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Think Limbic! Gebundene Ausgabe – 2005

4.3 von 5 Sternen 38 Kundenrezensionen

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Gebundene Ausgabe, 2005
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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

Think Limbic: Alte Strukturen dominieren das Managerhirn

Autorenkommentar

Herzliche Einladung zur Reise ins Unbewusste
Lieber Leser,

eines vorweg: Think Limbic verlangt viel von Ihnen. Sie müssen nämlich Ihr Denken gründlich auf den Kopf stellen. Und das ist wörtlich zu nehmen. Denn Think Limbic basiert auf den neuesten Erkenntnissen der Evolutionsbiologie, der Psychologie, sowie der Neurowissenschaften und der Gehirnforschung. Und fasst man alle diese Forschungsergebnisse zusammen, zeigt sich klar, dass nicht der Neorkortex (Großhirn) das eigentliche Machtzentrum in unserem Kopf ist, sondern das entwicklungsgeschichtlich ältere limbische System. Diese Gehirnregion wird umgangssprachlich auch als Reptilienhirn bezeichnet weil ähnliche Gehirnstrukturen bei Reptilien und fast gleiche bei Säugetieren zu finden sind. Das limbische System lenkt uns unbewusst mit drei Instruktionen - Balance - Dominanz - Stimulanz. Dieser Einfluss, zu 70 % unbewusst, erfolgt über Gefühle. Unser ganzes Denken und Handeln wird davon bestimmt. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus? Erstens: Wir müssen unser Bild vom rationalen und venünftigen Menschen aufgeben Zweitens: Die Unterscheidung in Emotio und Ratio ist sinnlos, weil unsere Emotionen auf einem Programm basieren, dass sich über Milliarden von Jahren im Sinne der Darwinschen Evolutionstheorie als höchst vernünftig erwiesen hat. Für den Alltag und für die Management-Praxis ergeben sich aus der Kenntnis des limbischen Programms viele Ansatzpunkte, die im Buch beschrieben werden: - Was motiviert Menschen wirklich? - Ist Karriere angeboren? - Was unterscheidet Frauen von Männern? - Wie macht man erfolgreiche Werbung? - Wie bindet man erfolgreich Kunden) - Wie kaufen wir ein? - Wie gehen wir mit Geld um? Darüber hinaus finden sich viele kurzweilige Betrachtungen, wie man anderen das Geld aus der Tasche ziehen kann, warum Business-Männer graue Anzüge tragen, warum sich Manager, Politiker, Gangster-Bosse ähnlich sind u.v.a.m. Kurz und gut: Think Limbic bietet eine spannende Reise durch das Unbewusste, das Gehirn und den (Management-)Alltag. Praxis-orientierte Leser, werden sicher genauso auf ihre Kosten kommen, wie wissenschaftlich Interessierte. Denn für die, die genauer wissen wollen, warum es Zeit für eine limbische Revolution ist, ist die zugrundliegende wissenschaftliche Literatur mit angegeben. Aber auch an solche Leser, die mehr an der Selbst-erkenntnis interessiert sind ist gedacht: Am Ende des Buches findet sich ein Test, mit dem das eigene limbische Persönlichkeits-Profil in wenigen Minuten ermittelt werden kann.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen und freue mich auf Ihre positiven wie kritischen Anmerkungen gleichermassen. Denn Kritik ist vorprogammiert. Aber: Wer von allen sofort akzeptiert wird, hat nichts Neues zu sagen.

Herzlichst Ihr Hans-Georg Häusel -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Format: Gebundene Ausgabe
"Think limbic!" ist der geniale Titel des Werks. Der Untertitel "Die Macht des Unbewußten verstehen und nutzen für Motivation, Marketing, Management" verlockte mich schließlich zum Kauf, ganz im Sinne der Kaufentscheidung aus dem limbischen System (Stimulanz!) heraus. Denn darum geht es in diesem Buch: "Der Thronsturz des Großhirns" (Titel des 2. Kapitels).
Der Autor legt in flüssig-flotter und damit lesbarer (verführerischer?) Schreibe dar, warum wir Porsche kaufen, katholisch sind und warum innovative Maßnahmen in traditionellen Unternehmen, die Marktanteile verlieren, für die Katz sind ("Die Ratten, die am besten schwimmen können, verlassen das sinkende Schiff als erstes"). Das ist interessant. Oder zumindest interessant verpackt. Denn so ganz neu ist weder zentrale Botschaft (Der Verbraucher glaubt an rationale Gründe für seine Kaufentscheidungen, während er eigentlich tieferen, "unbewußten" Kräften ausgeliefert ist) noch die Schlußfolgerung: "Machts wie die katholische Kirche: Sprecht gezielt die älteren tieferen Hirnschichten an, um Euer Zeug loszuwerden." Ich erinnere an den alten Buchtitel: "Die geheimen Verführer" aus den 70ern, in dem ähnliche Kernbotschaften schon publiziert wurden. Damals allerdings - zeitgeistgemäß - mit kritischem Unterton dem hemmungslosen Konsum gegenüber, wertend eben, wie es zur Zeit gar nicht trendy ist.
Nun ja, wenigstens die Fakten stimmen: Der Aufbau des Hirns in seinen drei Hauptabteilungen wird recht launig mit Graphiken eingängig gemacht. Und von wo aus wir wirklich gesteuert werden, ist ja auch wichtig zu wissen...
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Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 100 REZENSENT am 14. Mai 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Die zweite Auflage beweist, dass das Thema fasziniert und weiter Bücher folgen werden. Häusel gebührt die Anerkennung, dass er einer der ersten war, der ein Buch und nicht bloss Fachaufsätze darüber verfasste. Ein Buch, das den Mut hat, zu reduzieren, einfache Bilder zu verwenden und viele Wissenschaftsstreitereien auszublenden. Doch wenn ein Buch langsam zum Bestseller mutiert, wächst auch die Verantwortung für eine aktuelle Begrifflichkeit. So zementiert Häusler den missverständlichen Begriff "Reptilienhirn", spielt allzu keck mit statistischen Zahlen und reduziert das limbische System auf eine Steuerzentrale mit drei grossen Schalthebeln.
Wer der Namensgebung und den Vereinfachungen nicht traut, könnte ja zur weiterführenden Literatur greifen. Doch ausgerechnet einige der renommiertesten und gut verständlichen Hirnforscher fanden keine Aufnahme in Häusels Literaturliste. Zufall oder Absicht? Ärgerlich finde ich dies auf jeden Fall. Geht man davon aus, dass Reduktion ganz einfach die Kehrseite der Verständlichkeit ist, bleibt nicht mehr viel zu meckern.
Häusel arbeitet ein aktuelles Thema in leicht lesbarer und übersichtlicher Form so auf, dass es Laien packt und neugierig macht. Grafiken, Beispiele, Empfehlungen für den Alltag, Diagramme, Kärtchen zum Ausschneiden und sogar einen Limbic Check beweisen, dass der Autor die dargebotene Theorie auch in die Praxis umzusetzen weiss. Die Grundthese, dass Menschen weniger vernünftig handeln, als sie meinen oder behaupten, haben Künstler schon längst entdeckt.
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Von Karl-Josef Kluge am 13. Januar 2002
Format: Gebundene Ausgabe
Ich stellte im Leseverlauf dieses Buches fest, dass die meisten meiner Zeitgenossen davon ausgehen, dass der Mensch ein Wesen sei, das selbstbewusst und frei sein Leben gestaltet und dessen Vernunft und Weisheit fast parallel mit jeder neuen Chip-Generation zunähme. Der Autor vertritt den Standpunkt: Unsere Genstrukturen, die unser Aussehen und Verhalten bestimmen, verändern sich nämlich unendlich langsam. Man kann sagen: In den letzten zwanzigtausend Jahren sind sie weitgehend dieselben geblieben. Und so vertritt H.G. Häusel, dass das neue Denken davon ausgehen muss: Unbewusstes steuert und dominiert das Bewusstsein. Insgesamt gesehen komme ich zu der Auffassung, dass diese Veröffentlich „kein normaler Management-Ratgeber" sei. Denn über die praktische Anwendung der Erkenntnisse auf den Arbeitsalltag erfahre ich darüber hinaus auch noch: Wie meine Werbebotschaften sich einen Logenplatz in den Köpfen meiner Kunden sichern kann, wie ich das limbische System meiner Mitarbeiter direkt ansprechen, wie das menschliche Gehirn letztendlich funktioniert und woran ich leistungsbereite und hochmotivierte Mitarbeiter erkenne. So erkenne ich nach eingehendem Studium dieser Think Limbic Veröffentlichung, dass es dem Autor gelungen ist, eine wirklichkeitsgerechte Synthese von neuesten Forschungsergebnissen und moderner Kommunikationstheorie mir zur besseren Menschenführung auf den Tisch zu legen. Auch ich bin der Meinung, dass das eigentliche Steuerungs- und Machtzentrum des Menschen in der ältesten Hirnregion,, dem limbischen System, liegt. Nicht von ungefähr wird dieser Teil des Gehirns auch „Reptiliengehirn" genannt.Lesen Sie weiter... ›
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