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The Wrong Man [VHS] [UK Import]


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Produktinformation

  • Darsteller: Henry Fonda, Vera Miles, Anthony Quayle, Harold J. Stone, Charles Cooper
  • Regisseur(e): Alfred Hitchcock
  • Format: Import
  • Sprache: Englisch, Italienisch, Spanisch
  • FSK: Nicht geprüft
  • Spieldauer: 101 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004CKCI

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

s/w Manny Balestrero ist Musiker im New Yorker "Stork Club". Er und seine Frau Rose stecken in finanziellen Schwierigkeiten. Doch echte Schwierigkeiten gibt es, als Manny eines Tages verhaftet wird. Zeugen behaupten, daß er zahlreiche Überfälle begangen haben soll. Alle Indizien sprechen gegen ihn. Seine Frau bringt Geld für die Kaution auf und Balestro versucht verzweifelt, Zeugen für ein Alibi aufzutreiben. Aber von den drei Männern, mit denen er zur Tatzeit Karten gespielt hat, sind zwei tot - und der dritte ist unauffindbar. Die Situation wird gefährlich für Balestro...

VideoMarkt

Manny Balestrero ist ein ehrlicher, hart arbeitender Musiker im New Yorker Stork Club. Als seine Frau Rose für eine Zahnbehandlung Geld benötigt, wendet sich Manny an sein örtliches Versicherungsbüro, um das Geld zu leihen. Drei Angestellte halten ihn fälschlicherweise für den Mann, der sie kurz zuvor überfallen hatte, und rufen die Polizei. Manny wird verhaftet und mehrerer Verbrechen beschuldigt. Er bekommt zunächst keine Gelegenheit, seine Unschuld zu beweisen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mike Pootemans am 24. Oktober 2007
Format: DVD
Der unbescholtene Christopher Emmanuel Balestrero (Henry Fonda), genannt "Manny", Barmusiker im New Yorker Stork Club, bemüht sich redlich seine Frau Rose (Vera Miles) und die zwei Söhne durchs Leben zu bringen. Eines Abends wird er aus heiterem Himmel vor seinem Haus verhaftet und angeklagt, die Kasse einer Versicherungsgesellschaft überfallen und ausgeraubt zu haben. Alle Augenzeugen schwören, ihn eindeutig identifizieren zu können. Nur mit Unterstützung seiner Familie, die die hohe Kaution für ihn aufbringt, kann er der bedrückenden U-Haft entgehen. Fieberhaft versucht er mit Hilfe seiner Frau, Zeugen für sein Alibi zu finden um bis zum Prozessbeginn seine Unschuld zu beweisen. Zwei der Männer, mit denen er an besagtem Tage zusammen beim Kartenspielen war, sind jedoch zwischenzeitlich verstorben, der dritte ist unauffindbar. Mehr und mehr beginnt seine Frau an ihm zu zweifeln und versinkt in eine paranoide Depression, bis sie schließlich in eine Klinik eingewiesen werden muss. Als der Prozess beginnt, kann nur noch ein Wunder den verzweifelten Mann retten...

"Der Falsche Mann" ("The Wrong Man") ist einer der fast vergessenen Hitchcock Filme. Dabei kann er keineswegs zu den schwächeren Werken gezählt werden. Im Gegenteil, dies ist ein ergreifender, von der ersten bis zur letzten Minute fesselnder Film mit erstklassigen Darstellern. Völlig unverständlich, dass er so wenig gezeigt wird.

Es ist aber auch einer der bedrückendsten Hitchcock Filme, dem die humorige Leichtigkeit, die man sonst von Hitch gewohnt ist, abgeht. Dies tut dem Film aber keinen Abbruch und hat wohl seinen Grund darin, dass Hitchcock selbst die Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit basiert, sehr ernst genommen hat.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von phileasfogg am 2. September 2012
Format: DVD
Der vielleicht grausamste Film von Alfred Hitchcock beginnt mit einer Vorankündigung des Regisseurs: der Film dokumentiert ein reales Ereignis.

Was wir jetzt sehen, ist ein einfacher, aber gutmütiger Mann (Manny Balastrero, wundervoll gespielt von Henry Fonda), der plötzlich für einen Verbrecher gehalten wird. Die Polizei nimmt ihn fest und sperrt ihn ein. "Warum", fragt man sich als Zuschauer, "läßt er sich das gefallen? Er ist doch unschuldig." Ja, er ist unschuldig – er ist aber auch schüchtern und verängstigt. Um ihn herum leiden seine Mitmenschen: seine zwei Söhne und seine Frau, die eine erschreckende Wandlung durchmacht. Und niemand kann ihm helfen (Vera Miles' Darstellung jagte mir einen Schauer nach dem anderen über den Rücken). Es geht immer weiter bergab, der Film dreht sich wie eine Abwärtsspirale immer schneller. Balastreros Lage wird immer aussichtsloser und deprimierender.

THE WRONG MAN ist vielleicht der tragischste Film, den ich jemals gesehen habe. Mich erinnerte diese ausweglose und unverständliche Situation, gepaart mit handlungsunfähigen Protagonisten und gesichtslosen Polizisten sehr an Kafkas PROZESS. Im Unterschied dazu erhebt THE WRONG MAN aber Realitätsanspruch.

Alfred Hitchcock nahm kein Honorar für diesen Film. Er drehte ihn aus purem Idealismus. Ich liebe ihn dafür.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Pete Thrope am 6. November 2006
Format: DVD
Am Anfang des Filmes sehen wir die Silhouette von Alfred Hitchcock, der sich vorstellt und uns sagt, dies wäre ein Film, der sich von all seinen anderen Filmen unterscheidet: Er habe nichts weggelassen und nichts hinzugefügt. Da hat er eineinhalb mal nicht die Wahrheit gesagt.
Erstens stimmt der Schluss nicht. Rose Balestrero wurde nicht geheilt. Dass hier Schlusstitel gezeigt werden, die das Gegenteil behaupten, dürfte allerdings nicht Hitchcocks Schuld gewesen sein, sondern die der Filmfirma, die ihm wohl das damals übliche Happyend vorschrieb.
Es stimmt auch nicht ganz, dass sich dieser Film von all seinen anderen Filmen unterscheidet. Es stimmt insofern, dass Hitch den Film komplett nach einer wahren Begebenheit drehte. Es stimmt auch weiterhin, dass dieser Film sein humorlosester ist. Aber eins der Themen, die er immer wieder aufgegriffen hat, ist hier allgegenwärtig: Die Schuld bzw. die Verlagerung von Schuld und das in doppelter Bedeutung.
Wie in vielen Hitchcocks muss ein zu Unrecht verdächtigter Mann seine Unschuld beweisen, die erste Verlagerung der Schuld. Vor diesem Hintergrund könnten noch viele seiner Filme "Der falsche Mann" heißen, z. B. "Frenzy" oder "Ich beichte". Die zweite Verlagerung der Schuld ist die der Frau des Mannes, die sich die Schuld an allem gibt und daran zerbricht.
Ein weiterer Aspekt, der bei ihm immer wieder auftaucht, wenn auch nicht immer so deutlich, ist die Religion, hier in Form des Rosenkranzes und als zum Schluss Manny Balestrero angesichts eines Heiligenbildes betet und damit tatsächlich ein "Wunder" geschieht.
Formal gesehen ist Hitchcock wie fast immer voll auf der Höhe.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von RUMBURAK am 6. Oktober 2013
Format: DVD
Die Geschichte des Manny Balestrero, unschuldig gefangen im Räderwerk der Justiz, der falschen Verdächtigung, Opfer einer routinierten Polizeimaschinerie.
Hitchcocks Meisterwerk "The Wrong man" gehört zu seinen verstörendsten Alpträumen.
Zusammen mit "Ich beichte", "Vertigo" erlangen wir einen tiefen Einblick in die persönlichen Ängste, Unsicherheiten des Regisseurs. Alle drei gehören zu meinen persönlichen Favoriten.
Nie war Hitchcock so authentisch packend, nie offenbart er so vollkommen ohne humoristische Verwässerung tiefste Grundängste, wie hier in diesem Film.
Wenn die Polizei uns unter einen Generalverdacht stellt, dann werden wir alle wohl nicht zum unfreiwilligen Helden in einem augenzwinkernden Agentenstück werden, wie ein Roger Thornhill in "Der unsichtbare Dritte".
Jeder einzelne wird genauso hilflos, und ungläubig sein bisheriges Leben erschüttert sehen, wie hier der genial aufspielende Henry Fonda.
Somit ist Hitchs ernstester Film, gleichzeitig sein persönlichster.
Für die Leiden, Tragödien, Irrwege der kleinen unbedarften Leute hat er sich immer am meisten interessiert.
Hier ist er bewegender Fürsprecher für den unschuldigen Mann von der Strasse, dessen Leben und das seiner Angehörigen von einigen unkontrollierbaren Zufällen zerstört wird.
Erfreulicherweise ohne Humor, fast im Reportagestil schafft er mit schneidend kontrastierten Bildern, packender Inszenierungskraft, präzisen Klängen von Bernard Hermann und hervorragenden Schauspielleistungen (Vera Miles in ihrer vielleicht besten Rolle) grosse Emotion, grosse Betroffenheit weit über den Abspann hinaus zu erzeugen.
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