Mit dem Triple-Live-Album "Rosen im Asphalt" unterstrichen Wolf Maahn und die Deserteure, dass Sie die Top-Live-Band in Deutschland waren. Hierzu wurden sie sogar von den Lesern der Zeitschrift "Musikexpress - Sounds" gewählt.
Doch dann die schockierende Nachricht: Wolf Maahn löst die Deserteure auf und produziert ein englischsprachiges Album. Wie konnte ein Künstler, dessen Karriere gerade steil bergauf ging, so etwas machen? Third language wurde dann zwar musikalisch sehr gut, wenn auch etwas zu introvertiert, aber wer wollte das hören? So war es kein Wunder das das Album floppte und Wolf Maahn auf der Bühne ausgepfiffen statt bejubelt wurde.
Die Kehrtwendung kam: Das nächste Album wurde wieder Deutsch, doch der Bruch der mit Third language entstand, heilte nie.
Dennoch ist die CD absolut hörenswert, man darf eben nur nicht Wolf Maahn erwarten, den man aus den Vorgängeralben kennt.