Ansich: die Serie ist super! Staffel 1 war sehr leicht und lustig, Staffel 2 war sehr abgefahren, sexy und langsam aber etwas ernster hinsichtlich Jennys vergangenheitsbewältigung... Staffel 3 ist allerdings meiner Meinung nach ein mords Kontrast zu den vorigen Staffeln. Aber hallo! Ich kann mich meinem Vorrezensenten also keineswegs anschließen. Die Staffel Nr. 3 zeichnet sich nicht im Geringsten durch Humor und auch nicht durch einen gelungenen Spagat zwischen Humor und Dramatik aus. Es gibt bei Weitem nicht genug Witz, wie etwa bei Grey's Anatomy o.ä. um einen gesunden Stimmungsausgleich zu schaffen. Schon zu Beginn gleicht die Stimmung hinsichtlich des Handlungsstranges um Alice und Dana einer einzigen Ohnmacht. Zum Ende der Staffel steigert sich dies noch um ein Vielfaches. Wirklich fast jeder Handlungsstrang (Bette/Tina, Alice/Dana, Shane/Carmen, Jenny/Max, Helena/Dillan) ist durchgehend von Leid, Trauer und Zweifeln geprägt. Bei Folge 10 schließlich war es so schlimm (Krebs und Tod), dass ich mir eine Komödie und einen Tag ohne The L Word zwangsverordnen musste um nicht selbst in ein depressives Loch zu fallen. Einzig der Handlungsstrang um Kit/Angus war nicht ganz so melancholisch, wie die Anderen, frei von Zweifeln und ausschließlich fröhlich aber allerdings auch nicht.
Ich hoffe wirklich, dass Staffel 4 wieder fröhlicher wird, ansonsten möchte ich mir die Serie nicht bis zum Ende anschauen, obwohl ich sie toll finde.
Fazit: Staffel 3 war traurig, traurig, traurig