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am 7. Juli 2015
Zunächst einmal: "Think" ist ein wichtiges Buch, weil es dem Manager wichtige Disziplinen und Grundprinzipien in Erinnerung ruft, die im Alltagsgeschäft allzu leicht vergessen werden. "Zurück zum Wesentlichen" könnte das Buch daher auch überschrieben sein.

Dass Simon, der für seine Standpunkte auffallend häufig Peter Drucker bemüht, seine Themen häufig nicht ganz so gründlich und objektiv analysiert wie sein Vorbild und mit seinen Einschätzungen gelegentlich übers Ziel hinausschießt, trübt den Erkenntnisgewinn ein wenig.

So verurteilt er Denkansätze wie etwa "Das revolutionäre Unternehmen", einer äußerst fundiert und nachvollziehbar argumentierenden Streitschrift von Gary Hamel, gleich reihenweise und verbannt sie ins Reich der Managementmoden - und das allein aufgrund des etwas reißerischen (oder anders gesagt, vermarktungsfähigeren) Titels.

Wer die gedankliche Tiefe und Differneziertheit eines Peter Drucker schätzte, der hätte sich auch von seinem legitimen Nachfolger Hermann Simon sicherlich mehr davon gewünscht.
Insgesamt also ein unterhaltsamer, informativer Rundumschlag über nahezu alle wesentlichen Managementthemen, doch zu jedem Gebiet gibt es ergiebigere Literatur (zum Thema Personalmanagement und Führung etwa die ungleich differenzierteren Bücher von Reinhard Sprenger oder zum Gebiet des Marketing, das nur gestreift wird, die weitaus praxisnäheren Publikationen von Al Ries oder Philipp Kotler).

Fazit: Ein Management-Crashkurs für Einsteiger und Aufgeschlossene, das aber den Leser - von gelegentlichen Erkenntnis-Fundstücken abgesehen - enttäuscht, der mehr gedankliche Tiefe und Differenziertheit erwartet. Als echter Pluspunkt des Buches darf dennoch gelten, dass es als wertvoller "Reminder" zur Besinnung auf zeitlose, wesentliche Managementtugendenden und -prinzipien aufruft.
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am 16. März 2004
Manager denken zu wenig nach. Wenn sie Entscheidungen treffen, dann häufig die falschen. Oft sind sie zudem Managementgurus hörig, mit teilweise "desaströsen Folgen" für ihre Unternehmen. Das sind die wesentlichen Schwächen der heute üblichen Unternehmensführung, wie sie der Berater Hermann Simon, Chairman der Unternehmensberatung Simon, Kucher & Partners, in seinem neuen Buch "Think!" kritisiert.
In kurzen Kapiteln geht Simon auf Aspekte und Probleme ein, die unter dem Alltagsdruck, dem jeder Manager ausgesetzt ist, oft nicht wahrgenommen oder bedacht werden und deshalb leicht unter den Tisch fallen. Für gründliches Nachdenken bleibe scheinbar keine Zeit mehr. Wenn ein Manager nachdenklich am Schreibtisch sitze, so Simon, gerate er leicht in den "Verdacht des Nichtstun".
Simons Themen sind - entsprechend der Weite des Denkens - breit gefächert. Denn Denkherausforderungen im Management haben viele Facetten: Strategie, Langfristigkeit, Führung, Veränderung, Werte, Wissen, Innovation, Wettbewerb und nicht zuletzt Globalisierung. Aus den grundsätzlichen Betrachtungen dieser Aspekte leitet Simon Einschätzungen und Einsichten ab, die zu den in der gängigen Managementliteratur propagierten Meinungen in vielerlei Hinsicht im Gegensatz stehen. Er provoziert dabei ganz bewusst. Management-Vordenker Peter F. Drucker urteilt in seinem Geleitwort über das Buch: "Simon regt zum Denken und Nachdenken an, beides sollte bei Managern nie zu kurz kommen."
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am 29. März 2004
In der Wirtschaft kommt es darauf an, ein Geschäft gründlich zu durchdenken, statt nur auf die kurzfristigen Anforderungen des Alltags zu reagieren. Der Unternehmensberater Hermann Simon plädiert für mehr strategischen Weitblick und für eine systematische Herangehensweise in der Unternehmensführung. Effektives Management funktioniert nur, wenn Probleme gründlich durchdacht werden. Tiefgründiges Hinterfragen erfordert nicht nur Zeit, sondern auch eine gewissen Distanz zum Alltagsgeschäft, um die großen Zusammenhänge und Strukturen, in den Manager und Unternehmen agieren, besser erkennen zu können.
In seinem neuen Buch geht Hermann Simon in kurzen Kapiteln auf Aspekte und Probleme ein, die unter dem Alltagsdruck, dem jeder Manager ausgesetzt ist, oft nicht wahrgenommen werden. Das Spektrum seiner Themen ist breit gefächert: Strategie, Langfristigkeit, Führung, Veränderung, Werte, Wissen, Innovation, Wettbewerb und nicht zuletzt Globalisierung. Simon provoziert ganz bewusst, um die Leser zum Denken und Nachdenken herauszufordern. "Think!" ist kein Managementbuch im üblichen Sinne - Patentrezepte sucht man vergebens. "Beratung habe ich als mein Metier gewählt, weil die Fragen das wirklich Interessante sind. Und richtig gestellte Fragen bilden den ersten Schritt zur Erkenntnis", so Simons Credo.
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am 3. März 2004
Zu viel Informationen und fertige modische Lösungskonzepte können für Manager auch zu einem Defizit werden. Nach Darstellung des Unternehmensberaters Hermann Simon lassen sich Manager zu sehr von Informationen überfluten und nehmen sich zu wenig Zeit zum Denken. Die Manager müssten die Alltagshektik und auch den Glauben an starre Managementmethoden abschütteln. Gründliches Denken setze voraus, dass man sich auch "aktiv abschotte" und die Zeit nehme "auch einfache Fragen zu stellen".
Der Chefder Bonner Beratungsgesellschaft Simon, Kucher & Partners sieht vor allem die moderne Informationstechnologie sowie die Globalisierung als Treiber der Informationsüberflutung. "Überall und zu jeder Zeit verfolgen Informationen den Manager, der so keine Ruhe mehr findet." Ebenso seien ständig neue Managementmoden "Erzfeinde nüchternen Denkens".
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am 27. Februar 2004
Hermann Simon ist ein international anerkannter Stratege und der legitime, deutsche Nachfolger von Peter F. Drucker, der ein Geleitwort zu diesem Buch geschrieben hat. Simon folgt Drucker in der Tradition, nicht nur in Systemen, Methoden und Anwendungen zu denken, sondern größere Zusammenhänge zu beschreiben und verständlich darzustellen.
In diesem Buch beschäftigt sich Simon in Diskurs und Debatte und nicht immer eine Lösung anbietend mit zum Beispiel „Wertewandel in der Wirtschaft." [in Ergänzung dazu sehe ich den interessierten Altvater der Kreativität Edward de Bono: Bewerten, Beurteilen, Entscheiden - über Werte, Redline 2004]. Dann die „Wissensgesellschaft", „Innovationsbremser", den „leeren Kern ganzer Branchen" (wie z.T. UTMS oder Internetangebote), „Service als Strategie" und „das Elend des Marketing". [Hier sehe ich wahrscheinlich überraschend in Ergänzung einen Lehrroman, der das identische Thema spannend aufgreift: Malte W. Wilkes. Good Life. Ein Marketingroman, Campus, 2002].
Bis dahin erfreut man sich an bekannten Ideen, quere Überlegungen oder ungewöhnliche Zusammenhänge -im Rahmen von Unternehmensmanagement. Insofern wird der Untertitel „Strategische Unternehmensführung statt Kurzfrist-Denke" wunderbar erfüllt. In den letzten beiden Kapiteln erleben wir Ausflüge in die Makroökonomie und Politik, mit Überlegungen zur Geostrategie oder Terrorismus, die man als Bonus-Track gerne mitnimmt. Think! ist ein Metabuch. Wer wirklich lesen - und nicht „Buch arbeiten" - will, der wird Erkenntnisgewinn mit Freude an den Ausführungen verbinden.
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am 1. März 2004
Weniger telefonieren, weniger Meetings, mehr nachdenken. Das rät Hermann Simon Managern, die Effektivität nicht mit hektischer Betriebsamkeit verwechseln wollen....Viele Manager wollen lieber Popstars sein als bescheidene "Hidden Champions", die in einer Nische Weltniveau und Marktführerschaft erreichen; oft huldigen Fusionen nur dem Größen- und Wachstumsfetisch, häufig wird Outsourcing zur fixen Idee und qualitätsmindernden Verzettelung. Es fehlt an Querdenkern in der Wissensgesellschaft. Doch nur 16 Prozent der Manager verdienen sich das Prädikat Visionär. Der Rest dümpelt dahin als Bewahrungsmanager. Simon liest denjenigen gehörig die Leviten, die ihre Schulaufgaben nicht gemacht haben, weil sie lieber leichtgläubig Modernismen hinter rennen. "Willensstärke, Energie, Anspruch auf Führerschaft, Unternehmertum: es wird höchste Zeit, dass wir diese Fähigkeiten, die in der wissenschaftlichen Managementlehre faktisch nicht existieren, wieder größere Bedeutung beimessen."
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am 19. Februar 2004
In Hermann Simons Buch Think! wird über vieles nachgedacht, werden populäre Managementphilosophien infrage gestellt: Was heißt eigentlich Kundenbindung? Kann man Kunden überhaupt binden? Was bringt Outsourcing? Gefährdet ein Unternehmen dadurch die eigene Kernkompetenz? "Think! soll zum Hinterfragen anregen", sagt der Autor, Chef der Unternehmensberatung Simon, Kucher & Partners. Er zweifelt an Moden wie Reengineering, Total-Quality-Management und Balanced Scorecard, die als Patentrezept in den Ring geworfen wurden. Simon beherrscht als Gastprofessor an der London Business School das Stilmittel Provokation, zudem gelingt es ihm, das komplizierte Thema strategische Unternehmensführung dramaturgisch gut zu verpacken. Ein Buch mit Tiefgang.
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am 4. März 2004
Seit Jahren kommt ein Rezeptbuch nach dem anderen für Manager heraus. Der Inhalt dieser Bücher: Tue dies und Du wirst Erfolg haben. So hatten wir die Benchmark-Welle, die Business-Reengineering-Welle, die TQM-Welle, die BSC-Welle und es werden noch viele kommen und wieder gehen.
Das neue Buch von Prof. Simon ist anders. Es fordert zum Denken auf. Es zeigt klar auf, daß Erfolg nicht davon abhängt, daß man die letzte Managementmode mitmacht. Dies kann sogar eher schaden. Erfolg hängt davon ab, daß man denkt, um dann die richtigen Entscheidungen zu treffen. Oder wie es im Untertitel heißt: Strategische Unternehmensführung statt Kurzfristdenke. Ein Buch, das zum Denken, Nachdenken und vor allem zum Überdenken anregt!
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am 4. Mai 2004
Mit großer Nachdenklichkeit äußert sich auch der ehemalige Wirtschaftsprofessor und heutige Unternehmensberater Hermann Simon zu der operativen Hektik des modernen Wirtschaftslebens. Der Titel seines Buches "Think!" ist Programm, ein Ausspruch des ehemaligen Allianz-Chefs Henning Schulte-Noelle das dazugehörige Credo: "Oft sage ich mir abends: Zu viel gelesen, zu viel geredet, zu wenig nachgedacht." Wer würde dem nicht zustimmen?
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am 1. Juni 2004
Think! ist kein typisches Beraterbuch, in dem in Allgemeinplätzen Probleme skizziert werden, sondern es gibt zu jeder Aussage handfeste Belege und ein Stück Rat, wie man damit umgehen kann.
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