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On the Third Day
 
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On the Third Day [Import]

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Produktinformation

  • Audio CD (20. Juli 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Import
  • Label: Sbme Special Products
  • ASIN: B003W77SBW
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Okay, bitte mir den scherzhaften Titel zu dieser Rez. nachzusehen. Jedenfalls stand die biblische Genesis - zugegebenermaßen etwas lose - Pate für das 3. ELO-Album. Dieses ELO-Album ist für Einsteiger bzw. Leute, die ELO nur aus ihrer späteren Phase eingängiger Hits kennen, sicherlich gewöhnungsbedürftig. Es ist sehr eigenwilliger Rock'N'Roll mit ausgedehnten eklektizistischen Klassik-Elementen, eine Art Kammerrock mit Celli und Violine. Dazu die Keyboards von Richard Tandy, der auch hier schon eine ordentliche Dosis Synthesizer-Klänge auf dem Moog beisteuert. Die Instrumentierung ist jedoch deutlich sparsamer als auf dem Nachfolger Eldorado. Insbesondere sind nur die bandeigenen Streicher (zu dieser Zeit Mike Edwards, Colin Walker, Wilf Gibson und Mik Kaminski) zu hören.

Ocean Breakup/King Of The Universe ist ein melancholisches Stück mit einer bittersüßen Melodie, deren schönster Teil textlos mit einem nur gehauchten

"uuuhuuuh" daherkommt. Bluebird Is Dead ist eine Ballade voller Herzblut und Inbrunst, in welcher der Protagonist den Tod seiner Frau oder Freundin nicht verwinden kann und ihn deshalb leugnet. Oh No Not Susan, der vielleicht eingängiste, wenn auch kürzeste Song schließt sich an. Traumhafte, psychedelische Harmonien, sparsam instrumentiert. New World Rising ist ein aberwitzig wirbelndes Stück aus schwindlig machenden Synthesizer-Läufen und schwirrenden Violinen und Celli. Die ELO-Musiker sind ja angeblich immer clean geblieben und haben nie mit LSD oder anderen synthetischen Drogen experimentiert. Wenn sie es doch je taten, dann sicherlich bei den Aufnahme-Sessions zu diesem Album. Es hat irgendwie insgesamt eine surreale, "bewußtseinserweiternde" Atmosphäre. Das beste Stück ist für mich hier Dreaming Of 4000, es gilt dasselbe wie für New World Rising, aber Dreaming Of 4000 ist irgendwie noch eindringlicher. Die Textzeile "It's too late, to late..." mit den surreal klagenden, rauf und runter fegenden Streichern ist unbeschreiblich. Man muß es selbst hören. Der als Bonus enthaltene alternative Mix des Songs mit dem Arbeitstitel Mambo gefällt mir persönlich noch besser! Showdown klingt anders als die anderen Titel. Es wirkt wie eine nicht zum Album gehörige eigenständige Single. Ein erklärter Lieblingssong von John Lennon, wie er in einer Radioshow bemerkte, und an Marvin Gaye (I Heard It Through The Grapevine) erinnernd.

Die verrockte Version von In The Hall Of The Mountain King aus der Peer Gynt-Suite von Edward Grieg fällt etwas ab, weil sie auf Dauer doch nicht viel Neues bietet.

Besser ist das erstmals 2003 veröffentlichte Everyone's Born To Die inklusive doppeltem Gitarrensolo von Jeff Lynne und

Marc Bolan, einem musikalisch alten Freund aus Idle Race-Tagen.
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Oh Mann.... 27. Juni 2006
Von Dr. Evil
Format:Audio CD
...ist das schwer, eine sachliche Kritik über sein Lieblingsalbum zu schreiben, ohne in Begeisterungsstürme auszubrechen. Neben REVOLVER von den Beatles ist On The Third Day definitiv die Platte für die einsame Insel (gibts auf einsamen Inseln Strom für den CD-Player...??). Aber zurück zum Thema: Schreiber dieser Zeilen hat sich die Vinyl-LP ungefähr um 1990 im Zuge der damaligen Lynne-Mania gekauft(wir erinnern uns gemeinsam: Jeff Lynne hat damals mords-erfolgreiche Alben von Tom Petty, Roy Orbison und den Traveling Wilburys produziert, und hatte zwischendrin noch Pause für ne Soloplatte. Was für ein Kreativling!). Ich kann mich heute noch an den Moment erinnern, als die schweren Akkorde des Openers "Ocean Breakup" die mickrigen Quelle-Lautsprecher zum Knistern brachten. Was für ein Sound! Klasse, und dann der Übergang zu "King of the universe": Lynne summt hier seine beste Melodie, die er wohl nicht mit einem Text trivialisieren wollte, und man hört ganz gerührt zu ob so viel Schönheit. "New world rising" klingt, wie Sgt. Pepper hätte klingen könne, hätte McCartney damals nicht vor lauter Selbstverliebtheit die Übersicht verloren. Lynne ist nicht selbstverliebt, he is pressing forward, stürmt zum Singlehit "Showdown" (die Refrainzeile "There's gonna be a showdown" hat er sich aus einem Sixties-Oldie geklaut, mir fällt schon noch ein, welcher!) mit leicht ätzigem Gitarrensolo (angeblich auf Marc Bolans Gibson Firebird gekniedelt!), inszeniert mit "Daybreaker" einen lässigen Instru-Shuffle, beweist mit "Ma Ma Ma Belle", dass auch Heavy-Rock ästhetisch sein kann (Marc Bolan hier selbst an der Gibson), und bei "Dreaming of 4000" übertrifft er sich selbst und dem Rezensenten gehen hier die Adjektive aus: Was hier an Spannung und Lässigkeit in einen Art-Rock-Pop-Song verpackt wurde, ist schier unübertrefflich. Punktum. Selber anhören, ällabätsch! Und man muss es zum Schluss einfach festhalten, neben Lynnes Gespür für Melodien kommt hier (nach den mäßigen Alben ELO 1 und 2) endlich sein Producer-Genie raus, was sich in einem glasklaren und zugleich wuchtigen Sound äußert. Es ist gar nicht so schwer nachzukochen (und Heerscharen von Produzenten nachfolgender Generationen sollten sich das an die Studiotür schreiben, insbesondere Konsorten wie der heutzutage schmerzvoll überschätzte Blender Rick Rubin): Man nehme vollfette, süffige Drums, verwickle sie mit einem schlanken Bass-Sound, dazu wird ein schickes Klavier gereicht, garniere das Ganze mit Moog- und Les-Paul-Tupfern und tränke alles in einem leichten Cello-Sorbet. So geht ein Hit-Rezept, Herr Rubin! Hats off to Jeff Lynne. JL is God. War früher eigentlich alles schöner, so um 1973 rum? Mei, lang ists her, aber ich sags: Kaufts euch diese Platte, sie macht die Welt schöner!
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Power Album 10. September 2004
Format:Audio CD
ON THE THIRD DAY (Release: Ende 1973) war das dritte Studioalbum der Band und gleichzeitig das letzte bei dem Jeff Lynne die klassischen Arrangements von der Band selbst einspielen lies (Mike Edwards: Cello, Mik Kaminski: Violine). Ab dem Folgealbum ELDORADO wurde dies durch ein Studiorchester übernommen.
Das gesamte Album wirkt heute, noch nach über 30 Jahren, sehr powerfull und frisch, vieleicht auch deshalb weil das Material weitgehendst live im Studio eingespielt wurde und Mr.Lynne nicht wie bei späteren Alben seinen Perfektionismus bis ins letzte Detail hat anwenden können.
Dieses Album gefällt mir heute besser als 1979 (damals habe ich es mir mitten in der Very Disco Music Zeit noch als Longplay zugelegt). Für mich ist es inzwischen einer meiner ELO-Favoriten, weil die Gruppe um Jeff Lynne mit dem zu jener Zeit noch kleinen Budget für Studioaufnahnmen (der grosse kommerzielle Durchbruch lies noch auf sich warten) wirklich eine musikalisch brilliante Arbeit abgeliefert hat.

Tipp: Mal beim Autofahren das Instrumental IN THE HALL OF THE MOUNTAIN KING voll reinziehen-----------Einfach klasse!

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