oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
 
 
Alle Angebote
34 Angebote ab EUR 6,49

Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
 
   
There Will Be Blood
 
Größeres Bild
 

There Will Be Blood

DVD ~ Daniel Day Lewis
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (85 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 10,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 Bestellwert. Alle Bücher und Blu-rays versandkostenfrei. Details
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.

Lieferung bis Dienstag, 23. März: Wählen Sie an der Kasse Overnight-Express. Siehe Details.
26 neu ab EUR 6,99 7 gebraucht ab EUR 6,49 1 Sammlerstück(e) ab EUR 6,90
LOVEFiLM DVD-Verleih
Leihen Sie DVDs bei LOVEFiLM.de
Empfohlen von Amazon.de. 14 Tage kostenlos testen. Mehr dazu

Wird oft zusammen gekauft

Kunden kaufen diesen Artikel zusammen mit No Country For Old Men [Blu-ray] Blu-ray ~ Tommy Lee Jones

There Will Be Blood + No Country For Old Men [Blu-ray]
Preis für beide: EUR 23,96

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen

  • Dieser Artikel: There Will Be Blood DVD ~ Daniel Day Lewis

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • No Country For Old Men [Blu-ray] Blu-ray ~ Tommy Lee Jones

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details


Was kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

There Will Be Blood
57% kaufen den auf dieser Seite vorgestellten Artikel:
There Will Be Blood 3.6 von 5 Sternen (85)
EUR 10,99
No Country For Old Men [Blu-ray]
23% kaufen
No Country For Old Men [Blu-ray] 3.5 von 5 Sternen (161)
EUR 12,97
Gran Torino
8% kaufen
Gran Torino 4.8 von 5 Sternen (232)
EUR 7,95
Inglourious Basterds
7% kaufen
Inglourious Basterds 3.4 von 5 Sternen (416)
EUR 14,99

Produktinformation

  • Darsteller: Daniel Day Lewis, Kevin J. OConnor
  • Regisseur(e): Paul Thomas Anderson
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Touchstone
  • Erscheinungstermin: 7. August 2008
  • Produktionsjahr: 2007
  • Spieldauer: 152 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (85 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0014Z0P9G
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 3.421 in DVD & Blu-ray (Die Bestseller DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Mit seinem nicht zu verleugnenden Anspruch an Größe ist Paul Thomas Andersons There will be Blood in jeglicher Hinsicht auf wilde und explosive Art und Weise erfolgreich. Der Film beschäftigt sich mit den Ursprüngen besonders amerikanischer Formen von Ehrgeiz, Bestechlichkeit und industriellem Denken – und schafft aus dem Ganzen atemberaubendes Kino. Obwohl der Film auf Upton Sinclairs Roman Öl! aus dem Jahre 1927 basiert, hat Anderson seine eigene Herangehensweise an das Thema entwickelt. Er fokussiert seinen Blick auf den skrupellosen Selfmade-Ölförderer Daniel Plainview (Daniel Day-Lewis), dessen unersättlicher Hunger nach Öl ihn in den frühen Jahren des Zwanzigsten Jahrhunderts zu einem mächtigen kalifornischen Industriemagnaten macht. Die Anfänge des Films liefern einen faszinierenden Einblick in die Ölförderung, einen unglaublich physischen Prozess, was später in Plainviews ebenso unbezähmbaren Drang nach Landbesitz und Macht mündet. Spannende, erläuternde Episoden werden während Plainviews Aufstieg aufgebaut: ein mächtiges Bohrturmfeuer (ein herausragendes Ereignis, das Anderson mit Hilfe seines Kameramanns Robert Elswit glänzend einfängt), der Besuch eines seit langem vermissten Bruders (Kevin J. O’Connor), die anhaltende Beziehung zu Plainviews undurchschaubarem Adoptivsohn (Dillon Freasier). Während sich der Film weiter entwickelt, richtet sich die Aufmerksamkeit auf Plainviews Rivalität zum örtlichen Vertreter Gottes, einem Prediger namens Eli Sunday (der Gift und Galle spuckende Paul Dano) – Religion und Kapitalismus werden hier weniger als gegensätzliche Kräfte portraitiert, sondern eher als zwei Seiten einer Medaille. Und die Crux liegt hier weniger in der Gier des Menschen, sondern vielmehr in seiner Eitelkeit. Andersons ungewöhnliche Herangehensweise – unterstützt durch die erstaunliche Filmmusik von Jonny Greenwood – gefährdet manchmal den Zusammenhalt des Films, aber selbst in solchen Momenten schafft er es zu begeistern. Daniel Day-Lewis’ Darstellung erinnert in ihrer Breite und ihrem Sinn für Details im Verhalten an Laurence Olivier, Planview spricht mit der nach zu viel Rum klingenden Stimme von John Huston und er hat einen leichten Silberblick, der an Walter Huston erinnert. Es ist eine nahezu beängstigende Darstellung und der Motor hinter der gnadenlosen Kraft des Films. --Robert Horton

Produktbeschreibungen

THERE WILL BE BLOOD

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch

No Country For Old Men [Blu-ray]

No Country For Old Men [Blu-ray]

Blu-ray ~ Tommy Lee Jones
3.5 von 5 Sternen (161)  EUR 12,97
Michael Clayton

Michael Clayton

DVD ~ George Clooney
3.3 von 5 Sternen (61)  EUR 7,98
Im Tal von Elah

Im Tal von Elah

DVD ~ Tommy Lee Jones
4.3 von 5 Sternen (31)  EUR 6,97
Tödliche Versprechen - Eastern Promises

Tödliche Versprechen - Eastern Promises

DVD ~ Viggo Mortensen
4.0 von 5 Sternen (67)  EUR 6,99
Tödliche Entscheidung - Before the Devil Knows You're Dead

Tödliche Entscheidung - Before the Devil Knows You're Dead

DVD ~ Philip Seymour Hoffman
3.9 von 5 Sternen (20)  EUR 10,99
Weitere Artikel entdecken

Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 
(2)
(2)

 

 

Kundenrezensionen

85 Rezensionen
5 Sterne:
 (37)
4 Sterne:
 (12)
3 Sterne:
 (10)
2 Sterne:
 (16)
1 Sterne:
 (10)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
3.6 von 5 Sternen (85 Kundenrezensionen)
 
 
 
 
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
Die hilfreichsten Kundenrezensionen

 
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Das Porträt eines Monomanen, 26. Juli 2009
Von Tristram Shandy - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Lange habe ich damit gezögert, mir diesen Film zuzulegen, denn in vielen Rezensionen heißt es, "There Will Be Blood" sei langweilig und ohne rechte Struktur, doch ich kann nur sagen, dass diese Kritik ins Leere geht - ja mehr noch, dass dieser Film ein echtes Erlebnis ist, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Der Film beginnt mit einem Blick auf zwei karge, sonnenbeschienene Berge, an deren Fuß Daniel Plainview (Daniel Day-Lewis) mit verbissener Zähigkeit in einem Schacht nach Silber gräbt und es schließlich auch findet. Als er von der Leiter in die Grube abrutscht, bricht er sich ein Bein, doch verbissen und fanatisch gräbt er weiter, bis er schließlich genügend Silber zusammenhat und sich in das nächste Dorf quält. Vier Jahre später sehen wir Plainview in der Wüste, wie er mit einigen anderen Männern nach Öl bohrt, im Dreck lebt, Apparate entwirft, Schwerstarbeit leistet und sich des Säuglings eines Mannes annimmt, der bei den Bohrungen tödlich verunglückt. Immer weiter begleiten wir Plainview bei seiner entgegen aller Widrigkeiten hartnäckig vorangetriebenen Arbeit, die ihn nach und nach zu einem wohlhabenden Mann macht. Mehr als fünfzehn Minuten dauern diese Szenen, und während dieser Zeit wird kein einziges Wort gesprochen, wir hören nur das Stöhnen der Männer, das von Schmerz und Anstrengung zeugt, dazu die avantgardistische und verstörende Musik von Jonny Greenwood.

Der Film lädt uns ein, Daniel Plainview, einen machtbesessenen Selfmademan auf seinem Weg zu Reichtum und menschlicher Vereinsamung zu begleiten; er erzählt eigentlich keine wirkliche Geschichte, sondern beleuchtet nur wichtige Episoden im Leben dieses Mannes, bis er schließlich in einer absurd-tragischen Situation abrupt endet.

"There Will Be Blood" ist lose an den Roman "Oil!" von Upton Sinclair angelehnt, einem jener Journalisten und Schriftsteller, die Anfang des letzten Jahrhunderts von Präsident Roosevelt als "Muckrakers" verunglimpft wurden, weil sie es wagten, die sozialen Kosten des Kapitalismus in ihren dem Naturalismus verhafteten Werken anzuprangern - etwas, das Dickens auf mildere Weise im 19. Jahrhundert für das industrialisierte England tat. Allerdings macht sich Regisseur Anderson den sozialkritischen Impetus Sinclairs nicht zueigen, sondern konzentriert sich auf den Charakter Plainviews, der als Musterbeispiel entschlossenen Unternehmertums auf der einen Seite Bewunderung erzeugt, wegen seiner Unfähigkeit, menschliche Bindungen aufzubauen, und der damit einhergehenden Skrupellosigkeit jedoch auch Abscheu hervorruft.

Am Anfang überwiegen noch die positiven Seiten in Plainviews Charakter: Wir sehen ihn, wie er mit seinem Sohn spielt und ihm das Ölgeschäft erklärt, wir sehen, wie durch ihn die Stadt Little Boston, deren Bewohner ursprünglich am Rande des Existenzminimums lebten, einen bescheidenen Aufschwung und die Segnungen der Zivilisation erfährt, aber wir erleben ihn auch als knallharten Verhandlungspartner, der sich nicht scheut, die unwissenden Bauern über den Löffel zu barbieren. In der Folge, vor allem mit dem Auftauchen seines Rivalen, Eli Sundays, eines bigotten, sektiererischen Predigers, überwiegen allerdings die Schattenseiten seines Charakters. Als sein Pflegesohn H.W. bei einer Bohrtumexplosion sein Gehör verliert, kümmert sich der Vater mehr um das Bohrloch als um seinen Sohn, der voller Panik nach ihm schreit; später weiß Plainview nicht, mit der Behinderung des Kindes umzugehen, und schiebt es kurzerhand in ein Internat ab. Am Lagerfeuer verrät er seinem Bruder in einem Anflug alkoholbedingter Aufrichtigkeit, dass er die Menschen hasse und anderen jeden Erfolg neide.

Sein Rivale Eli Sunday (Paul Deno) hingegen ist eine noch unambivalentere Figur, denn er erregt das Missfallen des Zuschauers von Anfang an. Ein unbedarfter Bauernsohn, wählt er den Weg des evangelikalen Erweckungspredigers, der die Menschen mit inszenierter Glaubensverzückung in seinen Bann schlägt. Von Plainview gedemütigt, sinnt er auf Rache, die er sich auch auf Umwegen verschafft.

Im Grunde sind sich beide Rivalen recht ähnlich insofern als es ihnen darum geht, monomanisch Macht und Einfluss über andere Menschen zu gewinnen, und auch die Gier nach Geld ist Sunday nicht fremd. Der Unterschied ist, dass Plainview erschreckend brutal zu Werke geht - in einem Verhandlungsgespräch droht er beispielsweise in einem Anfall von Wut seinem Gegenüber damit, sich nachts in sein Haus zu schleichen und ihm die Kehle durchzuschneiden -, während Sunday eher kriecherisch und feige ist - die Schläge und Tritte, die er von Plainview empfängt, reich er an seinen alten Vater weiter - und dabei an Uriah Heep aus "David Copperfield" erinnert.

Es sind zwei ausnahmslos gierige und egozentrische Menschen, die Anderson hier zeichnet, und das mag den Film für viele abstoßend machen, aber wenn ich mir die Welt so angucke, gibt es doch eine Menge Plainviews und Sundays.

Man mag sich darüber streiten, ob das Ende dieses großartigen Filmes ebenso gelungen ist wie der Rest. Ich für meinen Teil finde, dass die beiden Rivalen in ihrem letzten Zusammentreffen wie Zerrbilder ihrer selbst agieren, was zum Teil sicher auf die Verachtung zurückzuführen ist, die der Regisseur für seine zwei Figuren empfinden mochte, doch die Aussage, die Anderson damit macht, ist eindeutig.

Ein besonderer Reiz dieses Filmes liegt auch in der Filmmusik, die überwiegend von Jonny Greenwood komponiert wurde (es gibt allerdings auch Musik von Brahms und anderen). Die Musik unterstreicht die fehlende Balance im Charakter Plainviews aufs trefflichste, wobei sie dem Ohr nicht immer, dem Bauch aber durchweg einen Gefallen tut.

Einziger großer Makel an der DVD ist die Verpackung, die doch recht billig und instabil geraten ist, da sie nicht plasti-elasti, sondern pappig ist. Doch dies hat nichts mit dem Film zu tun, und meine Bewertungen gelten in erster Linie immer dem Inhalt, so dass ich diesem grandiosen Epos fünf Sterne gebe und noch einmal die Empfehlung ausspreche, dass man sich diesen Film nicht entgehen lassen sollte. Da ist nichts mit Langerweile!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
33 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen There Will Be Blood - und jede Menge Zähflüssigkeit, 29. Juli 2008
Von askadar (Wiesbaden, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Mit seinem neuesten Film realisierte Regisseur Paul Thomas Anderson ("Magnolia", Magnolia - Arthaus Premium Edition (2 DVDs)) den Upton Sinclair-Roman "Oil!" von 1927, in dem dieser von der rücksichtslosen Karriere eines Unternehmers im kalifornischen Ölgeschäft des frühen 20. Jahrhunderts berichtet.
Im Film heißt dieser Mann Daniel Plainview (Oscar-prämiert: Daniel Day-Lewis). Seine Karriere nimmt ihren Ausgang im Jahre 1898, zu einer Zeit, in welcher der große Klondike-Goldrausch bereits vorbei ist und nur noch wenige Enthusiasten nach Gold und Silber schürfen. Doch aus der Suche nach Silber wird das Entdecken eines umfangreichen Erdölvorkommens: Nachdem Plainview erste Gewinne erwirtschaften konnte und den sozialen Aufstieg bewerkstelligt hat, begibt er sich 1911 in das Wüstenkaff Little Boston, dessen Untergrund einen hochwertigen Ölschatz zu beherbergen scheint, dessen er sich zusammen mit seinem minderjährigen Sohn bemächtigen will. In Gestalt des Laienpredigers Eli Sunday (Paul Dano) tritt ihm allerdings ein ausgesprochener Gutmensch und sein fortan erbittertster Widersacher entgegen...

"There Will Be Blood" wartet mit zahlreichen Kontrasten auf. Allein schon die Bildsprache könnte gegensätzlicher nicht sein: Ein ums andere Mal finstere Erdlöcher und die bedrohliche Dunkelheit der Nacht, dann wieder gleißendes Tageslicht, das eine zumeist trostlos-karge, wüstenartige Landschaft ausleuchtet; die Kameraleute haben hier ohne Frage sehr gute Arbeit geleistet.

Dennoch mangelt es dem Film im Ganzen an einer guten Portion inhaltlicher Dynamik; seine epische Dauer trägt dazu bei, dass viele vermeidbare Längen Einzug halten, die nicht durch mitreißende Handlungsbausteine "gestopft" wurden. Plainview bei seinen diversen Verhandlungen mit anderen "Oil men" zu beobachten, ermüdet irgendwann doch sehr. Einzig sein Sohn, der zwischenzeitlich durch einen Unfall ertaubt ist, verleiht der Handlung an manchen Stellen eine gewisse Anspannung - seine Leinwandpräsenz zwischen Lethargie und Auflehnung ist beachtlich. Dass Daniel Day-Lewis mindestens ebenso bemerkenswert agiert, ist auch klar. Er versieht seine Rolle mit einem Höchstmaß an Authentizität und als Zuschauer fühlt man sich beinahe schon eingeschüchtert von der dominanten, impulsiven Besessenheit, mit der Plainview seine akribisch gesetzten Ziele sukzessive verwirklicht.

Dennoch bleibt die schwelgerische Erzählweise des Films zu bemängeln; im Ganzen fehlt einfach der gewisse Biss, die gewisse Wendung, eine deutlichere Aussage. So bleibt der Film unbefriedigend, zumal der Konflikt mit dem Prediger zwar eine moralische Komponente in Plainviews Leben einbringt, sein Charakter aber dennoch auf beinahe schon unheimliche Weise abstoßend und kalt verbleibt. Es ist diese offenkundig unsympathische Art, die einen als Zuschauer davor zurückschrecken lässt, sich mit der Hauptfigur des Films näher befassen zu wollen.

Mein Resümee läuft aus diesen Gründen auf 3 von 5 Punkten hinaus: Der Film ist zwar außergewöhnlich, aber insgesamt auch zu sperrig und unausgewogen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
25 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Verstörend-faszinierendes Oscar-Material, 20. August 2008
"There Will Be Blood" ist gewiss keine leichte Filmkost. Er ist eher ein düsteres Kammerspiel, ein Ritt in den Seelenabgrund und Paul Andersons gelungenes Portrait über die Gier eines machtbesessenen, egomanischen Kapitalisten - der am Ende alles verloren hat, was Menschlichkeit ausmacht.

Daniel Plainview (Daniel Day-Lewis) stolpert Anfang des 20. Jh. in Kalifornien anstatt über Silber auf Öl. Dank dieses Fundes kann er seinen persönlichen American Dream ausleben mit viel Geld und vor allem viel Macht. Große Flächen Land kauft er auf, um dort nach Öl zu bohren. In dem Moment, wo er das ersehnte Schwarze Gold endlich findet. Geschieht ein schrecklicher Unfall und sein Adoptivsohn und "Partner" H. W., verliert bei dem Unfall sein Gehör. Doch seine Gier nach noch mehr, lässt ihn zu einem kaltblütigen Geschäftsmann werden. Der es nicht duldet, dass sich jemand in seinen Weg stellt. Dies bekommt auch bald sein Sohn zu spüren, denn er abschiebt. Der selbst-ernannte Prediger Elias Sunday (Paul F. Dano) entpuppt sich als einziger zu seinem größten Widersacher, aber auch zu seinem größten Verbündeten auf dem Trip in Richtung Abgrund.

"There Will Be Blood" ist das Psychogramm eines Menschen, der in seiner Gier nach Reichtum und Macht seine Integrität aufgibt und zum rücksichtslosen Monster wird. Mit den ersten völlig wortlosen 15 Minuten des Films, wird der Zuschauer mitgenommen auf einen Trip in den menschlichen Abgrund. Zunächst wirkt er faszinierend, dieser Daniel Plainview - er wirkt ergeizig und engagiert, aber vor allem menschlich. Am Ende dieses 180 Minuten Werkes erscheint der selbe Mann nur noch als höllische Fratze, der an all der einsamen Macht zu ersticken droht. Die Bilder in diesem Film sind eindrucksvoll und radikal zugleich. Eine staubige, farblose und gefühllose Welt wird für den Zuschauer projeziert. Frauen sind in diesem Film Mangelware, dieser Film ist geprägt von ruchlosen Kapitalisten oder verblendeten, christlichen Fundamentalisten - zwei Seiten die beide ihren Wahn ausleben.
Anderson erschafft auf der Seite der Kapitalisten langsam aber stetig sein Monster - Daniel Day-Lewis. Umgeben von Eintönigkeit entwickelt dieser eine wirklich oskarverdiente Vorstellung, die den Zuschauer mit voller Wucht trifft. Sein Gegenpart Paul F. Dano scheint zunächst weit weg von jeglichem kapitalistischen Ansinnen. Er träumt von seiner Kirche und von seiner Gemeinde. Am Ende sind beide in der gleichen Hölle angekommen.

Fazit:
Meiner Meinung nach zählte "There Will Be Blood" zusammen mit "No Country for Old Men" zu den verdienten Oskarfavoriten in diesem Jahr. Daniel Day-Lewis spielt einfach höllisch gut. Auch Paul F. Dano als christlicher Fanatiker gefällt mir richtig gut. Der Film ist gewiss keine leichte Kost. Aber das Zusammenspiel zwischen den Schauspielern, Drehbuch und den eindrucksvollen Bildern ist ein sympathieloses Portrait, dass man einfach gesehen haben muss. Kleines Manko: Das Bonusmaterial auf der DVD ist mit 15 Minuten ziemlich mager ausgefallen. Selbst für einen wie mich, der eher einen sekundären Wert auf das Zusatzmaterial legt, für rund 20 Euro ist das ziemlich schwach, also lieber abwarten wenn es die DVD günstiger zu haben ist. Der Film an sich verdient sich aber trotzdem volle 5 Sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
 
 
 
Die neuesten Kundenrezensionen

1.0 von 5 Sternen Herzrythmus Störungen
Was soll ich sagen, für mich definitiv einer der 10 schlechtesten Filme, die ich je im Leben gesehen habe. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Tagen von Hardy veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Ein P. T. Anderson Film
Ein Mann holt schwer atmend verschiedene Brocken Erz aus einem Schacht heraus. Alles ist sonst ruhig in der recht kahlen Umgebung. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Heffer-man veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Virtuos, melancholisch, fesselnd - und seeehr anstrengend
Vieles ist dieser Film, manches nicht, ganz bestimmt aber streitbar. Ist "There Will Be Blood" langweilig? Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Chewie veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Grottenschlecht und nervtötende Musik
Dieser Film ist einfach nur schlecht.

Für mich war er bestimmt kein "atemberaubendes Meisterwerk" sondern ein "abendraubendes Kopfschmerzerzeugendes (ewiger lauter... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Sandra Knudsen veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen ergreifender film
Ergreifender Film. Spannend mit einer gute Geschichte und ein fabelhafter Hauptdarsteller. Ich kann ihm nur weiterempfehlen.
Vor 4 Monaten von Hermine Buchholz veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Furchtbarer Film!
Ich kann mich den ein Punkte Kritiken nur anschliessen, der Film ist eine absolute Zeitverschwendung.
Vor 6 Monaten von Sneaker veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen erstklassiges Oskar-Kino
Dieser Film schildert schonungslos wie sich Menschen durch die Gier nach Geld und Macht verbiegen. Dies wird hier am Beispiel eines Geschäftsmannes gezeigt, welcher gegen Ende des... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Anonymer Nutzer veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Monumentale Parabel auf die Gier
Hoch lebe Daniel Day-Lewis! Dieser Mann ist einfach einer der ganz großen Schauspieler-Götter und macht "There will be Blood" zu einem wahren Meisterwerk. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Christian Quaing veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Ein großer Film in mieser Papphülle
Paul Thomas Anderson ist mit Q.Tarantino der wichtigste amerikanische Regisseur dieser Tage und das hat er mit "There will be Blood" wieder einmal eindrucksvoll bewiesen. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Montana veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Was ist denn bitte hier dran langweilig?
Für mich persöhnlich kann ich mir keinen spannenderen Film vorstellen .
Die Story der Ölmanns Plainview macht süchtig nach mehr. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von echonova veröffentlicht

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen



Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen. Meinungen austauschen. Neues erfahren.
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:






Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de

Für Sie dokumentiert

 (Was ist das?)

Sobald Sie sich Produktseiten oder Suchergebnisse angesehen haben, finden Sie diese Seiten zu Ihrer Information hier aufgeführt.