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Thief: The Complete Collection [UK Import]
 
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Thief: The Complete Collection [UK Import]

von Mastertronic
Windows Vista / XP  Unbekannt
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Informationen zum Spiel

  • Plattform:   Windows Vista / XP
  • USK-Einstufung: Unbekannt
  • Medium: DVD-ROM
  • Artikelanzahl: 1

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Produktmerkmale

  • UK Import

Produktinformation

  • ASIN: B002LVUKIS
  • Artikelgewicht: 54 g
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 7.143 in Games (Siehe Top 100 in Games)

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Spaß:   
Mit Thief - The Dark Project wurde das Genre der Ego-Schleicher begründet.
Damals eine revolutionäre Idee, wurde das Konzept seither in einigen Spielen genutzt - Splinter Cell und Konsorten kommen mir da in den Sinn.
Der erste Teil der Thief-Saga verfügt zwar nicht mehr über "zeitgemäße" Grafik. Aber das macht auch nicht so viel aus, denn Meisterdieb Garrett ist stets nachts und/oder in dunklen Gängen und Gewölben unterwegs, um die allzu Wohlhabenden ein wenig von der Bürde ihres Besitzes zu erleichtern.
Zur Geschichte sei nicht allzu viel verraten; sie könnte aber durchaus verfilmt werden. Alle Zutaten für einen gediegenen Abenteuerfilm wären vorhanden.
Thief 2 - The Metal Age besticht wieder durch eine mitreißende Rahmenhandlung. Im Vergleich zum Original Thief wurde die Grafik etwas verbessert, die Dark Engine blieb aber weitgehend dieselbe. Der zweite Teil ist meines Erachtens etwas schwerer als der erste. Das liegt nicht zuletzt an den Überwachungskameras, die nunmehr die Anwesen der reichen Opfer von Garretts Beutezügen verunstalten. Aber leider hat sich auch das Verhalten der Wachen verändert. Sie spüren Garrett nun auch im Schatten und in Verstecken auf, selbst wenn sie schon lange zuvor bei der Verfolgung den Blickkontakt verloren hatten. Dass ein Spiel die Position des Spielers kennt, ist einleuchtend. Dass ein Spiel aber den Gegnern diese Position verrät ist etwas nervtötend. Und so bleibt nur ein waghalsiges Ritual - man wartet, bis die Wache in den Schatten folgt, in dem man sich versteckt; dann weicht man langsam und lautlos zurück. Wenn die Wache dann den Punkt erreicht, an dem man vor dem Zurückweichen stand, dann erst beginnt die Wache mit dem normalen Suchmodus. Wie gesagt, so etwas nervt.
Thief 1 und 2 (evtl. auch Thief 3) haben noch eine weitere Schwäche - die Gegner können schon kleine Absätze und vor allem Leitern nicht überwinden. Das eröffnet dann doch einige Fluchtmöglichkeiten, die manchmal auch bitter nötig sind.
Aber nun genug gemäkelt!
Die Spielwelt aller drei Teile ist eine namenlose Stadt, die in einem Steampunk-Universum angesiedelt ist. Es gibt also neben mittelalterlichen Bauwerken auch erste Zeichen von Elektrizität und Dampfmaschinen; auch Magie und übernatürliche Wesen dürfen nicht fehlen. Nur in Thief 2 wurde auf Übernatürliches weitgehend verzichtet.
Alle Thief-Spiele genießt man übrigens am besten nachts im Stockdunklen.
Die Klang-Kulisse ist einfach eine Wucht.
Die Sprecher machen ihre Sache sehr gut. Das gilt für unseren mürrischen Helden Garrett aber auch für seine Gegner. Es ist zudem ausgesprochen wichtig, zuerst durch Lauschen herauszufinden, was die Gegner so treiben und woher sie kommen könnten. Und so verbringt man zum Teil einige Minuten damit, den Gegner auszuspähen, bevor man mit den richtigen Waffen aus dem Hinterhalt heraus zuschlagen kann - oder auch einfach einer Übermacht ausweicht, indem man vorsichtig vorbeischleicht.
Und das ist für mich der größte Reiz bei Thief:
Während man in den meisten Spielen doch irgendwann seine Gegner meuchelt, ist dies bei Thief 1 und 2 in der Spielstufe "Experte" fast immer schlicht verboten! Man muss sich also einen Weg überlegen, wie man mit den Wachen fertig wird, ohne sie gleich z.B. mit einem Pfeil aus dem Weg zu räumen. Aber ins Reich der Träume darf man sie schon schicken; der wichtigste Angriff eines Diebs besteht also im Anschleichen und im Schlag auf den Hinterkopf mit dem guten, alten Knüppel. So sinken die Wachen einfach darnieder ohne geräuschvoll und mit Waffengewalt dahinzuscheiden. Unnötig zu erwähnen, dass Anschleichen ungleich spannender ist, als Meucheln aus dem Hinterhalt heraus.
Thief-Spiele müssen auf dem Schwierigkeitsgrad "Experte" gespielt werden. "Normal" und auch "Hard" sind da nur nette Übungsrunden :-)
Thief 3 (Deadly Shadows) fällt hier aus dem Rahmen. Die Grafik ist zwar ungleich schöner als bei Thief 1 und 2 aber der Schwierigkeitsgrad ist viel niedriger. Zudem kann man sich bis an die Zähne bewaffnen und seinem kleinen, inneren Rambo (leider) Zucker geben - Gewalt gegen andere wird in Thief 3 nämlich nicht rigoros bestraft.
Schade eigentlich, aber "Shalebridge Cradle", das ist einer der besten Thief-Level überhaupt. Allein schon dieser Level ist es wert, Thief 3 durchzuspielen.

Wer also Spaß an Ego-Schleichern hat, wer denken will bevor er zuschlägt (oder auch nicht), wer eine gute Physik-Engine und hervorragendes Klang-Design zu schätzen weiß und wer sich von Knüppel, Schwert, Breitkopf-, Wasser-, Moos-, Gas-, Feuer- und Seilpfeilen nicht überfordert fühlt, dem sei jedes Thief-Spiel wärmstens ans Herz gelegt.
Von Thief 2 gibt es auch ein Fan-Spiel "Shadows of the Metal Age", das sich sogar besser spielt als Thief 3.

Und jetzt noch zur Installation unter neueren Windows-Versionen:
Thief-Spiele scheinen sich nicht mit mehreren Prozessor-Kernen zu vertragen.
Abhilfe soll www.activeplus.com/Products/RunFirst schaffen.
Bei Thief 3 habe ich den zweiten Kern meiner CPU immer manuell im Task-Manager ausgeschaltet - soweit ich noch weiß im Reiter "Prozesse", rechts-Klick auf den Eintrag mit dem Spiel und dann im Kontext-Menü "Zugehörigkeit festlegen" nur einen Prozessor-Kern auswählen.
Leider habe ich bis dato nur Windows XP.
Bei neueren Windows-Versionen könnte auch eine virtuelle Maschine mit XP helfen.
Unter XP (ggf. auch neueren Windows-Versionen) kann man zudem folgende Installationsroutine ausprobieren:
setup.exe -lgntforce
Damit ist zumindest Thief 1 und 2 wesentlich stabiler gelaufen, als unter Windows ME oder Windows 98.

Viel Spaß und fette Beute!
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1 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Spaß:   
Spiel stürzt auf Windows 7 immer ab, leider! Deshalb die schlechte Bewertung da ich nicht mehr spielen konnte...Das Tutorial macht aber einen sehr guten eindruck...
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