ist damit beendet.

Nein, aufgedreht und fröhlich ist man nach dem kompletten Durchhören des Albums sicher nicht. Aber darum ging es bei Portishead ja auch noch nie. Meiner Meinung nach merkt man dem Werk die 11 Jahre ganz klar an: die Band hat sich nicht nur entwickelt, sondern auch unglaublich viel Energie, Gefühl und Arbeit in dieses Werk gesteckt. Natürlich wird man keines der Lieder auf Bayern 3 hören, dafür ist das Ganze nach wie vor zu speziell. Für alle, die Spezielles und Ergreifendes mögen und natürlich für alle, die auch nur im Entferntesten etwas mit Portishead anfangen können, klar ein Pflichtkauf. Für alle, die oberflächliche, tanzbare und fröhliche Musik wünschen: macht einen weiten Bogen um dieses Album.
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Genial - wenn auch erst nach mehrmaligem Hören
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Vor 4 Tagen von M. Robert Ganser veröffentlicht
Schwierige aber interessante Klangwelten.
Ein Vorrezensent schrieb hier, dass dieses Album unhörbar sei. Nun auch in dieser Aussage steckt ein wenig Wahrheit, denn in der Tat ist es für ungeübte Ohren sehr... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Stefan veröffentlicht
Die beste von Portishead
Ich habe ja nun wirklich alle Platten von Portishead zuhause, auch die von Beth und muss sagen: diese Platte ist für mich persönlich die beste.
Vor 4 Monaten von Denise Richter veröffentlicht
So ganz einfache Musik haben Portishead ja ohnehin nie gemacht...
...aber mit "Third" sprengen sie die Ufer der Schwermut, Unbehangnis, Einsamkeit, Verzweiflung und Depression, in denen seine beiden Vorgänger flossen und liefern ein Album... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Peter Petersen veröffentlicht
Neue Vinyl von Portishead
Wieder eine gute Platte von Portishead. Eine Platte bei der man am besten keine Erwartungen hat, sonst entstellt man damit den Klang den die Künstler zusammengestellt... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Sebastian Becker veröffentlicht
Meine erste Einser-Wertung
Jetzt, wo der ganze Hype rund um "Third" vorbei ist, stelle ich die Frage: Wer hört dieses Werk wie oft noch immer? Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Estefan333 veröffentlicht
Klares Urteil: UNHÖRBAR
Ich schließe mich sämtlichen Rezensionen mit nur einem Stern an.
Portishead mag Geschmackssache sein, die "third" wird von mir jedoch als "unhörbar"... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von toxic-A veröffentlicht
Portishead is back
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Veröffentlicht am 11. Oktober 2009 von Zeittotschläger
Portishead...naturally
There is no match for their music. Although slightly complex at first hearing, Portishead captures the soul once again. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Juli 2009 von Philogwai
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