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Der Film erzielte 1980 die Zahl von drei Millionen Kinozuschauern. "Theo" ist eine wunderbarer Film über die ewigen Verlierer. Westernhagen gibt seiner Figur soviel Leben, daß man einfach gerührt sein muß und für keine Sekunde an deren Wahrhaftigkeit zweifelt. Ausgezeichnet authentische Dialoge und solides filmisches Handwerk lassen den Film oft fast dokumenatrisch wirken. Auch sind die Nebendarsteller überwiegend sensibel besetzt. Mittlerweile einfach ein deutscher Klassiker. Fazit: absolut sehenswert
Moviemans Kommentar zur DVD: Ein sauberes Mastering des Bildes und ein Monoton, der halt 24 Jahre alt ist: insgesamt erfreulich.
Bild: Bei Abtastungen deutscher Filme muß man ja oft mit dem Schlimmsten rechnen, zu Glück nicht hier. Das Bild weist durchweg Gut-Werte auf. Kamerabewegungen werden mit hoher Stabilität absolviert (00.15.45, Schwenk über Stadt), das Bild neigt nicht zu Nachziehern und es kennt auch keine Konturenschatten. Die Farben sind so 80er-Jahre-mäßig wie zur Kinoauswertung und der Kontrast ist gesund.
Ton: Für Mono-Verhältnisse ein genießbarer Ton: Ein paar kleine Knackser und ein leichtes, untergründiges Rauschen (00.48.10, Lichtton) stören überhaupt nicht, sondern zeigen, daß fast 25 Jahre seit der Produktion vergangen sind. Die Dialoge sind dank guten Stimmvolumens meist gut verständlich, bei zuviel Nebengeräuschen ist der Live-Ton zuweilen ein wenig unsauber (00.46.12, Party). Hier und da hört man die Kamera surren (00.19.15), was aber auch nur Stimmung schafft, statt zu stören, denn Live-Ton ist am authentischsten.
Extras: Ein 24-minütiges Interview mit dem Regisseur, der sich sehr vieler Details erinnert und aus dem klar wird, daß bei "Theo" nicht improviesiert wurde, der niedliche Trailer, Fotos und ein Gespräch mit Westernhagen (als Texttafel) sind sinnvolle Extras. --movieman.de
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Um vier Uhr früh muss sich Fernfahrer Theo auf der Raststätte Stuckenbrock im Ruhrpott erleichtern. Als er wieder in seinen nagelneuen Volvo steigen will, sieht er nur noch die Rücklichter des von Dieben geklauten und noch nicht abbezahlten 38-Tonners. Mit Kumpel Enno und Freundin Ines, zu Fuß und im winzigen Fiat folgt Theo, vom Kredithai im roten Mustang verfolgt, dem geliebten Gefährt quer durch Europa von Aachen über Lüttich und Mailand bis nach Genua und Neapel und mit Marseille in Sichtweite, aber ohne Brummi.