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Thick As A Brick
 
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Thick As A Brick

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5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
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Wiedergabe   1. Thick As A Brick (Part 1) (1997 Digital Remaster) 22:40 EUR 4,99
Wiedergabe   2. Thick As A Brick (Part 2) (1997 Digital Remaster) 21:09 EUR 4,99
Wiedergabe   3. Thick As A Brick (Live At Madison Square Garden) 11:50 EUR 3,09
Wiedergabe   4. Interview With Jethro Tull 16:30 EUR 3,09
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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 19. März 2007
  • Erscheinungstermin: 19. März 2007
  • Label: Chrysalis UK
  • Copyright: (C) 1998 Chrysalis Records LtdThis label copy information is the subject of copyright protection. All rights reserved.(C) 1998 Chrysalis Records Ltd
  • Gesamtlänge: 1:12:09
  • Genres:
  • ASIN: B001QAS30W
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.165 in MP3-Alben (Siehe Top 100 in MP3-Alben)

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
52 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Wenn es ein Album gibt, das den Status der absoluten Perfektion erreicht hat, dann ist es das geniale Thick as a Brick. Hier stimmt einfach alles, es gibt nichts, aber auch gar nichts auszusetzen. Die Tempiwechsel, die fliessenden Übergänge, die clever arrangierten Breaks und Solis, der inbrünstige Gesang, das akzentuierte Spiel der Querflöte, die kreativ-verspielten Drums, die klassischen Klavier-, Orgel- und Cembalosoli, sowie die mal fetzige, mal melodische E-Gitarre, alles stimmt perfekt in diesem aus einem einzigen Song bestehenden Album, alles geht perfekt ineinander über, das Konzept ist wohl durchdacht, sowohl textlich als auch musikalisch, und die Atmosphäre ist stimmig. So muss Musik klingen, auch wenn sie im Falle von Thick as a Brick anstrengend hochgradig kompliziert und in sich selbst verschlüsselt ist. Eingeleitet wird dieses musikalische Kabinettstückchen durch ein moderates und dezentes, folkloristisches und unbekümmertes dreiminütiges Intro aus Akustikgitarre, Klavier und Flöte, welche noch nicht im Geringsten erahnen lässt, welcher Parforceritt und Artrock-Overkill einen dann erwartet: Bombastisch und ergreifend. Flötenderwisch Anderson scheint einen an die Hand zu nehmen und einen wie auf einer Reise zu begleiten, welche abenteuerlich ist und wie im Fluge vergeht. Mal sehr schnell und rasant, dann getragen und hypnotisierend träge, mal ruhig, mal agressiv.
Wer bereit ist, diese Herausforderung anzunehmen, wird sehr schnell entlohnt mit genialen Melodien, die einem, trotz des hohen Komplexitätsgrades nicht mehr aus dem Kopf gehen. Wenn man Zeit investiert und durch nichts abgelenkt ist, geht man beim Hören völlig im Album unter; es lohnt sich übrigens dabei den Text des Liedes mitzulesen und vollkommen in dieser genialen Geschichte abzutauchen. Text, Booklet und Musik verschmelzen zu einem homogenen, aber niemals monotonen Ganzen. Die Fertigstellung des Coveratrworks und des Booklets, in welchem es viele versteckte und durchdachte Querverweise auf den Inhalt des Textes gibt, die es erst zu finden gilt, dauerte laut Anderson länger, als die Aufnahme des Songs an sich. Das verleiht dem Album als Ganzes eine enorme Hintergründigkeit und Tiefe, denn nicht nur die an sich schon geniale Musik macht die Faszination dieses Albums aus, sondern auch das künstlerische Drumherum und der Humor, den die Band an den Tag legt. Ein Pflichtkauf für jeden, der von der in den Massenmedien verbreiteten Vorstellung von Musik genug hat und nun endlich etwas Substanzvolles hören will. GÖTTLICH und sehr STILVOLL !
Ich wage es, mir anzumassen zu behaupten, dass Ian Anderson, wenn es einen MUSIKNOBELPREIS gäbe, diesen für diese geniale Komposition verdient hat. Perfekter und vollkommener kann Musik nicht sein. KAUFEN !
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32 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Die ersten Alben sind schon überdurchschnittlich gut, und das Vorgängeralbum "Aqualung" (1971) ist ein Meilenstein - gar keine Frage, aber mit „Thick as a brick" wird hier das erste Mal der charakteristische, über Jahre sich weiter entwickelnde Gruppensound der britischen Band „Jethro Tull" um den damals 25-jährigen Ian Anderson vorgelegt, ein auch noch nach über dreißig Jahren hochgradig ambitioniertes und frisches Stück Musikgeschichte, frei von jeglicher intellektueller Art-Rock Mentalität diverser anderer Bands zu dieser Zeit. Das Ganze gut bis sehr gut remastered mit einigen Problemen hinsichtlich des Lautstärkeabgleichs zu Beginn der CD im Verhältnis zum Rest.
„Thick as a brick" ist ein zweigeteiltes, ca. 44-minütiges Konzeptalbum, was zu Beginn der Siebziger an sich nichts ungewöhnliches ist. Ungewöhnlich allerdings ist der Stil, genauer gesagt der Mix aus unterschiedlichen Stilrichtungen mit einer Querflöte im Zentrum.
Eine derartig organische, mitunter etwas sperrige Verbindung aus Folk, Rock und Klassik, garniert mit etwas Blues und noch seltener Jazz, hatte es bis dato noch nicht gegeben und ist bis zum heutigen Tage noch von keiner anderen Band kopiert worden. Vermutlich würde dieser Versuch schon wegen der unverwechselbaren und variantenreichen Stimme von Bandleader Ian Anderson im Ansatz scheitern. Denn diese vokale Bandbreite - von folkloristisch-mittelalterlich-zuckersüßem Minnegesang mit theatralisch anmutendem Stimmbänder-Fitness-Gebaren bis hin zur ätzenden, aggressiven Meckerziegen-Rockröhre, die dringend einer Nebenhöhlenspülung bedarf - habe ich seither nie wieder gehört.
Viele „Heeheeheeheeheels" und Hahahahaahaars" und / oder ein einfaches „Mhm" - diese Stimme fasziniert und überträgt eine schier unglaubliche Fröhlichkeit, obgleich man, wenn man „Jethro Tull" und vor allem die Bühnenpräsenz von Anderson erlebt hat, schon merkt, dass man als Fan ab und an reichlich verspottet wird. Aber das macht nichts, da Anderson bei vielen Gelegenheiten seiner Performance sich auch gern selbst auf den Arm, also beileibe nicht zu ernst nimmt.
Den Song „Like a tall thin girl" von einem späteren Album während eines Konzerts wie folgt anzumoderieren: „This is a song about two „dolphins" during a sexual act", sagt eigentlich alles. Wie schon einer der Vorrezensenten richtig bemerkte: Very British, very Tull.
Dem kann ich nur hinzufügen, dass es viel Spaß machen kann, einem musikalischen Rattenfänger zu erliegen - ersaufen auf verdammt hohem Niveau !!
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Nie werde ich vergessen, wie ich als seinerzeit 15-jähriger Schüler in den GOVI-Plattenladen stürmte, um diese in ein seltsames Zeitungscover eingewickelte Platte zu erstehen. Die famosen Vorgängeralben wie Benefit, Stand Up und Aqualung hatten Jethro Tull in den frühen 70er Jahren zu einer Band reifen lassen, deren Alben man quasi "blind" kaufen konnte.
Dennoch mutete THICK AS A BRICK auf den ersten Blick und auf das erste Hörerlebnis seltsam an. Ein Ohrwurm war der 44-minütige Song mit seinen vielen Wendungen nicht gerade. Der Inhalt der Zeitung konnte - wie auch der Songtext - zunächst nur sehr rudimentär erfasst werden; ich war wie erwähnt 15.
Eine Enttäuschung, also.
Wie bei allen wahren Meisterwerken kam das Aha-Erlebnis erst beim dritten oder vierten Hören. THICK AS A BRICK ist wie ein Garten Eden der Musik. Rock-, Folk-, Jazz- und Klassik-Elemente verwoben zu einem größeren Ganzen. Dazu visionäre Lyrics, mit der gewohnten ironischen Ian Anderson-Distanz vorgetragen. Musik, zu der andere Bands Mitte der 70er nicht annähernd in der Lage waren.
Eine Scheibe, über die andere Rezensenten längst alles gesagt haben. Kaum zu glauben, diese unglaublich tolle Musik begleitet mich und alle anderen nun schon seit 35 Jahren...
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