Mir ist voelig unklar, wie man diesem Buch mehr als nur einen Stern geben kann. Langweilig ohne Ende und was Neues habe ich nicht gefunden. Der Autor erwacht aus einem Koma und stellt ploetzlich fest, dass die Welt flach geworden ist. Es wird noch nicht mal klar, was er meint: die Welt ist einfacher, ueberschaubarer und besser verstaendlich? Das trifft ja eben eher nicht zu, natuerlich ist man heutzutage schneller in Barbados, aber es ist doch so, dass die Informationsechnologie die Welt (nicht im negativen Sinne) komplexer gemacht hat. Er nimmt dann diese wacklige These und baut das ganze Buch darauf auf, diese These nicht kritisch pruefend (obwohl seine Beispiele seiner These oft widersprechen). Seine Annahme der 3 Globlisierungen ist zumindest sehr zweifelhaft und ausserdem haben sich zahlreiche Fehler eingeschlichen. Ein Beispiel: Da faehrt der Autor nach China und laesst sich darueber aus, wie toll doch alles dort ist und faellt auf die chinesische Propaganda rein. Er haette sich hier besser informieren sollen, die Informationstechnologie ist doch so toll... Er glaubt dem cinesischen Buergermeister von Dalian, dass die Japaner sich nie fuer den 2. Weltkrieg entschuldigt haben. Totaler Bloedsinn, schon 1972 hat sich Japan mit Mao geeinigt. So flach und einfach ist das alles nicht.
Also, bloss Finger weg, die 5 Sterne muessen wohl daher kommen, dass manche die Anekdoten ganz interessant fanden...lasst die Welt schoen rund und bunt!