Die Handlung des zweiten Buches aus dem Romanzyklus "Das Magische Labyrinth" spielt am Anfang des Spanischen Bürgerkriegs. Die Handlungsorte befinden sich überwigend in der republikanischen Zone. Zwei Städte stehen im Mittelpunkt der Betrachtung, am Anfang Valencia und am Ende Madrid. Die Handlung bewegt sich mit einer kleinen Laientheatergruppe von Valencia nach Madrid. Diese Theatergruppe möchte den republikanischen Soldaten, welche an der Front gegen die vorrückenden Faschisten kämpfen, Unterhaltung und Unterstützung bieten. Aber Max Aub verfolgt nicht nur die Schicksale dieser kleinen Theatergruppe, vielmehr entfaltet er einen großen, schicksalsgewaltigen Wandteppich, der sich aus vielen einzelnen Menschen und ihren Geschichten zusammensetzt. So ergeben sie ein großes literisches Bild, welches das versinken Spaniens im Blut der eigenen Bürger eindringlich schildert. Schrecklich für den Leser mitanzusehen, wie niedrig das einzelne Leben in beiden Lagern gewertet wird.
Durch das Buch wird aber fortwährend die Liebesgeschichte eines jungen Mädchens aus der Theatergruppe und eines republikanischen Soldaten, der sich in Valencia freiwillig gemeldet hatte, erzählt. Sie treffen sich am Ende des Buches wieder in Madrid, welches schließlich von den Faschisten belagert wird. Fällt Madrid, dann fällt die Republik.