Der Roman spielt in der Hauptsache im London der zwanziger Jahre. Die zentrale Figur - deren Blickwinkel der Dichter einnimmt - ist die geniale, gefeierte Schauspielerin Julia. Julia ist mit dem Theaterdirektor Michael verheiratet, einem korrekten, schönen Mann, den sie als Anfängerin in der Provinz kennen und lieben gelernt hat. Sie haben einen Sohn, Roger, der verwöhnt, aber eigentlich unbeachtet heranwächst, bis er eines Tages als junger Mann vor die Mutter tritt und ungestüm die Wahrheiten über ihr Leben herausbringt, die ihn quälen. Julia hat ihren Mann wahrhaftig geliebt, hat seine Schwächen verklärt, deren entscheidenste seine Leidenschaftslosigkeit war. Eines Tages weiß Julia, daß ihre Liebe zu Michael eine schöne Illusion war. Und es erleichtert sie, daß ihre Erkenntnis sie von ihm befreit. Nun ist sie nur noch Schauspielerin. Aber eines Tages überfällt sie Tom, ein nichtssagender junger Snob, über den sie sich gar keine Illusionen macht. Sie wird seine Geliebte - ohne daß Michael es je bemerkt -, und sie glaubt, es sei ein amüsantes Spiel, bis sie merkt, daß sie nicht mehr los kann. Wie sie sich unmerklich doch befreit, ist eines der Themen des Romans.
An den Höhepunkten wird seine eigentliche Qualität besonders sichtbar, die darin liegt, eben das Ineinander von Schein und Wirklichkeit zu enthüllen und den verzweifelten Abgrund bloßzulegen, der unter der schillernden Oberfläche sich auftut.