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Therese: Chronik eines Frauenlebens Roman [Taschenbuch]

Arthur Schnitzler
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1. Juni 2008

»Der Roman beschreibt auf unheimlich schöne Weise, dass das mit der Mutterliebe manchen Frauen überhaupt nicht leicht gemacht wird.« Monica Bleibtreu in ›lesen!‹

Therese Fabiani, Offizierstochter aus gutem Hause, versucht aus den gesellschaftlichen Zwängen auszubrechen und verlässt das elterliche Haus mit dem Ziel, ihre eigenen Wege zu gehen. Doch ihr Vorhaben ist zum Scheitern verurteilt und ein tragisches Schicksal nimmt seinen Lauf. Arthur Schnitzler hinterließ mit dem 1928 erschienen Roman ›Therese‹, einem seiner letzten Werke, »ein kompromissloses Stück Literatur – auf seine Art unübertroffen.« Ruth Klüger


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Juni 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423137037
  • ISBN-13: 978-3423137034
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 427.881 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Mit ›Therese‹ ist Arthur Schnitzler kurz vor seinem Tod noch einmal ein großartiger Roman gelungen.«
booksection.de 22.07.2008

»›Therese‹ ist einer der besten Erzähltexte Schnitzlers – spannend, bewegend, immer aktuell.«
Münchner Merkur 28.05.2008

Klappentext

»Arthur Schnitzler war ein empfindsamer Zeichner der menschlichen Seele und ein genauer Maler seiner Zeit.«
Heinz Ludwig Arnold -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Berrührend schön 19. Februar 2004
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Arthur Schnitzlers "Therese" ist eines der berührendsten und schönsten Bücher, die ich bis heute gelesen habe. Ein beeindruckender, jedoch immer sanfter, schnörkelloser, wunderschöner Erzählfluss, gepaart mit einem Gesellschaftspanorama des ausklingenden (österreichischen) 19. Jahrhunderts, und der sehr charmanten, zugleich dekadenten Atmosphäre Wiens. 1880, mit der 16jährigen Therese Fabiani beginnt, was 30 Jahre und 106 Erzählabschnitte später tragisch, fast melodramatisch endet. Zwar kommt Therese aus gutbürgerlichem Haus, doch ist dieses von eigenem Untergang gezeichnet. Ihr Vater, Oberstleutnant a. D., erleidet eine gesitige Verwirrung, stirbt nach Jahren armen Dahindämmers; ihre Mutter, nach der Erkrankung des Vaters besorgt um den gemeinsamen Lebensunterhalt, fängt an, dürftige Frauenromane zu schreiben, die in Boulevardblättern gedruckt werden. Therese, die für sich keine Zukunft mehr sieht in Salzburg, zieht ins große Wien und findet dort schnell Anstellung als Erzieherin in privilegierten Familien, in denen kaum zu verhehlende Konflikte immer wieder dazu führen, daß Therese kündigt bzw. gekündigt wird. In keiner Episode ihres Lebens kehrt Ruhe oder Stabilität ein, entweder nimmt eine neue Liebschaft sie mit, oder ihr "unwirscher" Sohn Franz ("ein rechtes Bauernkind") belästigt sie, oder sie kämpft mit ihrer letzten Entlassung, hat sie doch wieder einmal die zu erziehenden Kinder zu lieb gewonnen, oder Sorgen hindern sie daran, "zu einem richtigen Sichbesinnen zu gelangen", wie es im Buch heißt; ihr Sehnen "nach Ruhe, nach Heimat, nach einer eigenen Häuslichkeit" bleibt unerfüllt. Lesen Sie weiter... ›
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Frauenschicksal 3. Oktober 2003
Von zueribueb TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Arthur Schnitzler beschreibt in seinem zweiten und letzten Roman "Therese" (1928) in 106 kurzen Kapiteln etwa 30 Jahre, von ca. 1880 bis kurz vor dem Ersten Weltkrieg, aus dem trostlosen Leben der Therese Fabiani. Sie ist Tochter aus einem gutbürgerlichen Haus, das jedoch im Niedergang begriffen ist. Der Vater, Oberstleutnant, verblödet im Irrenhaus an den Folgen der Syphilis, und die Mutter schreibt Kitschromane, um zu überleben.
Therese, ohne richtige Ausbildung, zieht von Salzburg nach Wien und verdingt sich in gutbürgerlichen Häusern als Erzieherin bzw. Privatlehrerin des Nachwuchses. Ihr Leben ist ziemlich eintönig und die Langeweile wiederholt sich ständig. Sie wechselt regelmässig ihre Jobs, meist ganz nicht freiwillig. Sie wechselt ausserdem häufig die Männer, auf der Suche nach dem ganz kleinen privaten Glück, wozu sie durch ihre Affären jedoch nicht findet. Dabei verrät sie die Männer, wie sie auch von diesen verraten wird. Als Resultat hat sie einen unehelichen Sohn, Franz, den sie in den ersten Jahren auf dem Land bei Bauern unterbringt. Allmählich zeigt sich, dass Franz ein grosser Versager ist.
Das Schicksal meint es nicht gut mit Therese, deren Leben von Existenzängsten und Einsamkeit bestimmt wird. Ihr monotones Leben wird von Schnitzler sehr realistisch, ungeschminkt und ungeschönt dargestellt. Der persönliche Abstieg von Therese ist auch als Metapher für den Untergang der österreichischen Monarchie zu verstehen. Insbesondere bei Thereses Arbeit in den gutbürgerlichen Häusern wird deutlich, dass sich hinter der schönen Oberfläche der bürgerlichen Gesellschaft Abgründe auftun.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schade um ein wunderbares Buch 12. Dezember 2007
Format:Audio CD
Die Geschichte ist großartig - ein echter Schnitzler. Frau Minichmayer hatte es aber offenbar eilig und liest flach, viel zu schnell und ohne den für Schnitzler auch bei berührenden Geschichten nötigen österreichischen Ton. Ich empfehle das Buch zum Selberlesen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschön und herzerweichend 17. September 2003
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Der wunderbare Roman Schnitzlers bietet einen Einblick, und dies stellt eine Simillarität zu seinen anderen Werken dar, in die Gesellschaftsstrukturen im Wien des Fin de siecle, kurz bevor die aufgestauten Emotionen ins Halo des Weltkrieges münden. Kombiniert mit einem erschreckenden, freud'schen Realismus ergibt sich das fein gezeichnete Portrait einer Frau, die facettenreichen Liebschaften nicht abgeneigt ist, welche aber an den geistigen Strapazen ihres Lebens und an einem Produkt einer ihrer Männer zerbricht.
Immer wieder durchbricht die Handlung ein freudiger Optimismus, der schöne künftige Zeiten suggeriert, schlussendlich ist jedoch die tödliche Tragödie allzeit präsent und determiniert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von J. Fromholzer TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Warum dieser wunderbare Schnitzler Text von der in Berlin und Wien spielenden (großartigen) Schauspielerin Birgit Minichmayer so schlecht gelesen wird, verstehe ich einfach nicht. Sie ließt viel zu schnell, völlig emotionslos, rein gar nichts wird betont. Wenn man Frau Minichmayer nun vom Theater her kennt, kann man diese Hörbuch-Aufnahme überhaupt nicht einordnen; vermutlich war die Bezahlung viel zu schlecht, um besser zu lesen. Dies wäre der einzige Grund, den ich nachvollziehen könnte.
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