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Theorie und Praxis der antiautoritären Erziehung: Das Beispiel Summerhill
 
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Theorie und Praxis der antiautoritären Erziehung: Das Beispiel Summerhill (Taschenbuch)

von Alexander Sutherland Neill (Autor)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 338 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Tb.; Auflage: 48 (1. Dezember 1969)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499602091
  • ISBN-13: 978-3499602092
  • Größe und/oder Gewicht: 19,3 x 11,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 7.593 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Erziehung in Summerhill
OT Summerhill. A Radical Approach to Child RearingOA 1960 DE 1965 Form Sachbuch Bereich Pädagogik
Alexander Sutherland Neills Erfahrungsbericht ist ein anschauliches Plädoyer für eine Pädagogik, die sich auf die Selbstbestimmung von Kindern und den Respekt vor ihrer Menschenwürde gründet.
Entstehung: 1959 ließen Klagen einer staatlichen Inspektion von Summerhill (spartanische Verhältnisse, mangelnder Bildungsstand) ein Scheitern der Schule sowie die rückläufige Akzeptanz bei Eltern befürchten. Dem sollte auf Anraten des Verlegers Harold Hart ein Summerhill-Bericht abhelfen.
Inhalt: Aus seinem Werk Das Problemkind (1926) stammt Neills grundlegende Kritik an einer auf »Moral« basierenden Erziehung, die Kinder »schwierig« macht. Aus der Achtung vor dem Kind ergeben sich Grundzüge der Summerhill-Pädagogik wie freiwillige Teilnahme am Unterricht, die Einzelgespräche und das »self-government« der gleichberechtigten Kinder und Lehrer.
Im Gegensatz zur auch in England verbreiteten Reformpädagogik von Maria R Montessori ist das Spielen in Summerhill kein didaktisch instrumentalisiertes Mittel zum Zweck, sondern Ausdruck von Kreativität. Die humoristischen Erfahrungsberichte lassen – nicht zuletzt stilistisch – den prägenden Einfluss des vielseitig künstlerisch begabten Psychologen und Pädagogen erkennen.
Wirkung: Das Werk übte spürbaren Einfluss auf das Schulsystem und die Pädagogik in den USA aus. Es wurde eine »Summerhill Society USA« gegründet und Schulen entstanden nach dem Vorbild von Summerhill, auf das ein wahrer Ansturm einsetzte. Die deutschsprachige Ausgabe Erziehung in Summerhill ist ein Musterbeispiel für die Signalwirkung des »richtigen« Titels: Die rororo-Taschenbuch-Ausgabe erschien unter dem Titel Theorie und Praxis der antiautoritären Erziehung. Das Beispiel Summerhill (1969) und avancierte rasch zum Bestseller und Kultbuch mit nachhaltigem Einfluss auf die Einrichtung von Kinderläden. Das Werk löste aber auch Proteste aus, die sich vor allem am Bruch von Tabus entzündeten. Viele Kritiker unterstellten dem Autor sexuelle Bedenkenlosigkeit. C.W.

Kurzbeschreibung

Aus seinem Werk Das Problemkind (1926) stammt Neills grundlegende Kritik an einer auf >>Moral<< basierenden Erziehung, die Kinder >>schwierig<< macht. Aus der Achtung vor dem Kind ergeben sich Grundzüge der Summerhill-Pädagogik wie freiwillige Teilnahme am Unterricht, die Einzelgespräche und das >>self-government<< der gleichberechtigten Kinder und Lehrer. Im Gegensatz zur auch in England verbreiteten Reformpädagogik von Maria R Montessori ist das Spielen in Summerhill kein didaktisch instrumentalisiertes Mittel zum Zweck, sondern Ausdruck von Kreativität. Die humoristischen Erfahrungsberichte lassen - nicht zuletzt stilistisch - den prägenden Einfluss des vielseitig künstlerisch begabten Psychologen und Pädagogen erkennen.

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Selbstregulierende Erziehung, 16. März 2007
Von deathdealer92618 (Bochum) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
A.S. Neill ging es in erster Linie um die Freiheit der Kinder, das heisst, in Summerhill durften und dürfen die Kinder größtenteils tun und lassen was sie wollen. Größtenteils bedeutet, dass Summerhill als Institution selbstverständlich an die Gesetze des Landes gebunden ist, was zur Folge hat das bspw. Jungen und Mädchen getrennt schlafen und es ein striktes Alkoholverbot gibt. Aber die Teilnahme am Unterricht ist zum Beispiel freiwillig und je nach dem wie negativ die Vorerfahrungen der Schüler sind, kann es durchaus passieren, dass jemand einige Monate dem Unterricht fern bleibt. Da aber kein Druck herrscht, lernen die Kinder doch alle irgendwann und vor allem lernen sie mit mehr Elan als in anderen Schulen, denn jeder lernt die Dinge die ihm Spass machen besser.
Mehrmals wird in diesem Buch darauf hingewiesen, dass Freiheit aber nicht gleich Zügellosigkeit bedeutet. Neill erwähnt zum Beispiel, dass man den ganzen Tag Trompete spielen darf, aber nur solange es nicht irgendwen in seiner freien Entfaltung stört, also darf eben nicht im Klassenraum, während die anderen unterrichtet werden, gespielt werden. Als ein Kind mal dauernd die Fahrräder seiner Mitschüler ungefragt benutzte, wurde eine Vollversammlung einberufen, in der dann bestimmt wurde, dass Geld gesammelt wird, um dem "Übeltäter" ein eigenes Fahrrad kaufen zu können. Auch das ist so ein Punkt bei Neill: Wenn sowieso schon etwas "Negatives" vorgefallen ist, dann wird das Kind nicht auch noch bestraft, nein, ihm/ihr wird nicht mit Hass, sondern mit Liebe entgegengetreten.
Ebenso ist Gleichberechtigung ein Kernpunkt der Neillschen Pädagogik. In den bereits erwähnten Vollversammlungen, die regelmäßig stattfinden und in denen über den Verbleib bzw. die Abschaffung von bestimmten Regeln abgestimmt wird, hat jedes Kind eine Stimme die genauso gewichtig ist wie die Stimmen der Angestellten und der Leitung der Schule. Desweiteren schreibt Neill das Wort Ehrlichkeit ganz groß. Warum die Kinder belügen? Stellt man zum Beispiel Sex als etwas Schlimmes und Geheimnisvolles dar, macht man es doch erst interessant, oder nicht? Das gleiche gilt für Schimpfworte. Natürlich sollte man diese nicht einem Kind eintrichtern, um es von Beginn an an deren Existenz zu gewöhnen. Aber verbotene Früchte schmecken am besten, also lässt man das Kind das aufgeschnappte Wort sagen, es wird schon wieder das Interesse daran verlieren und zwar bei dieser Herangehensweise schneller, als wenn man Schimpfworte mysthifiziert. Man kann ja anmerken, dass manche Leute solche Wörter nicht gern hören, so wird das Kind sie, eventuell/wahrscheinlich (?) nur in den eigenen vier Wänden sagen.
Ich möchte jetzt nicht den Rahmen sprengen, es gäbe noch 1000 weitere Beispiele, die die Wichtigkeit von Summerhill verdeutlichen würden. Ich bin ein großer Fan von Neill und Summerhill und bin der Meinung, das jedem geholfen wäre, würde er seine Kinder nach eben genannten Kriterien erziehen. Denn, und das beweist Summerhill ja nun schon seit fast 90 Jahren, lässt man sein Kind in Freiheit heranwachsen, reguliert sich alles von selbst. Es wird Interessen finden, es wird Ehrgeiz entwickeln und gutes Benehmen lernen und es wird vor allem keinerlei Neurosen haben. Das soll jetzt nicht heissen, das NUR freie Kinder all diese Eigenschaften erlernen.Ich weiß genau, dass die viele, vielleicht sogar die meisten, anders erzogen wurden und trotzdem glücklich sind. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass diese Art der Erziehung, die geringsten Nachteile (wenn es überhaupt welche gibt) hat.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Einfach toll!!!, 23. April 2005
Für mich immer noch das beste Buch über Erziehung, das je geschrieben wurde. Autoren heutiger "Erziehungsratgeber" können sich ein Beispiel daran nehmen. Für alle Leser dürfte auch interessant sein, dass die Summerhill-Schule weiterhin existiert, geleitet von Neills Tochter Zoe Readhed. Und sie hat auch eine gut gestaltete Internetseite.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Populäre Sammlung von Texten, 28. November 2002
Neills Buch "Theorie und Praxis der antiautoritären Erziehung", das erst durch den Rowohlt-Verlag diesen Titel bekommen hat (und damit jahrelang die Diskussion um Summerhill in eine falsche Richtung gelenkt hat), ist eigentlich eine Zusammenstellung von Texten aus fünf Büchern Neills, die seit dem Zweiten Weltkrieg erschienen sind. Neill hat 19 Bücher geschrieben von denen die wenigsten auf Deutsch vorliegen. Neill selbst war mit der Zusammenstellung durch seinen amerikanischen Verleger Harold Hart gar nicht zufrieden. Der ernorme Verkaufserfolg des Buches hat ihn schließlich damit versöhnt. Das Buch ist (schon angesichts dessen, daß die Originaltexte nur umständlich zu bekommen sind und dann auch noch auf englisch) eine lesenswerte Darstellung von Neills Pädagogik. Wie immer bei seinen Texten gespickt mit heiteren Ankdoten und grundsätzlich lustig und unterhaltend. Traurig für akademisch interessierte Leserinnen und Leser ist, daß die Zusammenstellung keine Quellenangaben besitzt und nie jemand kontrolliert hat, inwieweit die Texte von ihrer Originalvorlage abweichen. Neill hat für die englische Ausgabe Korrekturen vorgenommen. Die deutsche wurde aber meines Wissens aus dem amerikanischen Origianl übersetzt. Ein wichtiges Buch. Ein lesenswertes Buch. Alle sprachkundigen, deren Interesse durch das Buch geweckt wurde seien die englischen Originalbücher anempfohlen, die antiquarisch zu beschaffen sind. Es lohnt sich Neill im Original zu lesen.
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Veröffentlicht am 11. Januar 2007 von FIM

5.0 von 5 Sternen 30 Jahre sp?er
Diskussion um dieses Buch hin oder her, 30 Jahre sp?ter kommt die Wahrheit: aus dem Mund meiner Tochter. Sie erkl?rt uns f?r Hippies: "So wie ihr uns erzogen habt! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Februar 2006 von veronika_van_den_bruck

5.0 von 5 Sternen Interessant zu lesen!
Neill erzählt die Geschichte Summerhills und schreibt über seine Ansicht über Erziehung.

Die wichtigsten Schlagworte sind dabei: Freiheit (entspricht nicht Zügellosigkeit),... Lesen Sie weiter...

Veröffentlicht am 7. September 2004 von S. B.

5.0 von 5 Sternen Schöner Erfahrungsbericht
Zunächst einmal möchte ich sagen, dass meiner Meinung nach der Titel des Buches falsch gewählt bzw. falsch übersetzt wurde. Aber dazu später. Lesen Sie weiter...
Am 30. November 2000 veröffentlicht

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