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Therapie der posttraumatischen Belastungsstörungen [Gebundene Ausgabe]

Andreas Maercker
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Gebundene Ausgabe, 6. Oktober 1997 --  
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Posttraumatische Belastungsstörungen Posttraumatische Belastungsstörungen 3.0 von 5 Sternen (5)
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Kurzbeschreibung

6. Oktober 1997
Gezielt auf Ihren Praxisalltag ausgerichtet, vermittelt Ihnen das Buch fundierte Informationen über das Krankheitsbild und die Behandlungsmöglichkeiten der posttraumatischen Belastungsstörungen. Mit seiner betont praxisorientierten Konzeption füllt das Buch eine Lücke in der deutschsprachigen Literatur. - Sie erhalten konkrete Anleitung für die Diagnosestellung der posttraumatischen Belastungsstörungen (DMS-IV- und ICD-10-Klassifikation). - Sie finden schnell die relevanten Therapiemethoden in didaktisch schlüssiger Reihenfolge und übersichtlicher Gliederung. Zahlreiche Graphiken und Übungsbeispiele veranschaulichen den Text. - Zusätzlichen Nutzen bieten Ihnen praktische Hinweise zur Psychopharmakotherapie sowie Patienteninformationssysteme. Die Behandlung traumatischer Störungen nach Extremereignissen wie schweren Unfällen, Katastrophen, Vergewaltigungen, Folter oder Kriegshandlungen stellt besondere Anforderungen an die Therapeuten. Dieser Praxisleitfaden bietet Ihnen kompetente Unterstützung bei der adäquaten Versorgung Ihrer Patienten.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 391 Seiten
  • Verlag: Springer; Auflage: 1 (6. Oktober 1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3540628959
  • ISBN-13: 978-3540628958
  • Größe und/oder Gewicht: 23,6 x 16 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.273.181 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

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"Der zum Untersuchungszeitpunkt 49-jährige Hauptmann hatte am 8.12.1968 einen Erkundungsflug unternommen. Der Hubschrauber flog in etwa 5 Meter Höhe über einen Fluss. Während eines Instrumentenchecks fing die Maschine an zu vibrieren und stürzte ab. Der Patient hing für mehrere Minuten kopfüber, fest angeschnallt bis zur Brust, im Wasser." Nach dem Ereignis litt der Pilot an schweren Angststörungen. Außerdem wollten die Bilder des Absturzes nicht aus seinem Kopf: Immer wieder wurde er von ihnen eingeholt, geradezu "überwältigt". Der Pilot wurde von Militär-Psychologen untersucht. Sie diagnostizierten eine so genannte posttraumatische Belastungsstörung, kurz: PTBS.

Eine reale Geschichte, abgedruckt im Lehrbuch Therapie der posttraumatischen Belastungsstörungen des Züricher Psychiaters Andreas Maercker. Die "Fallvignette" des Piloten ist eine unter vielen in dem Buch: Ob der Vietnam-Krieg oder die Explosionskatastrophe im Braunkohlebergbau Borken -- all diese Ereignisse haben zu psychischen Schäden geführt, die seinerzeit dokumentiert wurden. Heute werden diese Fälle dazu genutzt, um an ihnen das Wesen posttraumatischer Belastungsstörungen verständlich zu machen.

Unter PTBS versteht man eine psychische Störung in Folge eines schwerwiegenden Ereignisses. Wie in dem Kapitel "Persönlichkeitsstile und Belastungsfolgen" dargestellt wird, handelt es sich bei einer PTBS um eine Störung, die jeden ereilen kann, so er denn das Pech hat, Opfer einer Katastrophe zu werden. Andreas Maercker beschreibt die Symptome der Störung und die vorwiegend verhaltenstherapeutischen Behandlungsansätze detailliert. Das Buch richtet sich an Psychotherapeuten und Psychiater, die sich über die PTBS und ihre unterschiedlichen Auslöse-Situationen informieren wollen. Wegen der zahlreichen -- häufig authentischen -- Fallbeispiele, die ein hohes Maß an Anschaulichkeit besitzen, ist das Buch auch für den Laien interessant. --Nikolas Westerhoff -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"...jetzt gibt es wissenschaftlich fundierte Diagnose-, Differenzialdiagnose- und Behandlungsempfehlungen für Opfer jeglicher Belastung (Missbrauch, Katastrophen, militärische Einsätze, Folter, Stress, Verkehr usw.). Und ein besonderer Aspekt: posttraumatische Belastungsstörungen im höheren Lebensalter. Ein überaus empfehlenswertes Buch für alle, die sich den Anforderungen unserer Zeit (und auf jeden Fall in der näheren Zukunft) stellen wollen." Krankenhauspsychiatrie -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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Einleitungssatz
Die Beobachtung, dass extreme Ereignisse extreme Reaktionen verursachen, ist schon alt. Lesen Sie die erste Seite
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Kundenrezensionen

3.0 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Zunächst freute ich mich, dass es eine Kindle Version dieses umfassenden u.aktuellen Buches gibt. Nachdem ich Sie bezahlt und geladen hatte, schlug die Freude in Ärger um: Die Schrift, die in der Papierversion weiß auf dunklem Untergrund erscheint, ist in der Kindle-Version eigentlich unlesbar, da offenbar der Papiertext nur eingescannt und mit einm OCR-Programm bearbeitet, aber nicht an die Notwendigkeiten des Lesegeräts angepasst wurde.
Viel wichtiger noch: Die Kindle-Version enthält für mich wesentliche Kapitel, z.B. das zu PITT und zu EMDR einfach nicht und entspricht somit im Umfang allenfalls der Auflage von 2003. Darauf wird man aber vor dem Kauf nicht hingewiesen. Ich empfinde das als unlauter, um nichts Schlimmeres zu sagen!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Klaus Roth TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Das vorliegende Buch "Posttraumatische Belastungsstörung" ist eine erweitere Auflage des vorhergegangenen Buchs "Therapie der posttraumatischen Belastungsstörungen", welches 1997 erstmals und 2003 in einer ergänzten Auflage erschien. Es richtet sich aus meiner Sicht deutlich eher an Fachleute als an Betroffene, jedoch durchaus auch an Laien. Selbst Betroffene wollen gewöhnlich vor allem ihre eigene Traumatisierung verstehen oder allgemein die Mechanismen von Traumatisierungen. Noch mehr gelegen ist ihnen jedoch in der Regel an Übungen und Denkweisen, mit denen sie sich selbst helfen können. Das von Andreas Maercker herausgegebene Buch erfüllt diese Wünsche eher weniger, auch wenn es sicher einige Anregungen geben kann.

Das Buch gliedert sich in die drei großen Teile "Grundlagen", "Therapie" und "spezielle Aspekte". Diese 3 Bereiche umfassen zusammen insgesamt 28 Kapitel, die jeweils sehr kurz gehalten sind. Auf jede Facette wird nicht tiefereigehend eingegangen, sondern Ziel des Buchs war es offenbar viel mehr, einen möglichst breiten Überblick über den derzeitigen Stand zu geben.

Mit insgesamt 42 verschiedenen Autoren ist der Kreis der Beitragsschreiber relativ groß. Dabei fällt auf, dass die Beiträge jeweils von Autoren geschrieben wurden, die für das jeweilige Thema besonders prädistiniert waren. So wurde etwa der Beitrag über die psychodynamisch imaginative Psychotherapie (PITT) von Luise Reddemann geschrieben, die diese Therapieform entwickelt hat. Die klassische EMDR-Therapie mit dem Standardprotokoll wird von Thomas Schubbe vorgestellt, der Mitbegründer des Instituts für Traumatherapie in Berlin war und dort als EMDR-Ausbilder tätig ist.

Durch diesen sehr breit gefächerten Überblick wird bei den einzelnen Themen natürlich sehr an der Oberfläche geblieben. Ich will es anhand des bereits erwähnten EMDR-Kapitels von Thomas Schubbe verdeutlichen, da ich gerade von EMDR nicht wenig Ahnung habe. Der Autor erklärt in seinem Beitrag das sehr konfrontative EMDR-Standardprotokoll. Das es auch andere und weniger konfrontative Techniken mit EMDR gibt, wird überhaupt nicht erwähnt. Das EMDR auch zur Ressourcenarbeit (wie z. B. zum Verstärken von Imaginationen) verwendet werden kann und dort sehr hilfreich ist, wird lediglich im Ausblick des Kapitels mit drei Sätzen erwähnt.

Das Ziel des Buchs, einen breiten Überblick zu geben, gelang jedoch sehr gut. Jedes Kapitel beginnt nochmals mit einer Übersicht über die (zahlreichen) Unterkapitel des Kapitels. Auch sonst lässt die Struktur des Buchs nichts zu wünschen übrig.

Auch wenn man sich nur für eine bestimmte Art von Therapie oder Traumatisierung interessiert, kann das Buch sehr hilfreich sein (Sofern man es im Hinblick auf den Preis in einer Bibliothek ausleihen kann). Denn wie bereits erwähnt, wurde jeder Beitrag je von einem Autor verfasst, der wirklich etwas vom entsprechenden Gebiet verstand.
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32 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Standardwerk für diese Störung 14. Februar 2003
Von A. Conrad
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Mit der neuen Auflage hat Maercker es geschafft eine umfassende Analyse der Posttraumatischen Belastungsstörung darzustellen.
-Grundlagen
-Pathogenese (mit einem fantastischen Multi-faktoriellen Rahmenmodell)
-Diagnostik
-Besonderheiten der Therpapie und
-lebhafte Beispiele für besondere Traumapopulationen

Jeder der mit diesem Störungsbild zu tun hat oder sich dafür interessiert ist mit dieser Lektüre bestens bedient.

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