1914 überfällt Pike Bishop mit seinen Leuten ein Lohnbüro im Städtchen San Rafael. Sie wollen im Zuge eines Umzuges von Puritanern entkommen, rechnen aber nicht damit in einen Hinterhalt zu geraten. Die Verteidiger werden angeführt von Dick Thaunton, einem alten Kumpanen Bishop's, der gezwungen wird, gegen Bishop zu kämpfen, um seiner Strafe zu entgehen. Bishop flieht mit seinen Leuten nach Mexiko, wo sie von dem debilen General Mapache beauftragt werden, jenseits der Grenze einen Zug mit Waffen auszurauben. Mapache benötigt moderne amerikanische Gewehre, um im mexikanischen Bürgerkrieg zu bestehen. Thaunton riecht jedoch den Braten und begleitet den Zug mit bewaffneten Reitern. Leider sind Thaunton's Leute nur Streuner und Taugenichtse und so kann Bishop mit seinen Leuten und den Waffen nach Mexiko entkommen. Während sie Thaunton weiter verfolgen, werden sie bereits von Mapache's Soldaten erwartet, die die Waffen gewaltsam in Besitz nehmen wollen.
Dieser Western aus dem Jahr 1969 überzeugt durch jedes Detail. Jede Kameraeinstellung, jeder Dialog, jede Musiksequenz ist von Regisseur Sam Peckinpah perfekt abgestimmt. Der Film ist spannend wie athmosphärisch dicht und wird von glänzenden Akteuren getragen. "The Wild Bunch" ist überdies sehr vielschichtig und gilt nicht zu unrecht als einer der besten Spätwestern. In dieser Liga kenne ich sonst nur noch "Dead Man" von Jim Jarmusch.