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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Schwere Zeit gut gemeistert,
Von Axel Tapper (Bremen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: ...And then there were three (Audio CD)
1978 hatte Genesis - nach den schweren Verlusten Gabriel und Hackett - schwere Zeiten vor sich. Erstens mussten Sie jetzt als Trio klarkommen und zweitens war das, was sie am besten konnten - nämlich Prog-Rock - mittlerweile unverkaufbar - hier hat man ja auch in den 70ern alles bewiesen, was zu beweisen war. Dieses Album mit dem bezeichnenden Titel "...and then there were three.." stellt den Wandel zu einer neuen Band dar - konsequenterweise hätte man sich umtaufen müssen. Aber wer gibt schon gerne so einen Namen auf :-) Auf dieser Platte hat man - gezwungenermaßen - zu kürzeren und etwas poppigeren Formen gefunden (man war damals gezwungen, radiotauglichen Hits zu produzieren oder man ging unter). Aber auch hier ist noch der schwere, episch-verträumte keyboardlastige Einfluß von Tony Banks zu hören, während man den kommerziellen Collins- Einfluß auch schon ein wenig spürt. Diese Platte findet sich also weder bei 70er Prog, noch bei 80er Kommerz, aber auch irgendwie bei beidem wieder - die Stimmung und Atmosphäre dieses Albums gab's vorher nicht - und danach auch nie wieder - und das macht sie einzigartig! Ganz klar 5 Sterne für ein einzigartiges Album, Gratulation an eine nicht totzukriegende Band !!!
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein gutes Album,
Von
Rezension bezieht sich auf: ...And then there were three (Remastered / Hybrid-SACD + DVD) (Audio CD)
Vor der Veröffentlichung von ,...And Then There Were Three' mussten Genesis wieder einen personellen und kreativen Verlust hinnehmen, da der Gitarrist Steve Hackett die Band verließ, um sich aufgrund künstlerischer Differenzen speziell mit Tony Banks seinen Soloprojekten zu widmen. Mike Rutherford übernahm also die Gitarrenparts, allerdings konnte er nie die Genialität des Spiels von Steve erreichen, insbesondere auf ATTWT ist er ehehr unauffällig. Dennoch ist das Album durchaus gelungen, ich selber habe es mit der Veröffentlichung der CD/SACD/DVD wieder- und speziell einige Songs neu entdeckt, so die fantastische und live wahrscheinlich gigantische Ballade ,Many Too Many', und ,Scenes From A Night's Dream'. Fantastisch sind auch ,Burning Rope', Snowbound' und ganz besonders ,Deep In The Motherlode', alle drei und speziell der letztgenannte Track bauen eine tolle Atmosphäre auf und sind eigentlich auch dafür prädestiniert, live performt zu werden. Insgesamt gibt es keinen Totalausfall auf der Platte, auch der kraftvolle Opener ,Down And Out', das Banks-Stück ,Undertow', Say It's Alright Joe' und ,The Lady Lies' sind gute Tracks.Es muss jedoch auch kritisch bemerkt werden, dass die Raffinesse früherer Alben, derer mit Gabriel sowieso, aber auch ,Trick Of The Tail' und ,Wind And Wuthering' etwas verloren gegangen ist. Es gibt deutlich weniger musikalische Überraschungsmomente, was auf der einen Seite im Weggang von Hackett begründet sein mag, was zu einer starken Dominanz der Keyboards auf diesem Album führt, die Rutherford durch sein Gitarrenspiel nicht aufzulockern vermag, aber auch durch die beginnende Fokussierung auf den Massengeschmack. Letzteres zeigt sich ganz besonders am Schlusssong ,Follow You, Follow Me', dem ersten großen Hit der Band. Das Stück ist sogar gut, seine Genialität liegt in seiner simplen Struktur, aber es weist den Weg der künftigen Genesis, so dass ,...And Then There Were Three' auch den Abschied Genesis' vom ProgRock markieren, wenn auch auf späteren Alben hier und da noch Spuren dieser musikalischen Vergangenheit hörbar waren, wie ,Home By The Sea', ,Driving The Last Spike' etc., um abschweifend vom eigentlichen Gegenstand dieser Rezension zwei beispielhafte Songs zu nennen. Schlussendlich muss man der Band bescheinigen, mit ,And Then There Were Three' schon ein sehr gutes, schönes, atmosphärisch sehr ansprechendes Album abgeliefert zu haben, das Prädikat ,Exzellent' jedoch kann man hier meiner Ansicht nach nicht vergeben. Der verbesserte Sound kann jedoch durchaus dazu beitragen, dass bei Fans, die das Album bisher grenzwertig fanden, nun endlich der sprichwörtliche Funke überspringt. Folgende visuelle Boni sind auf der DVD vorhanden: Videos 1. Many Too Many 2. Follow You Follow Me Three Dates With Genesis Ein sehr informativer Dokumentarfilm über einige Stationen der 78er Tour von Genesis, darunter auch die deutschen Festivals mit Infos über das Tourleben, Ausschnitten der Reisen, Bühnenaufbauarbeiten, Proben, Konzerte etc. mit eine Länge von etwa 48 Minuten und guter Bild-, sowie Tonqualität. Galerien 1. Japanese Tour Programme 1978 2. Knebworth Programme 1978 3. German Festival Programme 1978 Qualitativ sind die Aufnahmen in optischer Hinsicht für ihr Alter sehr gut, klanglich gibt es nichts zu bemängeln. Schade ist allerdings die Tatsache, dass keine Konzertausschnitte vorhanden sind, obwohl offensichtlich Material voeliegt, welches aber vielleicht aufgrund seiner Länge für eine spätere, separate DVD-Veröffentlichung vorgesehen sein mag. Des weiteren ist ein interessantes Reissue-Interview mit den Künstlern enthalten, allerdings ohne deutsche Untertitel. Das Package ist gegenüber der 1994er-Remaster-Serie sehr verbessert worden, die Cover aller Alben sind auf der Rückseite wieder individualisiert worden, die hässliche EinheitsTracklist-Infobox ist entfallen und für jede CD hat man sich wieder eine individuelle Gestaltung der Trackliste einfallen lassen. Besitzer der 1994er-Remaster-Serie sollten also beruhigt zugreifen, dies ist ein Remaster, das seinem Namen alle Ehre macht und Maßstäbe für künftige Wiederveröffentlichungen setzt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
And Then There Were Three: SACD - die Mogelpackung,
Von Dietmar K. (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: ...And then there were three (Remastered / Hybrid-SACD + DVD) (Audio CD)
An alle, die Genesis-Alben gerade neu entdecken:Hier liegt die von Nick Davis neu remasterte Fassung von 'And Then There Were Three' vor. An dieser Stelle muss Grundsätzliches zu den aktuellen 5.1 Surround Sound- und Stereo Mixes der Genesis-Alben durch Herrn Davis gesagt werden! Zunächst lagen die Neu-Abmischungen ja zum Teil bereits auf der Platinum-Collection vor. Der sammelwütige Fan wird hier also zum zweiten mal für dieselbe Aufnahme zur Kasse gebeten. Und, ja, natürlich sind diese SACD-remasterten Songs klanglich besser als die auf den älteren Ausgaben der Alben. ABER! Es sind eben nicht nur klangverbesserte Stücke, sondern neu abgemischte. Das akustische Verhältnis der Instrumente zueinander wurde dabei verändert. Die Dominanz bestimmter Töne fehlt. Stattdessen stehen die einzelnen Klänge nunmehr gleichberechtigt nebeneinander. Die musikalische Aussage der Lieder wurde somit verändert und neu definiert. Diese Art von Neuabmischung findet sich ebenso spürbar in den Vokalpassagen der Lieder 'Pigeons' (EP 'Spot the Pigeon') oder 'The Knife' ('Trespass'/Platinum-Collection). Auch auf den anderen Alben werden Liedenden gefadet, Instrumente in den Hintergrund gemischt, andere zu weit nach vorne geholt, klanglich verändert, und, und, und ... Diese Aufnahmen klingen dadurch eben nicht nur besser oder neu, sie klingen fremd. Vielen mag das als Auffrischung von Material dienen, das sie Note für Note auswendig kennen; meine Meinung ist: Ich will die Originalaufnahmen behutsam im Klang bearbeitet vorliegen haben, jedoch keine Neuabmischungen, die respektlos und entstellend in den wohlvertrauten Klangraum der Lieder eingreifen. Das heißt nämlich die Lieder neu zu schaffen. Das kann und darf (in diesem Umfang!) aber nicht Aufgabe einer remasterten Neuausgabe sein. Ähnliche Vorgehensweisen wären im Bereich Klassik und Jazz undenkbar. Unverschämt zudem noch, daß die alten remasterten Ausgaben demnächst vom Markt verschwinden werden. Für Leute, die Genesis zukünftig neu entdecken, stehen somit die Original-Abmischungen nicht mehr zur Verfügung. Sie haben keine Möglichkeit mehr diese Gruppe rein, d.h. zeitauthentisch zu erleben. Mögen einzelne Alben bei ihrer Erstveröffentlichung gut oder schlecht gewesen sein, es darf nicht durch Remastering eine Anbiederung an den heutigen Musikgeschmack oder heutige Hörgewohnheiten erfolgen. Doch leider lebt diese Gruppe zur Zeit halt nur noch von der mehrfachen Wiederverwertung alten Materials. Hier also der Tip: Kauft die alten 'Definitive Edition Remaster'-Ausgaben der Alben so lange diese noch auf dem Markt sind. Es ist dies die letzte Möglichkeit die Gruppe im Original zu hören. Die Neuausgaben sind für Fans, die eh schon alles haben und auswendig kennen. (Solltet ihr über ausreichend Geld verfügen und ihrer habhaft werden, gebt der Japan-Edition den Vorrang.) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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