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The Winslow Boy
 
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The Winslow Boy

Nigel Hawthorne , Jeremy Northam , David Mamet    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Nigel Hawthorne, Jeremy Northam, Rebecca Pidgeon
  • Regisseur(e): David Mamet
  • Komponist: Alaric Jans
  • Format: PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Surround), Englisch (Dolby Surround)
  • Untertitel: Englisch, Polnisch, Tschechisch, Ungarisch, Isländisch, Hebräisch, Deutsch, Türkisch, Dänisch, Schwedisch, Finnisch, Norwegisch, Griechisch, Arabisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Sony Pictures Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 24. April 2001
  • Produktionsjahr: 1999
  • Spieldauer: 100 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00005B3P4
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 52.753 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Viele dachten, The Winslow Boy wäre ein sonderbarer Filmstoff für jemanden wie David Mamet. Im Original handelt es sich um ein 1946 erschienenes Bühnenstück von Terence Rattigan, das von einem wahren Vorfall, der sich 1908 in England ereignete, inspiriert wurde. Es geht um einen 13-jährigen Jungen, der aus dem Royal Naval College entlassen wird, weil er angeblich eine Fünf-Schilling-Postanweisung gestohlen und zu Geld gemacht haben soll. Der Vater des Jungen, Arthur Winslow (Nigel Hawthorne), lanciert eine langwierige und kostspielige Kampagne, um seinen Sohn und nebenbei den eigenen Namen mit dem Aufruf "Laßt Recht geschehen!" rein zu waschen.

Die daraus resultierende traurige Berühmtheit und das schwindende Vermögen der Winslows sowie die Bestrafung, die dieser Druck für sie bedeutet, bilden die oberflächliche Handlung der Geschichte. Doch hinter den seriös anmutenden Dialogen verbergen sich das emotionale Leben und die wahre Natur der Menschen, die sich am Gesichtsausdruck der Schauspieler ablesen lassen. Der berühmte Anwalt Sir Robert Morton (Jeremy Northam), der als Verteidiger des Jungen engagiert wurde, eignet sich hervorragend als Sparringpartner für die Tochter der Winslows, Catherine (Rebecca Pidgeon), eine Feministin, deren Verehrer vom Rechtsstreit der Familie abgeschreckt werden. Die Romanze zwischen den beiden ist wichtiger als die Frage ob die Gerechtigkeit siegt oder nicht. Pidgeon zeigt hier dieselbe unergründliche Mimik, die schon ihre Rolle im vorherigen Mamet Film The Spanish Prisoner komplizierte. The Winslow Boy ist meisterhaft in seinem behutsamen Umgang mit menschlichen Mysterien. --Jim Gay

Produktbeschreibungen

London 1912. Eine Marginalie erschüttert das britische Weltreich und sorgt über viele Jahre für Schlagzeilen. Der Auslöser ist ein Kadett der Marine. Ronnie Winslow, der jüngste Sohn des wohlhabenden und einflussreichen Bankiers Arthur Winslow, wird beschuldigt, auf der Marine-Akademie eine Postanweisung über 5 Shilling gestohlen zu haben. Er wird aus der Kadettenschule relegiert. Völlig verängstigt kehrt der Junge kurz vor Weihnachten nach Hause zurück. Der Vater reagiert wie es seine Art ist mit Strenge und Fairness. Nachdem Arthur Winslow seinen Ronnie eingehend befragt hat und dieser mehrfach seine Unschuld beteuerte, sieht Winslow keinen Anlass, an der Aussage seines Sohnes zu zweifeln. Weder der Vater, noch der Rest der Familie wollen die Schande hinnehmen, zumal man Ronnie glaubt, dass er die schändliche Tat nicht begangen hat. Mit Hilfe des berühmten Anwaltes Sir Robert Morton setzen die Winslows alles daran, jede Spur von Schuld von ihrem Namen zu tilgen. Kein einfaches Unterfangen, da das College der Admiralität und somit der Britischen Krone untersteht. Und da weder Krone noch Admiralität in ihren Handlungen fehlgehen können, kann man sie auch nicht belangen. Die staatlichen Instanzen verweigern also, gestützt von geltendem Recht eine öffentliche Gerichtsverhandlung und betrachten den Fall als abgeschlossen. Dennoch versucht Arthur Winslow durch eine an die Krone gerichtete Petition den Prozess, der seinem Jungen die Ehre wiedergeben soll, zu erzwingen. Sir Robert Morton hatte Ronnie Winslow einem gnadenlosen Kreuzverhör unterzogen, bevor er sich bereit erklärte, den aussichtslosen Fall zu übernehmen. Nun, da er seine Entscheidung gefällt hat, wirft er sein gesamtes berufliches und öffentliches Prestige in die Waagschale, mobilisiert unter Gefährdung seiner eigenen politischen Ambitionen mit Hilfe ...

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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Durchgehend überzeugend 5. November 2007
Von Tanja Heckendorn TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
In dem filmisch umgesetzten Theaterstück von 1946 kämpft ein Vater für die Ehre seiner Familie und um Gerechtigkeit. Finanzielle Einbußen und die Denunzierung durch die sogenannte gute englische Gesellschaft bringen die Familie Winslow an die Grenze ihrer Belastbarkeit.

An einem verregneten Sonntagmittag kommt die Familie Winslow von ihrem Kirchbesuch zurück und bereitet sich auf einen wichtigen Besuch vor. Der zukünftige Schwiegersohn wird um die Tochter des Hauses, Catherine (Rebecca Pidgeon) anhalten. Dieses freudige Ereignis möchte man gebührend feiern, doch dazu kommt es nicht mehr.
Unvermutet trifft der jüngste Spross der Familie vor den bald beginnenden Weihnachtsferien ein. Ein Schreiben, welches an das Familienhaupt gerichtet ist, setzt die Winslows davon in Kenntnis, dass der 12jährige Ronnie unehrenhaft von der Militärakademie entlassen wurde, weil er eine Fünf-Schilling-Postanweisung gestohlen haben soll. Sir Arthur Winslow (Nigel Hawthorne) ist jedoch bald davon überzeugt, dass hier ein schrecklicher Fehler gemacht wurde. In der Folge versucht er mit Unterstützung seiner Tochter die Unschuld seines Sohnes mit allen Mitteln zu beweisen.
Leider sind die Bemühungen kostspielig und erfolglos. Der Name Winslow, der zwar in der Öffentlichkeit bald eine traurige Berühmtheit erlangt, scheint bald das Siegel der Lächerlichkeit zu tragen. Da bietet sich die Gelegenheit, den berühmten Rechtsanwalt Sir Robert Morton (Jeremy Northam) für den Fall zu interessieren. Morton genießt den Ruf, niemals einen Rechtsstreit zu verlieren. Wird die erhoffte Übernahme des Mandats die gewünschte Wendung der Ereignisse bringen?
Durch geschickte Kameraführung wird dem Zuschauer eine besonders intime Betrachtung der einzelnen Darsteller gewährt. In der Art wie Türen offen gelassen werden, ge-schlossen bleiben, oder Personen dahinter verschwinden, erhält man oft mehr Hinweise, als durch die Dialoge, welche die Protagonisten führen. Ein Blick oder eine scheinbar unwichtige Geste verrät Gefühle, die ungesagt bleiben müssen oder noch verschwiegen werden sollen. Dies erzeugt eine überzeugende Spannung im Handlungsablauf.

Insgesamt besticht der Film durch seine innere Harmonie, den ausgeglichenen Schauspielern und der interessanten Thematik. Die tragischen Elemente der Erzählung werden durch die selbstironischen Darstellungen gemildert, welche sogar gelegentlich mit einem Augenzwinkern für einen gesunden Lacherfolg sorgen.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hinreißend englisch 5. Juli 2007
Von Coriolana
Format:DVD
Ein ganz hervorragender Film, der durch seine exzellenten Schauspieler - auch in kleinen Nebenrollen (z.B. das Hausmädchen) - besticht. Hier sitzt jede Nuance, jeder Blick hat eine Bedeutung, was man auf den ersten Blick vielleich übersehen kann. Deshalb ist auch der Audiokommentar des Regisseurs und seiner Hauptdarsteller sehr zu empfehlen, weil er einem die Liebe zum Detail, die hier vorherrscht, verdeutlicht. Zum Inhalt: Das unerschütterliche Streben nach Gerechtigkeit eines Vaters für seinen zu Unrecht aus einer Militärschule wegen angeblichen Diebstahls verwiesenen Sohn. Dies ist aber eher nebenher interessant. Vielmehr steht eigentlich die Familie Winslow im Mittelpunkt: Der liebenswert missratene ältere Sohn, die Mutter, die den Prozess als Gefahr für das Glück ihrer Familie ausgemacht hat, der kränkelnde Vater, das fälschlich beschuldigte Nesthäkchen und natürlich seine sich für seine gerechte Behandlung und für die Frauenrechte einsetzende Schwester Cate, eine etwas herb und kühl wirkende Intellektuelle, die aber durchaus über Reize verfügt, für die Sir Robert Morten, der für den Fall gewonnnene Antwalt, nicht unempfindlich ist. Wie bei Jane Austen kommt es zu keiner "greifbaren" Annäherung der beiden, aber gerade die im Raum liegende Anziehung von Anwalt zur Schwester des Klienten ist es, was den Film wiederholt sehenswert macht.
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Brilliant 12. Mai 2011
Format:DVD
Noch ein toller Film aus Grossbritannien! Die alle Charaktere sind authentisch und charmant. Besonderes imponieren mir die Figuren von Catherine Winslow und Sir Robert Morton. Ein Film der man wieder anschauen will.
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