Jeden Vierten trifft im Laufe seines Lebens die niederschmetternde Diagnose: Krebs! Dann sind zwei Dinge nötig: Therapie und Information. Therapie gibt's beim Arzt, Information muss man sich oft selber besorgen. Das jedenfalls ist die Erfahrung des Krebsinformationsdienstes, der am DKFZ in Heidelberg sitzt und seit 20 Jahren Betroffenen, Angehörigen oder schlicht Neugierigen auf unbürokratische Weise Information über Forschung, Vorbeugung und Behandlung zugänglich macht. In den Vor-Internet-Zeiten lief dieser Service vor allem über das Telefon, heute geht's meist per E-Mail. Dennoch unverzichtbar weil übersichtlich, knapp und prägnant ist die Krebsfibel Thema Krebs. Gerade wurde die dritte Auflage herausgebracht mit Erklärungen und Antworten auf viele Fragen, die tatsächlich gestellt wurden: von "A" für AIDS ("Warum bekommen AIDS-Patienten häufig Krebs?") bis "W" für Wiedereingliederung ("Wie geht die Wiedereingliederung ins Berufsleben nach einer Krebserkrankung?"). Ein Glossar und eine umfassende Liste mit nützlichen Adressen runden das Buch ab.