There Will Be Blood 2007

Amazon Instant Video

(101)
In HD erhältlichAuf Prime erhältlich

Anfang des 20. Jahrhunderts stößt Daniel Plainview eher zufällig auf Öl. Fortan vom Fieber nach dem schwarzen Gold gepackt, kauft er nach einem Tipp eines Bauernjungen mehr und mehr Land auf und wird schließlich fündig. Er wird zum wohlhabenden Ölmagnaten, zahlt aber einen hohen Preis: Sein Stiefsohn verliert bei einer Explosion sein Gehör und wird alsbald von Plainview abgeschoben.

Darsteller:
Daniel Day-Lewis, Paul Dano
Laufzeit:
2 Stunden 38 Minuten

Verfügbar in HD auf unterstützten Geräten

There Will Be Blood

Verkauft durch Amazon Instant Video. Mit Ihrer Bestellung erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen an.

Details zu diesem Titel

Genre Drama
Regisseur Paul Thomas Anderson
Darsteller Daniel Day-Lewis, Paul Dano
Nebendarsteller Ciarán Hinds, Martin Stringer, Matthew Braden Stringer, Jacob Stringer, Joseph Mussey, Barry Del Sherman, Coco Leigh, Harrison Taylor, Stockton Taylor, Paul F. Tompkins, David Willis, Jim Meskimen, Dillon Freasie
Studio Miramax
Altersfreigabe Freigegeben ab 12 Jahren
Verleihrechte 48 Stunden Nutzungszeitraum. Details
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Silke Hettich (Media-Mania) am 4. Mai 2012
Format: Blu-ray
Sechs Jahre mussten vergehen, bis Paul Thomas Anderson nach seiner eigenwillig schönen Romanze "Punch-Drunk Love" im Jahr 2007 einen neuen Film in die Kinos bringen konnte. Dafür wird er dieser der langen Zeit der Vorbereitung (und Geldgebersuche) gerecht: Anderson, der sich zuvor schon mit seinen großartigen, aber im Produktionsaufwand doch zurückgenommenen Ensemblefilmen "Boogie Nights" und "Magnolia" einige Fans unter Zuschauern wie Kritikern gemacht hatte, brachte mit "There will be blood" ein prosaisch erzähltes, doch bild- und tongewaltiges Epos auf die Leinwand und sicherte sich in zahlreichen Rankings zu den besten Filmen des Jahres den ersten Platz.

Neben der interessanten Inszenierung (die manch einer vielleicht als langatmig, andere jedoch im Gegenteil als wunderbar atmosphärisch empfinden werden), einer virtuosen Kamera und einem verstörend betörenden Score (für den Jonny Greenwood von Radiohead verantwortlich zeichnet) beeindrucken an "There will be blood" vor allem die schauspielerischen Leistungen. Dabei steht und fällt diese Charakterstudie selbstredend mit ihrem Hauptdarsteller: Zwei Jahre lang hat sich Daniel Day-Lewis auf seine Rolle als kaltschnäuziger "Oil-Man" vorbereitet, und sein zweiter Oscar als bester Hauptdarsteller galt ihm bereits vor der Preisverleihung als gesichert. Doch auch die Nebenrollen sind glänzend besetzt ' allen voran die des von Paul Dano verkörperten evangelikalen Predigers Eli, der sich nach und nach zum Plainview an Machthunger in nichts nachstehenden Antipoden entwickelt.

Das Drehbuch beruht teilweise auf Upton Sinclairs Roman "Oil!" von 1927. Anderson hat sein Epos jedoch der Gesellschaftskritik seiner Vorlage und jeglicher Moralisierung enthoben.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Don Segafredo am 2. Januar 2014
Format: Blu-ray
Gut Ding braucht Weile: Regisseur Paul Thomas Anderson ist dafür bekannt, nur wenige Filme zu produzieren und bereitet sich äußerst intensiv und ausgiebig auf jedes neue Projekt vor. Dabei scheint es, als möchte er (ähnlich wie Kubrick) jegliche Wiederholung vermeiden und sich mit jedem Film neu erfinden. So ist auch "There Will Be Blood" mit keinem seiner mir bekannten Vorgängerfilme zur vergleichen. Ich finde, die Mühe hat sich gelohnt: Insbesondere der ungewöhnliche, neuartige Soundtrack, die tollen Kameraeinstellungen und ein grenzgenialer Daniel Day-Lewis in der Hauptrolle machen den Film zum unkonventionellen Erlebnis. Man muss sich allerdings etwas in Geduld üben, denn der lange Streifen nimmt erst in der zweiten Hälfte allmählich an Fahrt auf. Wer durchhält wir belohnt mit einem Stück Filmkunst, dessen Eindrücke lange im Gedächtnis haften bleiben (zumindest erging es mir so). ds
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Michael Geyer am 29. März 2013
Format: Blu-ray
Liest man diesen auf der Rückseite der Verpackung vermeint man beim Schauen tatsächlich, im falschen Film zu sein.

Was sieht man tatsächlich, ohne zu spoilern: Die degenerative Entwicklung eines von Zwängen besessenen Menschen, welcher keine Möglichkeit hat, sich mit anderen auszutauschen, was dazu führt, dass die paranoiden Zwänge am Ende vollends von ihm Besitz ergreifen.
Klingt zum Gähnen, ist jedoch unglaublich erzählt. Alles passt, Story, Bilder, Musik, Stimmung - einer der größten Filme des 21. Jahrhunderts, jetzt schon!

Vorsicht: Es gibt zahlreiche verstörende Momente, insbesondere das auf seine Weise fulminante Ende.

Gute Unterhaltung ist aus meiner Sicht jedenfalls nicht angesagt.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
35 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Tristram Shandy TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 26. Juli 2009
Format: DVD
Lange habe ich damit gezögert, mir diesen Film zuzulegen, denn in vielen Rezensionen heißt es, "There Will Be Blood" sei langweilig und ohne rechte Struktur, doch ich kann nur sagen, dass diese Kritik ins Leere geht - ja mehr noch, dass dieser Film ein echtes Erlebnis ist, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Der Film beginnt mit einem Blick auf zwei karge, sonnenbeschienene Berge, an deren Fuß Daniel Plainview (Daniel Day-Lewis) mit verbissener Zähigkeit in einem Schacht nach Silber gräbt und es schließlich auch findet. Als er von der Leiter in die Grube abrutscht, bricht er sich ein Bein, doch verbissen und fanatisch gräbt er weiter, bis er schließlich genügend Silber zusammenhat und sich in das nächste Dorf quält. Vier Jahre später sehen wir Plainview in der Wüste, wie er mit einigen anderen Männern nach Öl bohrt, im Dreck lebt, Apparate entwirft, Schwerstarbeit leistet und sich des Säuglings eines Mannes annimmt, der bei den Bohrungen tödlich verunglückt. Immer weiter begleiten wir Plainview bei seiner entgegen aller Widrigkeiten hartnäckig vorangetriebenen Arbeit, die ihn nach und nach zu einem wohlhabenden Mann macht. Mehr als fünfzehn Minuten dauern diese Szenen, und während dieser Zeit wird kein einziges Wort gesprochen, wir hören nur das Stöhnen der Männer, das von Schmerz und Anstrengung zeugt, dazu die avantgardistische und verstörende Musik von Jonny Greenwood.
Lesen Sie weiter... ›
3 Kommentare War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen