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Barbara Scheiter
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Produktinformation

  • Broschiert: 132 Seiten
  • Verlag: Uvk; Auflage: 1., Auflage (18. März 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3867641331
  • ISBN-13: 978-3867641333
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 11,8 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 304.671 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Themen finden ist das erste Buch, das sich diesem journalistischen Grundproblem eingehend widmet. Es ist vor allem für Nachwuchsjournalisten wertvoll, die mit der "heißen Ware" Thema zu kämpfen haben. Denn praktisch arbeiten darf in vielen Redaktionen nur, wer selbst Ideen für Geschichten anbietet. (Der Lachende Manager, 03/2009) Wer seine Favoritenliste auffrischen möchte und ein paar Gedankenanstösse zur kreativen Themenentwicklung über RSS-Feeds, Leserbriefe und Zufallsbekanntschaften gebrauchen kann, ist mit dem Band Themen finden bestens bedient. (columni.ch, 01.10.2009)

Kurzbeschreibung

»Setz Dich in ein Café, lies Zeitung und beobachte die Leute!« Mit dieser Aufgabe werden viele Praktikanten und Volontäre aus der Redaktion geschickt, wenn sie ein Thema finden sollen. Mit einer guten Geschichte kommen die Nachwuchsjournalisten dann eher selten zurück stattdessen sind sie frustriert und verunsichert und haben wieder einen Tag verbracht, ohne dass sie einen Beitrag machen oder einen Artikel schreiben durften. Dabei gibt es doch wirklich bessere Strategien, um eine interessante Idee für einen Beitrag, eine Reportage oder ein Porträt zu finden. Die Autorin zeigt hierfür verschiedene Wege auf und erklärt an Beispielen aus der eigenen Praxis, wie sie begangen werden können. Sie gibt zahlreiche Tipps zur Themensuche am Schreibtisch und erläutert, was eigentlich ein gutes Thema ausmacht. Grundgedanke des Buchs ist, nicht etwa fertige Geschichten zu suchen, sondern vielmehr Startpunkte für eine journalistische Recherche zu finden, aus der sich dann Sujets unterschiedlicher Genres für verschiedene Medien und Zielgruppen entwickeln lassen. »Themen finden« ist das erste Buch, das sich diesem journalistischen Grundproblem eingehend widmet. Es ist vor allem für Nachwuchsjournalisten wertvoll, die mit der »heißen Ware« Thema zu kämpfen haben. Denn praktisch arbeiten darf in vielen Redaktionen nur, wer selbst Ideen für Geschichten anbietet.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von C. Matzen
Endlich hat mal jemand ein gutes Buch zu diesem Thema geschrieben - und dann auch noch in angemessener Sprache und Herangehensweise für AnfängerInnen. Ich habe das Buch "Themen finden" zur Seminarvorbereitung benutzt und war überrascht, wie umfangreich und sorgfältig - dieses schwer zu vermittelnde Aufgabenfeld im Journalismus dargestellt hat. Die Autorin bedenkt in diesem Buch wirklich alles und liefert zudem noch gute, nachvollziehbare Beispiele. Sie greift dabei auf eigene Erfahrungen zurück und auf die von Kollegen und Kolleginnen. So ist der Hinweis, einen Stift und Papier oder ein Handy mit Memo- bzw. Aufnahmefunktion sowie möglichst eine Kamera immer dabei zu haben, ist wirklich sinnvoll. Was nützt einem die schönste Idee, wenn sie einem nicht wieder einfällt. Und es wäre ja wirklich vermessen zu behaupten, dass es einem selbst noch nie so ergangen ist, dass man wirklich etwas schlicht vergessen hat. Auch der Tipp, zwar im Freundes- und Familienkreis gut zuzuhören, was die Menschen um einen herum bewegt, ist richtig. Aber es fehlt auch nicht die leise Ermahnung, es damit nicht zu übertreiben und die Leute ständig auszuhorchen, nicht mehr nur privat zuhören zu können - eine echte JournalistInnen-Krankheit, gerade bei Freien und AnfängerInnen. Sicher weist Barbara Scheiter auch auf Zeitungen, Magazine, Radio, Fernsehen und Internet als Fundstellen hin; sie warnt jedoch auch vor dem Agenda-Setting der PR-Stellen, die den Output vieler Medien bestimmen. Die Primärquellen, die Menschen, sind das Entscheidende, um Ansatzpunkte für Recherchen zu finden. Denn - auch da hat Barbara Scheiter Recht - es geht nicht darum, ein fertiges Thema zu finden, sondern zu erkennen, dass eine gute Geschichte hinter einer Bemerkung oder einer Beobachtung steckt. Dann gilt es, daraus ein gutes journalistisches Thema zu entwickeln. Für solche Unterscheidungen kann man der Autorin nur dankbar sein, denn sie erleichtern es, BerufsanfängerInnen journalistisches Denken zu vermitteln. Es ist wirklich erstaunlich und zugleich so erfreulich, welche Themenorte - ja, tatsächlich Orte, die man für die Themensuche aufsuchen kann oder sollte - und Tricks beim Auswerten von Flyern, Bilanzen, Leserbriefen, Schwarzen Brettern, Datenbanken und Vieles mehr in diesem Buch zusammengetragen sind. Genial ist z.B. die Idee mit den Geburtsdaten von allen Top-Bankern, ein Tipp des Wirtschaftsjournalisten Ole Mikkelsen. Großartig ist auch der Spaziergang einmal um den Block in New York - sehr nachahmenswert für Dozenten und Dozentinnen, die VolontärInnen oder JournalistenschülerInenn ausbilden. Und sogra an den nächsten Schritt hat die Autorin gedacht: Wie biete ich ein Thema an, wenn ich es gefunden habe, und wie sollte ein Exposé aussehen.
Mein Fazit: In dieser Vielfalt hat das bisher niemand durchdacht. Ein gutes Praxisbuch für Lehrende und Lernende - und für alte Hasen, die sich trauen, ihren Horizont mal wieder zu erweitern. Nea Matzen
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
« Themen finden » ist ein wertvolles Handbuch für journalistische Berufseinsteiger und all jene, die ihr Spektrum der Themensuche erweitern wollen. Ein paar Ratschläge als Appetithäppchen ? Endlich mal den Schreibtisch verlassen. Mit offenen Augen durch die Welt gehen. Mit Neugier nach Erklärungen suchen. Sich Inhalte nicht ausschliesslich von Pressekonferenzen diktieren lassen. Die Vielfalt der sozialen Netzwerke nutzen Und vor allem : ein intensiver Medienkonsum, immer mit der Kernfrage : welche Fragen sind bei diesem journalistischen Produkt meiner Kollegen unbeantwortet geblieben ? Barbara Scheiter schöpft in diesem Handbuch aus ihrem eigenen Erfahrungsschatz als langjährige freischaffende Journalistin. Sie gibt die Expertise ihres bisherigen Berufslebens an den Journalistennachwuchs weiter und lässt zahlreiche inländische und ausländische Kollegen zu Wort kommen, die mit konkreten Beispielen, Rat und Tat zur Seite stehen. Schluss mit grauer Theorie, hier wir endlich mal Klartext zur Themenfindung geredet. Eine kurzweilige Lektüre. Ein erfrischender Blick in den Themendschungel. Einfallslosigkeit adé.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Lang, lang ist's her, seit ich als Volontär über all das schreiben musste, was für gestandene Journalisten No-News sind. Generalversammlungen, Quartierfeste, angeschossene Katzen und abgeschossene B-Prominenz. In den Niederungen des ganz gewöhnlichen Alltags beginnen zu müssen, gehört noch heute zu den Erfahrungen künftiger Starjournalisten. Die Erfahrung, kein Thema zu finden, machte ich allerdings während dieser Zeit nie. Und auch die Kollegen schienen dieses Problem nicht zu haben, obwohl das Internet erst eine Generation später erfunden wurde. Offenbar waren Journalisten damals noch mit einer natürlichen Beobachtungsgabe ausgestattet. Ein Buch wie das von Barbara Scheiter wäre deshalb als Majestätsbeleidigung aufgefasst worden. Aus meiner Beratertätigkeit bei einem Radiosender weiß ich jedoch, dass viele junge Praktikanten tatsächlich der Meinung sind, die Bild-Zeitung habe das Exklusivrecht für berichtenswerte Themen. Und wenn ich dem Chef dann sage, diese fantasielosen Jungmoderatoren seien wahrscheinlich am falschen Platz, bin ich entweder der Grufti, Hardliner oder externe Depp. Oder man will ganz einfach keinen Zoff in der Bude. Aber da Liebesentzug auch mich trifft, werde ich in Zukunft die 15 Euro jeweils auf meine Spesenrechnung setzen hilflosen Themensuchern dieses Buch in die Hand drücken. Nicht weil ich es für einen großen Wurf halte, sondern weil man niemandem das 1x1 vorenthalten sollte.

Wieso die junge Journalistin bereits Medienwissenschaft unterrichtet und Vertretern ihrer Zunft das Handwerk beibringen will, weiß ich nicht. Ich hörte lieber alten Hasen zu, die aus dem Vollem schöpfen konnten, von ihren Erfolgen und Misserfolgen berichteten, sich im Ton auch mal vergriffen und höchst selten von Banalitäten sprachen. Jedenfalls hätte sich keiner von ihnen gewagt, uns darauf aufmerksam zu machen, Ideen festzuhalten, den Leuten der Strasse zuzuhören oder Zeitschriften zu lesen sei empfehlenswert. Aber genau so beginnt dieses Buch. Selbst wenn es als witziger Einstieg gemeint ist, fühlt sich ein normal tickender Leser kaum ernst genommen, wenn ihm als Auftakt zehn dumme Regeln für den Misserfolg präsentiert werden. Etwas Substanzieller geht es dann im zweiten Kapitel weiter, in dem es um Pressekonferenzen, die Longseller Kinder und Tiere sowie die Formel "Thematik + Recherche = Thema" geht. Danach ermuntert uns die Autorin zum Verlassen des Schreibtisches. Eintauchen sollen wir ins volle Leben, Messen besuchen, schwarze Bretter studieren, Infoblättchen sammeln, der Vereinsmeierei frönen, Netzwerke pflegen, Sport treiben und lange Spaziergänge unternehmen. Und wenn das alles nichts gebracht hat, kehren wir eben wieder an den Schreibtisch zurück, lesen Zeitungen und Zeitschriften aller Art, gucken in die Röhre, drehen das Radio auf oder suchen im Internet nach einem Thema. Dort gibt es ja Suchmaschinen, Foren, Groups, Mailinglisten, Newsletters, Pressemitteilungen, Social-Network-Seiten, merkwürdige Spams, Social Bookmarks, RSS-Feeds, YouTube und sonst noch Allerlei. Ist der Kopf noch immer leer, steigen wir ins firmeneigene Archiv oder wenden eine der bekannten Kreativitätstechniken an. Wonach wir an all diesen Orten suchen sollen, erfahren wir dann ab Seite 89 im Kapitel "Was ist denn nun ein gutes Thema?". Die Zeiten ändern sich. Ich habe noch gelernt, dass Wichtiges mit Vorteil an den Anfang gesetzt wird. Hat der Leser die Theorie begriffen und hinter sich, kann er im zwanzigseitigen Übungsteil zeigen, was er gelernt hat. Und wem dies nicht genügt, stochert in den unkommentierten Literaturgaben nach einem Fortsetzungskurs.

Mein Fazit: Tut mir leid, aber wer die meisten Tipps und Tricks von Barbara Scheiter hilfreich findet, gehört wahrscheinlich genau zu den Praktikanten und Volontären, die es im Journalismus auch mit solchen Ratgebern nicht sehr weit bringen. Drei Sterne, weil es auch Bücher für blutige Anfänger geben muss.
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