Zur Musik: es handelt sich hier um ein solides Blues-Rock Album,
nicht weniger aber eben auch nicht mehr...
Stimmlich recht einseitig geraten, da der Sänger eine auf die Dauer recht nasale monotone Stimmlage hat. Es hätte dem Album sicherlich nicht geschadet, wenn der weibliche Part von Indigenous (meist als Hintergrundstimme zu hören)das ein oder andrer Lied gesungen hätte.
Was die Gittarrenarbeit angeht, so werden einige Anleihen an bekannte Größen gemacht. Jonny Lang, Kenny Wayne Shepherd, Steve Ray Vaughan um einige zu nennen, ohne aber die spielerische Qualität derer zu erreichen. (Steve ist eh aussen vor, da er ein Seitenmonster ist bzw. war.) Bei einigen Stücken hatte ich das Gefühl, sie schon einmal auf dem gleichen Album gehört zu haben.
Alles in allem ist die CD aber durchweg gut zu hören und macht mächtig Dampf. Was auch an meinen vergebenen 4 Sternen zu sehen ist. Alle Kritikpunkte bedeuten meckern auf hohem Niveau.