Klar, es wirdimmer und überall gehypt. Alles, was ein "The" vorne hat...
Aber bei (gar nicht mal so) näherer Betrachtung wird jedem geneigten Hörer auffallen, dass die Liars kaum mit den Srokes, White Stripes, Vines etc. in einen Topf zu werfen sind: Hier geht es nicht um "Retro", hier geht es um "Prog". Eine der progressivsten Platten der letzten Jahre, möchte man meinen. Ganz, ganz weit vorne, gleichauf mit System of a Down's großartiger "Toxicity"-Platte und "The Shape of Punk To Come" von den seligen Refused. Wobei man am ehesten noch zu letzteren den Vergleich ziehe n möchte: V.a. im beinahe programmatischen Ziel der Weietrentwicklung des Punk. Was wir hier vorliegen haben, ist eine Platte nahezu magischer Intensität. Und, und gerade das möchte ich als positiv hervorheben, von nicht mehr als 21 Minuten Dauer (zieht man den endlos geloopten Schlusstrack ab...).
Gerade das mag für einige nach Posertum und aufgesetzter Verweigerungshaltung klingen - für mich (und in diesem Falle allemal) mag es ebenso eine konsequente Reduzierung aufs Wesentliche bedeuten. Und rocken tun sie sowieso...
Fazit: Beide Daumen hoch! Don't let them fool ya - or even try to school ya!